PANORAMA.aktuell 2009-18

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-18DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

13. 10. 2009

Bildungspolitik

Zum ersten Mal in der Schweiz bietet eine regelmässig aktualisierte Internetplattform einen Überblick über die kantonalen und kommunalen Politiken im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese neue Informationsplattform wurde am 9. Oktober 2009 in Bern vorgestellt. Der Bundesrat stellte fest, dass aus ökonomischen und sozialen Gründen die vornehmlich politischen Hemmnisse, die seit langem eine Lösung der Problematik verhindern, überwunden werden müssen.

Der Genfer Erziehungsdirektor Charles Beer fordert vom Bundesrat die Schaffung eines eidgenössischen Bildungsdepartements. In seinem Kommentar in der Zeitung "Le Temps" hält er dem "Weissbuch" zur Berufsbildung, das Ende August von den Akademien der Wissenschaften publiziert wurde, zugute, dass die Publikation zum Nachdenken anrege und Reaktionen hervorgerufen habe. Vgl. Panorama.aktuell 16/09 sowie 17/09.

Peter Sigerist, Zentralsekretär des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds (SGB), sieht die Aufgabe der Berufsbildung im Zuge der Tertiarisierung darin, Menschen nicht nur arbeitsmarktfähig, sondern sie auch gesellschaftsfähig zu machen. Dies wird gemäss Sigerist vor allem durch eine verstärkte Allgemeinbildung erreicht. In seinem Beitrag zeigt er zudem auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten die duale Berufsbildung hat.
Der Beitrag von Peter Sigerist ist der siebte in unserer Reihe zur Tertiarisierung. Eine Übersicht zeigt die bereits erschienenen Artikel.

In der Herbstsession der eidgenössischen Räte wurden fünf Vorstösse zu folgenden Themen eingereicht, die die Berufs- und Weiterbildung betreffen.
Recht auf fünf (bezahlte) Weiterbildungstage (Motion Fehr, Geschäftsnummer 09.3744),
Verankerung der Elternbildung im Weiterbildungsgesetz (Motion Tschümperlin, 09.3883),
Erhöhung des Frauenanteils in technischen, mathematischen und naturwissenschaftlichen Berufen (Postulat Kiener Nellen, 09.3930);
Stellenwert der Höheren Berufsbildung (Interpellation Lustenberger, 09.3953),
Berufliche Ausbildung für Erwachsene ohne Sekundarstufe II-Abschluss (Interpellation Aubert, 09.3827).

Berufliche Grundbildung

René Zihlmann hat während Jahren für "Fairplay" gekämpft: Lehrstellen sollten freiwillig nicht vor dem 1. November vergeben werden. Nun hat der Direktor des Laufbahnzentrums Zürich resigniert: "Heute gilt das Gentleman's Agreement definitiv nicht mehr", sagt er in einem Beitrag des Tages-Anzeigers vom 23. September. Die Zeitschrift "Context" des "KV Schweiz" doppelte am 28. September mit dem Beitrag "Fairplay ist vorbei" nach. In der Romandie ist die Situation widersprüchlich: Während Marc Chassot (Chef Berufsberatung FR) ähnliche Tendenzen wie in der Deutschschweiz ausmacht, beklagt Isabel Taher-Sellés (Direktorin des Office cantonal d'orientation scolaire et professionnelle VD), dass die Lehrverträge eher zu spät (Spätfrühling) unterschrieben werden.

Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung für Bäcker/in-Konditor/in-Confiseur/in EFZ, Konditor/in EBA, Recyclist/in EFZ, Dekorationsnäher/in EFZ, Wohntextilgestalter/in EFZ, Gewebegestalter/in EFZ, Gebäudereiniger/in EFZ und EBA sowie Kaminfeger/in EFZ sind in der Vernehmlassung. Die entsprechenden Unterlagen sind auf der Website des BBT aufgeschaltet.

Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Zeichner/in EFZ tritt am 1. Januar 2010 in Kraft. Unterlagen später auf der Website des BBT. Die Bildungspläne werden im Laufe des Monats November 2009 au der Internetseite vom Berufsbildnerverein Raum- und Bauplanung Schweiz zur Verfügung stehen.

Die Eidgenössische Berufsmaturitätskommission (EBMK) hat sich an der Sitzung vom 4. September 2009 insbesondere mit folgenden Themen auseinandergesetzt: Erarbeitung Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität, Evaluation der Berufsmaturität, Anträge in Anerkennungsverfahren.
Kurzprotokoll der Sitzung.

Das BBT und die Arbeitsgruppe "Masterplan Berufliche Grundbildung" haben weitere Tickets für Reform von Bildungsverordnungen vergeben, die auf den 1. Januar 2011 in Kraft treten sollen.
Liste der Berufe und weitere Informationen in der Zwischenbilanz September 2009

Was vor Jahren für "Lehrlinge" galt, ist auch für "Lernende" von heute noch entscheidend: Klassische Schlüsselkompetenzen sind eine wichtige Grundlage für einen positiven Lernprozess und eine gute Integration in den Lehrbetrieb. Und: Lehrabgänger/innen haben gute Aussichten, wenn sie eine Stelle im erlernten Beruf suchen. Dies sind zwei Hauptergebnisse einer neuen Berner Studie, die in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Panorama vom 16. Oktober vorgestellt wird.
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Höhere Berufsbildung

Absolvent/innen einer Höheren Fachschule verdienen im Alter von 37,4 Jahren durchschnittlich 97'900 Franken jährlich. Dies ergab die diesjährige Salärerhebung des Verbandes der Absolvent/innen Höherer Fachschulen (ODEC). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Fachbereichen sind markant. So verdienen Mitarbeitende im Bereich Wirtschaft (Durchschnittsalter 34,2) 106'000 Franken, jene im Bereich Technik (40,3) 101'600 Franken und jene im Bereich Gastronomie/Tourismus (31,3) 80'800 Franken im Jahr. Zum Vergleich: Laut FH-Schweiz (FH-Absolvent/innenverband) verdienen FH-Absolvent/innen der Altersgruppe 36 bis 40 Jahre im Schnitt 132'400 Franken.

Folgende neuen oder geänderten Prüfungsordnungen wurden in den letzten Wochen eingereicht:
- Berufsprüfung Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis (25. August 2009);
- Berufsprüfung Prozessfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis (25. August 2009);
- Berufsprüfung Fischereiaufseher/in mit eidg. Fachausweis (15. September 2009);
- Berufsprüfung Teamleiter/in in sozialen und soziomedizinischen Institutionen mit eidg. Fachausweis (15. September 2009);
- Berufsprüfung Migrationsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis (13. Oktober 2009);
- höhere Fachprüfung Industriemeister/meisterin (13. Oktober 2009).
Weiterführende Informationen sind beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, Effingerstrasse 27, 3003 Bern, erhältlich.

Hochschulen

Ab diesem Herbst bietet die Uni Bern einen Master Minor in Gender Studies an. Dabei kann zwischen einer sozialwissenschaftlichen und einer kulturwissenschaftlichen Vertiefung gewählt werden. Diese und weitere Änderungen im Studienangebot der Uni Bern sind in einem Mitteilungsblatt der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung - Region Bern-Mittelland zusammengestellt.

Die Peace Academy in Basel bietet im März 2010 erstmals einen MAS in Peace and Conflict Transformation an. Die Studierenden werden in der Konflikttransformation und der Friedensförderung geschult, erhalten einen Einblick ins Völkerrecht und befassen sich u. a. mit der Genderproblematik, der Demokratisierung sowie nachhaltiger Entwicklungshilfe. Das Vollzeitstudium dauert 9 Monate, angesprochen sind Personen mit einem Hochschulabschluss.

