PANORAMA.aktuell 2009-16

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-16DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

15. 09. 2009

Bildungspolitik

In Zürich ist seit dem 17.8.2009 das neue Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Berufsbildung (EG BBG) und die neue Verordnung dazu vom 8.7.2009 in Kraft, ausser einigen Bestimmungen zur Finanzierung und denjenigen über den Berufsbildungsfonds.

In der Waadt ist das "Loi sur la formation professionnelle (LVFPr)" vom 9.6.2009 am 1.8.2009 in Kraft getreten. Im Gesetz ist die Schaffung eines kantonalen Fonds zugunsten der Lehrbetriebe ab dem 1.1.2010 festgehalten. Aktuelle Gesetze und Verordnungen

Das von der Akademien der Wissenschaften publizierte Weissbuch (Download) ist in den Medien ausführlich besprochen worden, unter anderem im Zusammenhang mit der vom Verfasser in der NZZ vom 3. September geäusserten Auffassung, das Berufsbildungssystem sei ein Auslaufmodell.
PANORAMA.aktuell hat mehrere Inhaber von einschlägigen Lehrstühlen um ihre Meinung gebeten. Hier die Stellungnahme von Prof. Philipp Gonon, Universität Zürich sowie Hinweise auf die Entstehung des Weissbuchs. Die Meinung von Prof. Rolf Dubs ist seinem Beitrag zur Tertiarisierung (vgl. nächste Meldung) zu entnehmen.

Am 6. August 09 wurden Abkommen über die Teilnahme der Schweiz an den EU-Programmen ,Jugend in Aktion' und ,Lebenslanges Lernen' paraphiert. Der Bundesrat hat die Botschaft zur Genehmigung dieses Abkommens an die Eidgenössischen Räte überwiesen. Damit verbunden ist die Mitfinanzierung ab 2011.
Weitere Informationen

Im Kanton Genf muss in Zukunft die Beteilgiung an der Ausbildung von Lernenden bei der Vergabe öffentlicher Aufträge mitberücksichtigt werden.
Weitere Informatonen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

Der Genfer Staatsrat hat zu Handen des Parlaments einen Gesetzesentwurf über Stipendien und Ausbildungsdarlehen verabschiedet. Der Entwurf sieht vor, die bisherige Benachteiligung von Berufslernenden gegenüber Gymnasiast/innen aufzuheben.
Weitere Informationen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

In unserer Reihe zur "Tertiarisierung" der Berufsbildung folgt hier der Beitrag von Rolf Dubs, Wirtschaftspädagoge und eremitierter Professor an der Universität St. Gallen. Er versteht unter der Tertiarisierung den vermehrten Besuch von Bildungsgängen auf Tertiärstufe (Höhere Berufsbildung und Hochschulen) und verlangt eine differenzierte Sicht auf die "Akademisierung" der Berufsbildung.

Folgende Beiträge zur Tertiarisierung von Arbeitswelt und Bildungswesen sind bereits erschienen: Jürg Schweri (EHB, Zollikofen), Jacques Amos (Département de l'instruction publique, Genf), Arthur Schneeberger (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft, Wien). Weitere foigen.

Jährlich gibt die OECD die umfangreiche Publikation "Bildung auf einen Blick" heraus, vgl. Medienmitteilung. Wie die dem Bericht zugrunde liegenden Tabellen zeigen, erreichten 2007 18,3% eines Altersjahrgangs einen Abschluss in der höheren Berufsbildung (Tertiär B) und 31.4% einen Hochschulabschluss (Tertiär A). Der Durchschnitt über alle Länder der OECD beträgt 9.4 und 38.7%, derjenige über die EU-Länder (EU19) 7.7 und 36.7%.