Die 'Ecole supérieure d'arts appliqués' (Höhere Fachschule für Angewandte Künste) in Vevey bietet eine in ihrer Art schweizweit einzigartige höhere Ausbildung für Designer an. Die Ausbildung zum "designer en visual merchandising diplomé ES" wird in zwei Varianten angeboten: Vollzeit während zwei Jahren oder berufsbegleitend während drei Jahren.
Weitere Informationen

Die meisten Studierenden sind mit den Studienbedingungen im Bologna-System zufrieden. Dies geht aus einer nationalen Befragung der CRUS (Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten) und des VSS (Verband der Schweizer Studierendenschaften) hervor. Dennoch sehen CRUS und VSS Handlungsbedarf auf verschiedenen Ebenen: So sei das ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) keineswegs schon Realität.
Die Vereinbarkeit von Studium und Familie unter den Bedingungen von Bologna ist Gegenstand eines weiteren Berichts, den der Bundesrat vorgelegt hat.

Weiterbildung

Das 25. Forum Vision 3, das am 8. September in Genf stattgefunden hat, widmete sich der Frage "Wie soll der Zugang zur Ausbildung für weniger gut gebildete Personen gefördert werden?". Es wurde von rund 140 Personen besucht. Bericht (in Französisch)

Die Verantwortlichen des Forum Vision 3 wenden sich nun an die Leser/innen von Panorama.aktuell und fragen, ob aus dem Leserkreis Themenvorschläge, die die Bereiche Beratung, Berufs- und Weiterbildung sowie schulische und berufliche Eingliederung betreffen. Welche Themen sollen anlässlich eines zukünftigen Forums Vision 3 erörtert werden? Yvonne-Marie Ruedin, Projektleiterin, nimmt Vorschläge mit Interesse entgegen: 022 388 44 27, yvonne-marie.ruedin@etat.ge.ch

Beratung und Diagnostik

Auf der neu überarbeiteten Homepage des WWF finden Interessierte, die sich in einem ökologischen Bereich weiterbilden möchten, nützliche Hinweise und Adressen von Institutionen und Organisationen, die sich im Umweltbereich einsetzen.
Ein neuer Flyer listet Adressen auf für Freiwilligeneinsätze in der Schweiz und im Ausland, bezahlte Praktika in der Schweiz und für Zivildiensteinsätze beim WWF Schweiz.

Die Positive Psychologie beschäftigt sich mit den psychischen Faktoren des Lebens, die es lebenswerter machen. Sie untersucht Faktoren, die uns stärken - die Liebe zum Lernen etwa, Neugier oder Tapferkeit. Dass dieser Paradigmenwechsel auch für die Berufsberatung interessant ist, zeigte der 4. Zürcher Diagnostikkongress, an dem rund 300 Fachleute teilnahmen. René Zihlmann und Daniel Jungo haben dazu einen ausführlichen Bericht erstellt.

Die Frage nach der Studieneignung wird in der Studienberatung häufig gestellt. Während in der Schweiz wenige Assessmentverfahren für die Studieneignung existieren, haben diese in Deutschland Tradition. Einige Self-Assessments sind online zugänglich. Studienwahl.de hat die wichtigsten Informationen dazu in einem 8-seitigen Dokument zusammengestellt.

Erster Arbeitsmarkt

Im 2. Quartal 2009 zählte die Schweiz 294'000 Unterbeschäftigte. Es handelt sich dabei um Teilzeit Arbeitende, die ihr Arbeitspensum erweitern möchten und innerhalb der nächsten drei Monate dazu auch in der Lage wären. Dies geht aus den neusten Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (Sake) hervor.
Das zusätzlich gewünschte Pensum der Unterbeschäftigten entspricht 87'000 Vollzeitstellen.
Medienmitteilung

154'409 Arbeitslose waren Ende September 2009 gemäss den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Das sind 58'429 oder 60,9% mehr als im selben Monat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stieg in einem Monat von 3,8% auf 3,9%. Um einiges höher war mit 212'902 die Zahl der Stellensuchenden. Dazu gehören arbeitslose Personen in einem Zwischenverdienst, einer Umschulung/Weiterbildung, einem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung oder aber nichtarbeitslose Stellensuchende (z.B. während der Kündigungsfrist). Die letztgenannte Gruppe macht 30% aller Stellensuchenden aus.