Übergänge

Seit dem 1. August 2009 sind die drei Brückenangebote des Kantons Zug im Rahmen eines neuen Amtes für Brückenangebote bei der Volkswirtschaftsdirektion zusammengefasst.
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Der Waadtländer Regierungsrat hat Philippe Berthoud, bisher im Berufsbildungsamt Waadt tätig, zum neuen Direktor der Brückenangebote (Organe de perfectionnement scolaire, de la transition et de l'insertion, Opti) ernannt.
Pressemitteilung (französisch)

Die Lehrstellensuche für 2010 hat begonnen. Die offenen Lehrstellen aller Kantone und des Fürstentums Liechtenstein sind seit September auf www.berufsberatung.ch/lehrstellen verfügbar. Neue Suchhilfen unterstützen die Jugendlichen auf dem Weg zur Lehrstelle.
Pressemeldung

Seit Ende 2003 läuft im Kanton Zürich das Projekt "Refom der Brückenangebote", in dessen Rahmen auch ein neuer Rahmenlehrplan erarbeitet wurde. Dieser ist zurzeit in Erprobung an zwei Berufswahlschulen. Die gesellschaftliche Handlungsfähigkeit steht dabei im Zentrum, wie der Bericht über den Lehrplan und über erste Erfahrungen zeigt.

Berufliche Grundbildung

Die Hirschmann-Stiftung fördert Integrationsprojekte an Schweizer Berufsfachschulen, einschliesslich der Brückenangebote. Projektbeispiele werden hier vorgestellt.
Nächste Projekteingabe: Spätestens 30. September 2009. Mehr unter www.integration-berufsfachschulen.ch, bei Fragen: maja.zehnder@integration-berufsfachschulen.ch

7 Gold-, 2 Silber-, 5 Bronzemedaillen und 16 Diplome: Dies die erfolgreiche Schweizer Bilanz an den Berufsweltmeisterschaften in Calgary. Gold gab es in den Berufen Offset-Drucker, Web-Designer, Steinmetz, Dachspengler, Dekorationsmaler, Damenschneiderin und Zimmermann. Im Medaillenspiegel belegt die Schweiz hinter Korea den zweiten Rang und bestätigt damit ihre Position als Europas Nummer 1. Japan liegt auf dem dritten Rang. 36 junge Berufsleute aus der Schweiz haben an der WM teilgenommen.
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Trotz der angespannten Wirtschaftslage bleibt der Lehrstellenmarkt zum Zeitpunkt des Lehrbeginns stabil. Gemäss der Monatsumfrage des BBT bei den Kantonen ist die Situation im August 2009 mit der Vorjahresperiode vergleichbar. Das BBT führt dies vor allem auf die rückläufige Zahl von Schulabgänger/innen zurück, aber auch auf Massnahmen zur Schaffung und Erhaltung von Lehrstellen. Ausserdem reagiere der Markt verzögert auf konjunkturelle Veränderungen.
Pressemitteilung

Die berufliche Grundbildung bereitet die Lernenden gut auf den Einstieg ins Erwerbsleben vor. Das findet eine deutliche Mehrheit der Berner Lehrbetriebe, die im Rahmen einer repräsentativen Umfrage zur Qualität der Berufsbildung geantwortet haben. Die Lehrbetriebe beurteilen auch die Kooperation unter den drei Lernorten (Lehrbetrieb, üK, Berufsfachschule) und die Unterstützung durch die Lehraufsicht (Ausbildungsberatung) positiv.
Pressemitteilung

Die Steuergruppe des Projekts "Zukunft Handelsmittelschulen“ hat die HMS-Standardlehrpläne für die abschliessende Konsistenzprüfung und die Kick-off-Veranstaltung vom 23. September 2009 freigegeben. Zusammen mit den HMS-Richtlinien und den Ausführungsbestimmungen der Schweizerischen Prüfungskommission für die kaufmännische Grundbildung erlauben diese Grundlagendokumente den Kantonen, ihr HMS-Angebot an die geltende Berufsbildungsgesetzgebung anzupassen.
Bericht zum Projekt

Mittelschulen

Bei der neusten Evaluation der Technikwochen der Gruppe IngCH zeigte sich, dass ein Drittel der teilnehmenden Mittelschüler/innen durch das Angebot in ihrer Studienwahl beeinflusst wurde. Während der Technikwoche erhalten die Jugendlichen Einblick in Ausbildung und Forschung, besuchen Industriebetriebe, tauschen sich mit Ingenieur/innen aus, hören Referate und arbeiten einen Tag lang praktisch in einem Workshop. 20 bis 25 Technikwochen finden in Gymnasien der ganzen Schweiz jährlich statt. Sie werden seit 1992 organisiert.

Hochschulen

Die Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) erhält als fünfte Abteilung das "Dipartimento della formazione e dell'apprendimento (DFA)". Dies als Folge der Aufnahme der "Alta scuola pedagogica“ (Pädagogische Hochschule) und des "Ufficio studi e ricerche" in den Fachhochschulverbund. Die neue Abteilung will sich der Bildungsforschung und der Entwicklung von neuen Perspektiven im Bildungsbereich widmen.
Pressemitteilung (Italienisch)

Die Studierenden der Universitäten beurteilen die Bologna-Reform mehrheitlich positiv, wie ein Bericht zeigt, der im Auftrag von Studentenschaft und Rektorenkonferenz erstellt wurde. Kritikpunkte waren u.a. die starren Studienpläne, fehlende Gleichstellung und Kosten der Mobilität.

Universität Bern:
Die Bachelor- und Master-Studiengänge für Lehrkräfte für Wirtschaft und Recht wurden aufgehoben.
Ab dem Herbstsemester 2009 bietet die Universität mit den "Lateinamerikastudien" ein neues interdisziplinäres Masterstudienprogramm an.

Universität Basel:
Das Psychologie-Studium wird reformiert. Neu werden nur noch drei Masterstudiengänge angeboten: 1) Persönlichkeits- und Entwicklungspsychologie; 2) Klinische Psychologie und Neurowissenschaften; 3) Sozial-, Wirtschafts- und Entscheidungspsychologie. Mehr.
Die bisherigen Masterstudien in Geographie, Erdwissenschaften bzw. Umweltgeowissenschaften werden ab Frühlingssemester 2010 zum Masterstudiengang Geowissenschaften zusammengefasst.
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Beratung und Diagnostik

Das Konzept der Informations- und Austauschveranstaltung ARENA für die Information+Dokumentation in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung wird ausgebaut und die Tagung erhält einen neuen Namen: Sie wird zur SDBB-Fachtagung für Information + Dokumentation in der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.
Die nationale, zweisprachige Veranstaltung wird neu alle 2 Jahre stattfinden. In den Zwischenjahren wird die Durchführung von sprachregionalen Anlässen diskutiert. Das erweiterte Konzept sieht eine verstärkte Integration der Kantone vor, die erste Durchführung ist für den 22. Juni 2010 geplant. Die für den 26. November 09 angekündigte Arena-Veranstaltung findet nicht statt. Bitte reservieren Sie sich den neuen Termin schon heute. Weitere Informationen folgen ab Januar auf www.sdbb.ch.

Der Genfer Staatsrat unterstützt die Errichtung von zwei Pilot-Beratungszentren in Kamerun mit 333'600 Franken. Die Zentren werden über Ausbildungsgänge und über den Stellenmarkt informieren, um die Berufsbildung zu fördern und die Eingliederung der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Das Genfer Office pour l'orientation et la formation professionnelle et continue (OFPC) bringt sein fachliches Knowhow ein und übernimmt die finanzielle Leitung des Projekts.
Weitere Informationen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch

Erster Arbeitsmarkt

Über 21'000 Jugendliche zwischen 20 und 24 Jahren waren im August 2009 arbeitslos. Die Arbeitslosenquote dieser Altersgruppe betrug 6,2%. Sie hat sich gegenüber demselben Monat des Vorjahres um 84,9% oder 9'675 Personen erhöht. Dies geht aus den Erhebungen des Staatssekretariates für Wirtschaft SECO hervor. Gesamthaft ist die Arbeitslosenquote innert Monatsfrist von 3,7% auf 3,8% angestiegen.
Pressemitteilung

Bei den KV-Berufen steht ein Drittel der jungen Erwachsenen nach Abschluss der Lehrzeit ohne Arbeitsstelle da, wie eine Umfrage des KV Schweiz im Juli 2009 bei 900 Deutschschweizer Lehrabgänger/innen ergibt. 51% der Befragten werden vom ehemaligen Lehrbetrieb weiterbeschäftigt. Rund 13% finden bei einem neuen Betrieb eine Arbeitsstelle. Im November 2009 findet eine zweite Befragung statt.