Arbeitsmarktmassnahmen

Sollte die Arbeitslosigkeit in der Schweiz die 5 Prozent-Schwelle nicht überschreiten, "dann umso besser“, meinte Serge Gaillard in der Neuen Zürcher Zeitung vom 25.09.2009. Der Direktor für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft SECO reagierte mit seiner lakonischen Aussage auf den Beschluss des Nationalrats, befristete Einsatzprogramme für Langzeitarbeitslose nur dann zu subventionieren, wenn die Arbeitslosenquote 5 Prozent erreicht. Gemäss Gaillard verkleinern die im Nationalrat beschlossenen Einschränkungen das Konjunkturpaket auf weniger als 300 Millionen Franken. Die Aufwendungen für Einsätze von Langzeitarbeitslosen werden faktisch halbiert.

Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt

Die grösste Jobmesse der Schweiz bringt am 10. Dezember 2009 in Zürich Student/innen, Hochschulabsolvent/innen und junge Kaderleute mit nationalen und internationalen Unternehmen zusammen. Der sogenannte Absolventenkongress bietet die Möglichkeit, sich bei Top-Unternehmen wie ABB, Crédit Suisse, Nestlé usw. persönlich zu präsentieren und Informationen aus erster Hand einzuholen. Das Rahmenprogramm umfasst Expertenrunden, Tipps zu Laufbahnplanung und Berufseinstieg, Lohnvorstellungen sowie einen kostenlosen CV-Check. Organisiert wird der Anlass vom Personaldienstleister Staufenbiel.
Information und Anmeldung

Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden

Die Arbeitslosenquote der über 50-Jährigen ist in Deutschland während der letzten Jahre gesunken, ihre Erwerbsquote gestiegen. Dies geht aus einem Kurzbericht des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) hervor. Von der Trendwende profitierten namentlich die 55- bis 59-Jährigen. Für die Beschäftigung Älterer gilt: Je qualifizierter desto bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Neben der bis Anfang 2009 günstigen Konjunkturlage tragen auch gesetzliche Änderungen, etwa Einschränkungen bei Frühpensionierungen zur höheren Erwerbsquote älterer Arbeitnehmender bei.
IAB-Kurzbericht

Orif, eine Organisation für berufliche Bildung und Engliederung in der Romandie, wird in Zukunft mit dem Personaldienstleister Adecco zusammenarbeiten, um Personen im Wiedereingliederungsprozess zu unterstützen. Orif und Adecco Schweiz haben dazu eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, die es ihnen ermöglicht, ihre Mittel und Kompetenzen zu vereinigen.
Weitere Informationen

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

Die SUVA startet eine Intitative zur Förderung der Wiedereinstiegschancen von Verunfallten ins Berufsleben. Die Initiative "Berufliche Reintegration" soll die Arbeitgeber überzeugen, Arbeitsplätze für Verunfallte zur Verfügung stellen. Die Massnahme wird mit der Invalidenversicherung (IV) koordiniert und bietet Anreize, indem die SUVA während der Einarbeitung der versicherten Person alle (Lohn-)Kosten übernimmt und die Kosten für Kurse sowie Arbeitsplatzanpassungen übernimmt.
Weitere Informationen

Print- und Online-Angebote

Die Erhebung der Gesamtarbeitsverträge (EGS) findet alle zwei Jahre statt. Diese Statistik untersucht die allgemeine Struktur der Gesamtarbeitsverträge (GAV) in der Schweiz sowie deren Inhalt. Sie liefert auch ein vollständiges Register der in der Schweiz geltenden GAV und der von Bund und Kantonen erlassenen Normalarbeitsverträge (NAV).
Publikation komplett

In der Datenbank ist die gesamte Entwicklung der Berufe auf Sekundarstufe II seit dem ersten Berufsbildungsgesetz von 1930 detailliert dargestellt. Statistische Angaben und Verweise auf einschlägige Erlasse und Informationen ergänzen dieses Recherche-Instrument.