Am 10. und 11. September 2009, trafen sich die Mitglieder des Verbandes Schweizerischer Arbeitsämter (VSAA) zur Jahresversammlung - dem Tag der Arbeitsmarktbehörden 2009 - in Bern. Der vom beco Berner Wirtschaft organisierte Anlass bot rund 150 Vertretern der kantonalen Arbeitsämter und Arbeitsinspektorate sowie der Arbeitsmarktbehörde des Bundes Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen wie Arbeitslosigkeit, Lohndumping und Schwarzarbeit auszutauschen. Im Rahmen der Jahresversammlung wurden die strategische Positionierung des Verbandes erarbeitet sowie die Ziele für die Jahre 2010-2012 definiert.
Medienmitteilung VSAA

Die Bundesverwaltung bietet im Rahmen des Überbrückungsprogramms PONTE stellenlosen Lehrabgänger/innen die Möglichkeit einer befristeten Anstellung von drei bis maximal neun Monaten. PONTE ist als Teil der konjunkturellen Stabilisierungsmassnahmen im August 2009 angelaufen und kostet 0,5 Millionen Franken pro Jahr und ist vorerst bis Ende 2011 befristet.
Pressemitteilung

Beratung und Vermittlung Arbeitsmarkt

Das Stellenangebot im Internet sinkt weniger als im Vorquartal wie der jobpilot-Index von Monster.ch zeigt. Vom Rückgang generell stärker betroffen sind die Printmedien.

Gemäss einer Umfrage von Manpower im 1. Quartal 2009 bekundet über ein Drittel der Unternehmen nach wie vor Mühe, qualifiziertes Personal zu finden. Am stärksten ausgeprägt ist die Knappheit in der Kategorie "Management und Geschäftsführung“. Weltweit sind die Facharbeitenden die meist gesuchte Berufskategorie.

In erster Linie sollen die Langzeitarbeitslosigkeit bekämpft und die Weiterbildung gefördert werden. Nebst Bildungsmassnahmen während der Kurzarbeit, Umschulung in Berufsfelder mit starkem Wachstumspotenzial und einer verstärkten Förderung der Nachholbildung sind gemäss EVD befristete Anstellungen in Stellennetzen für Einsätze in nichtprofitorientierten Organisationen vorgesehen - sofern das Parlament die nötigen Mittel bewilligt. Dies war am Tag der Beschäftigung des Bundes am 24. August zu erfahren, vgl. Medienmitteilung.

Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit

Rund 670'000 Erwerbstätige in der Schweiz leiden an Beschwerden des Bewegungsapparates. Diese sind in der modernen Dienstleistungsgesellschaft die häufigsten Gesundheitsprobleme am Arbeitsplatz und kosten die Wirtschaft über vier Milliarden Franken pro Jahr. Deshalb lanciert das SECO in Zusammenarbeit mit den kantonalen Arbeitsinspektoraten und der SUVA den Vollzugsschwerpunkt "Beschwerden am Bewegungsapparat“.
Medienmitteilung SECO

Zu repetitiv, zu wenig Zukunftsaussichten - so bezeichnen rund ein Drittel der Westschweizer Lehrabgänger in der Präzisionsmechanik die betriebliche Arbeit. Bei den Polymechanikern arbeiten sogar fast sieben von zehn Befragten sechs Jahre nach Lehrabschluss nicht mehr in der Produktion. Diese Ergebnisse stammen aus einer Untersuchung von Swissmechanic Suisse romande. Resultate der Umfrage (Französisch)

Print- und Online-Angebote

Der SDBB Verlag arbeitet subsidiär. Das heisst, er erarbeitet nur dort Medien für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, wo nicht andere schon Medien in guter Qualität zur Verfügung stellen. Der SDBB Verlag prüft deshalb immer wieder externe Medien zur Aufnahme ins Sortiment. Diejenigen dieser Medien, die nicht aufgenommen werden, werden jeweils in kurzen Rezensionen im BSLB-Newsletter vorgestellt. In dieser Ausgabe sind es zwei Berufsbilder und ein Berufsfindungsbuch.