Der SDBB Verlag hat sein Informationsheft zu den zweijährigen Grundbildungen vollständig überarbeitet. Es trägt nun den Titel "Attest - Abschluss mit Anschluss". Zudem findet man in den Oktoberangeboten zwei neue Berufsbild-Faltbätter (Maurer/in und Landwirt/in), drei neue DVD (Bekleidungsgestalter/in, Fachfrau/-mann Hauswirtschaft, Milchtechnologe/-login) und zwei aktualisierte Infomappen (Wirtschaftswissenschaften und Bauingenieurwesen). Wichtig für Beratende: Der KV-Interessentest (KV-IT R) wurde vollständig überarbeitet.
Mehr Informationen und Bestellmöglichkeit

Ein altes Anliegen aus den BIZ formuliert wird erfüllt: Die prägnanten Bildungsschemata und Tabellen aus den "Chancen in Beruf und Arbeit"-Heften sind nun auch als PDF zum Download abgelegt. Die Dokumente werden von den zuständigen Redaktionen genau gleich wie die Informationen über die Berufe und beruflichen Funktionen im Portal kontinuierlich à jour gehalten.

"BildungsSysteme International" des Deutschen Bildungsservers ist ein Wegweiser zu Bildungssystemen weltweit. In der Datenbank sind Links zu Bildungsministerien, Bildungseinrichtungen, Fachgesellschaften, nationalen und internationalen Organisationen, zu Datenbanken, Volltexten und Fakteninformationen aus mehr als 230 Ländern und Regionen gesammelt. Die Informationen können über Indexlisten (Land/Region, Sprachen und Schlagwörter) oder ein Suchformular abgerufen werden.

Nach seiner Meinung ist die Höhere Berufsbildung in "ernsthafter Gefahr": Emil Wettstein zieht in einem grossen Interview in der Zeitschrift Panorama noch einmal Bilanz - und macht Vorschläge zur Entwicklung der Angebote der Arbeitsmarktbehörden, der Berufsberatung und der Berufsbildung. Emil Wettstein war seit ihrer Gründung Chefredaktor der Zeitschrift Panorama.
Mehr in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Panorama
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Personen und Institutionen

Ugo Merkli ist seit 1. Oktober Kompetenzcenterleiter und Professor für Unternehmensführung und Strategisches Management an der Fachhochschule der Kalaidos (PHW, AKAD). Er war neun Jahre bei I-CH (Informatik Berufsbildung Schweiz) tätig, zuletzt als deren Geschäftsführer. In diesem Amt folgt ihm Michèle Wiederkehr. Die Informatikerin war Projektleiterin bei Swiss Life und Parxwerk. Ugo Merkli hat grossen Anteil an der Entwicklung der beruflichen Grundbildung: Er war auf eidgenössischer Ebene verantwortlicher Projektleiter für die modulare Grundbildung für Informatiker/innen und das Validierungsverfahren.

Stelleninserate

Das Berufsbildungszentrum Gesundheit und Soziales des Kantons Luzern sucht eine/n Prorektor/in für die Ausbildungsgänge im Sozialbereich (FaBe).
Mehr Informationen im Stelleninserat sowie unter www.stellen.lu.ch oder im Kantonsblatt vom 17.10.2009.

Der Verein Organisation der Arbeitswelt sucht per 1. Januar 2009 eine/n GeschäftsführerIn (60%) für den Aufbau und die Führung der Geschäftsstelle OdA Soziales Zürich. Weitere Angaben können Sie der detaillierten Stellenbeschreibung unter www.oda-soziales-zuerich.ch entnehmen.