Im SDBB Verlag sind zwei neue Chancen-Hefte erschienen (Printmedienproduktion und Gesundheit: Pflege und Betreuung). Verschiedene Informationsmedien wurden aktualisiert (Heft Massage, Mappe Von der Bewerbung zur Lehrstelle u.a.). Im Filmbereich gibt es eine neue Eigenproduktion (Chemie- und Pharmatechnologe). Die SDBB-Fachleute haben verschiedene Schulfernsehen-Filme geprüft und zur Aufnahme ins Sortiment empfohlen. Interessant auch das neue Werk für den Studienbereich: Campus Kanton Zürich.
Mehr: www.sdbb.ch/neuerscheinungen

Sich im breiten Feld der Arbeitsmarktdaten zurechtfinden - die Arbeitsmarktindikatoren des Bundesamts für Statistik bieten Orientierungshilfe. Die Informationen vermitteln einen Gesamtüberblick über den Schweizer Arbeitsmarkt und die entsprechenden Statistiken. Folgende Themen werden dabei vertieft behandelt: die Erwerbstätigkeit, die Arbeitsstunden, die Arbeitslosigkeit, die offenen Stellen, die dynamischen Aspekte des Arbeitsmarktes sowie die Struktur und die Entwicklung der Löhne.
Arbeitsmarktindikatoren 2009

Am 25. August 2009 fand im Verkehrshaus Luzern der Praxistag des BBT statt. Die Unterlagen sind über Internet zugänglich. Interessant sind insbesondere zwei Übersichten über ausgewählte Aktivitäten von Verbänden sowie Kantonen und Bund.
Mehr

Die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (PH FHNW) informiert in unregelmässigen Abständen mit dem Newsletter "PH FHNW kompakt" über Aktuelles zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Neuigkeiten aus der Pädagogischen Hochschule FHNW. In der aktuellen Ausgabe wird auf Informationsveranstaltungen, Schnupper- und Kontakttage für angehende Studierende der PH FHNW hingewiesen. Interessant sind auch die Erklärungen zur Studieneignung für den Lehrberuf.

97% der Jugendlichen nehmen eine Ausbildung auf Sekundarstufe II auf, zu einem erfolgreichen Abschluss kommen etwas 88 bis 90%. Diese Zahl - die im internationalen Vergleich bereits hoch ist - soll auf 95% gesteigert werden, vgl. die Entscheide im Zusammenhang mit dem Projekt "Nahtstelle". Dazu ist die Dropout-Rate zu reduzieren. Désirée Anja Jäger stellt in einem Bericht für PANORAMA einige besonders interessante und innovative Beispiele aus dem Ausland dar.

Inserate

Die Tagung hinterfragt Werteverschiebungen, greift komplexe wirtschaftliche Herausforderungen auf, geht Grundthemen des aktuellen Wandels nach. Wie halten Organisationen, Einzelpersonen Schritt mit den Veränderungen, wie bewältigen sie Umbruchsituationen? Fachleute diskutieren Handlungsmodelle, Rahmenbedingungen, die im Schnittfeld von Bildung, Arbeit/Beschäftigung und Gesellschaft der Nachhaltigkeit verpflichtet sind.
Ort: KV Business School Zürich; Zeit: 9.15 - 16.15 Uhr
Tagungsprogramm und Anmeldung

Emil Wettstein und Philipp Gonon, zwei der besten Kenner der Materie, präsentieren einen umfassenden Überblick über das weltweit recht einmalige und erfolgreiche Ausbildungsmodell der schweizerischen Berufsbildung. Weitere Informationen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder hier

EventManager ist ein detailreiches und fantasievolles Online-Lernspiel, mit dem Jugendliche den Umgang mit Geld spielerisch erlernen. Finanzen betreffen uns alle. EventManager von PostFinance nimmt sich dieser Thematik an und lässt die Jugendlichen im Spiel Verantwortung übernehmen. Die Lern-Anwendung hält sich stark an die Vorgaben des Lehrplans und ergänzt den schulischen Unterricht einfach und sinnvoll.
www.postfinance.ch/eventmanager4 Bilder im FTP-Ordner 6738 Inserat Event Manager

Kompetente Fachleute in Gesundheitsberufen sind auch künftig gefragt!
Das Departement Gesundheit der ZHAW bietet Aus- und Weiterbildungen an in den Bereichen
- Ergotherapie
- Hebamme
- Pflege
- Physiotherapie
Weitere Informationen zu unseren Studiengängen und Weiterbildungen sowie Daten von Infoveranstaltungen erhalten Sie unter www.gesundheit.zhaw.ch, info.gesundheit@zhaw.ch, Telefon 058 934 63 02 oder hier.

Stelleninserate

Das Berufsberatungs- und Informationszentrum (BIZ) der Region Bern-Mittelland sucht per 1. Januar 2010 oder nach Vereinbarung eine/n Leiter/in des Bereichs
Berufs- und Laufbahnberatung (80%). Aufgabenschwerpunkte sind die Leitung eines Teams von rund fünfzehn Mitarbeitenden, die Organisation des zentralen und dezentralen Beratungsangebotes sowie die Leitung von bzw. Mitarbeit in Gremien, Arbeitsgruppen und Entwicklungsprojekten. Für Auskünfte stehen Brigitte In-Albon, Regionalleiterin, Tel. 031 633 80 10, brigitte.in-albon@erz.be.ch, oder Stefan Krucker, Bereichsleiter Berufs- und Laufbahnberatung, Tel. 031 633 80 90, stefan.krucker@erz.be.ch, zur Verfügung. Bewerbungen sind bis 5. Oktober einzureichen.
Mehr Information im Stelleninserat

Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau suchen eine/n Abteilungsleiter/in für die Info-Zentren (Stellenantritt 1. Januar 2010 oder nach Vereinbarung). Zu Ihren Hauptaufgaben gehören neben der fachlichen und organisatorischen Führung der Abteilung Info-Zentren (IZ) und der personellen Führung des Teams IZ am Standort Aarau oder Baden, die Evaluation und Weiterentwicklung der IZ an unseren 6 Standorten, das Ausführen verschiedener Fachtätigkeiten sowie das Wahrnehmen der finanziellen Verantwortung für die IZ. Zudem leisten Sie im Bereich Berufs- und Laufbahnberatung eine Beratungstätigkeit mit einem Pensenumfang von 20-30%.
Weitere Informationen finden Sie im Stelleninserat

Für das Ressort Grundsatzfragen + Politik, Leistungsbereich Berufsbildung sucht das BBT per sofort oder nach Vereinbarung eine Praktikantin/einen Praktikanten. Das Aufgabengebiet umfasst zum einen die Betreuung der Berufsbildungsforschung (konzeptionelle und administrative Begleitung des Leitungsausschusses Berufsbildungsforschung sowie administrative Abwicklung der Projekte), zum andern die Mitarbeit in laufenden Projekten des Ressorts sowie bei der Erledigung der Tagesgeschäfte auf Amts- und Departementsstufe. Ausführliche Informationen im Inserat

Das Amt für Berufsbildung Obwalden sucht per 1. Mai 2010 eine/n Leiter/in Lehraufsicht (100%). Im Zentrum der Aufgaben stehen das Lehrstellenmarketing, die Beratung von Lernenden und Berufsbildner/innen in Fragen rund um die Berufsbildung, die Vollzugsarbeit im Sinne des Berufsbildungsgesetzes und den kantonalen Ausführungsbestimmungen. Sie leiten Projekte und arbeiten in kantonalen, regionalen und schweizerischen Arbeitsgruppen mit. Sie verfügen über einen Fachhochschul-Abschluss, eine höhere Berufsbildung oder eine gleichwertige Ausbildung und weisen einige Jahre Berufserfahrung aus. Mehr
Für Auskünfte steht Ihnen Urs Burch Leiter Lehraufsicht zur Verfügung, Telefon 041 666 64 92 oder urs.burch@ow.ch

Das Amt für Jugend und Berufsberatung das Kantons Zürich leitet, koordiniert und entwickelt die Angebote der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, der Jugend- und Familienhilfe sowie der Stipendienberatung. Wir suchen einen Studienberater/eine Studienberaterin als verantwortliche Person für die Fach- und Koordinationsstelle Diagnostik. Diese Stelle ist der Berufs- und Studienberatung im biz Oerlikon angegliedert und ist verantwortlich für alle Belange der Testverfahren. Wir wenden uns an eine jüngere Person mit Universitätsabschluss in Psychologie und einem BBT-anerkannten Abschluss in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.
Ausführliche Informationen im Stelleninserat