PANORAMA.aktuell 2009-12

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-12DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

09. 06. 2009

Bildungspolitik

Der Kantonsrat des Kantons St.Gallen hat in seiner Juni-Session die Lehrstelleninitiative der Jungsozialisten, mit der die Schaffung eines kantonalen Berufsbildungsfonds gefordert wird, mit 79 zu 21 Stimmen abgelehnt. Ausschlaggebendes Argument war das hohe Engagement der Wirtschaft in der dualen Berufsbildung, das nach Meinung der Ratsmehrheit mit der administrativen und finanziellen Belastung eines kantonalen Berufsbildungsfonds eher gefährdet als zusätzlich gefördert würde. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich im September 2009 statt.
Weitere Informationen: ruedi.giezendanner@ed-abb.sg.ch.

Wegen der schwierigen Wirtschaftskonjunktur will der Waadtländer Staatsrat den Einstieg der Jugendlichen in eine berufliche Ausbildung unterstützen. Fünf Millionen aus dem kantonalen Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit werden zur Verfügung gestellt, um die Betriebe finanziell zu ermutigen, Lernende einzustellen. Weiter werden die Betreuungs- und Hilfeleistungen für Lernende mit persönlichen Schwierigkeiten verstärkt.
Pressemitteilung (nur Französisch)
Präsentation der Massnahmen (nur Französisch)

Der Stabilisierungsplan des Kantons Freiburg sieht 24 Massnahmen vor, um die Auswirkungen der Krise zu bekämpfen. Eine Interventionsachse umfasst die Unterstützung des Stellenmarkts, die Weiterbildung und die Jugend. Gegen 13 Millionen werden in diese Bereiche investiert, prioritär für Jugendliche in Ausbildung und die Weiterbildung von Personen, die sich in Kurzarbeit befinden. Dazu gehört auch ein zusätzlicher Beitrag zur Finanzierung von firmeninternen Kursen, um die ausbildenden Unternehmen zu entlasten. Der Staat selber wird ab 2009 50 weitere Lehrstellen kreieren und jungen Stellensuchenden weitere Praktikumsplätze anbieten.

Wie der Presse zu entnehmen war, sollen die Volksschulen von 21 Kantonen einen gemeinsamen Lehrplan erhalten. Wir verlinken hier auf die Vernehmlassungsantworten von KBSB (Schweizerische Konferenz der Leiterinnen undLeiter der Berufs- und Studienberatung), SBBK (Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz) sowie dem EDK-Projekt Nahtstelle. Diese Vernehmlassungpartner sind unter anderem der Meinung, dass der beruflichen Orientierung ein zu geringes Gewicht beigemessen wird.

Höhere Berufsbildung

Das BBT hat auf Antrag der SBBK-Kommission höhere Berufsbildung und Weiterbildung die Vernehmlassungsfrist für den Rahmenlehrplan Gestalter/in HF um einen Monat verlängert. Die Frist läuft noch bis am 25. Juni 2009. Die Unterlagen können von der BBT-Homepage heruntergeladen werden.
Vernehmlassungsempfehlung der SBBK-Kommission höhere Berufsbildung und Weiterbildung

Hochschulen

Der Bundesrat hat den Entwurf zum "Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich (HFKG)" und die dazugehörende Botschaft verabschiedet. Bund und Kantone werden neu gemeinsam für die Koordination im schweizerischen Hochschulwesen sorgen. Sie schliessen Verträge ab und übertragen bestimmte Befugnisse an gemeinsame Organe. Die KFH (Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz) dürfte im Juli zum Entwurf Stellung nehmen.
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Die Weiterbildungsabteilung der Haute école d'ingénierie et de gestion HEIG-VD in Yverdon-les-Bains bietet drei neue Kurse an: Den Master of Advanced Studies in Human Capital Management (MAS HCM), der sich an Personalleiter richtet; Den Master in Rapid Application Development (MAS RAD) für Ingenieure, die sich Informatikkenntnisse aneignen möchten und ein Zertifikat im Bereich erneuerbare Energien (CAS ERTA).
Informationen und Anmeldungen: MAS HCM, MAS RAD, CAS ERTA

Die Hochschule für Betriebswirtschaft Arc hat das erste CAS (Certificate of Advanced Studies) in City Management in ihr Angebot aufgenommen. Diese Ausbildung richtet sich in erster Linie an Personen, die - gleich in welchem Gebiet - mit Stadtentwicklung zu tun haben. Mehr
Kontakt: Olivier Kubli, Direktor, Hochschule für Betriebswirtschaft Arc, olivier.kubli@hearc.ch

Weiterbildung

Ab dem Herbst 2009 bieten das Schweizerische Nationalgestüt in Avenches SNG und die Schweizerische Hochschule für Landwirtschaft SHL in Zollikofen die Weiterbildung «Equigarde Plus» an. Sie richtet sich an Personen, die bereits über eine solide Grundbildung in Pferdekunde verfügen und ihr Fachwissen vertiefen möchten, ohne gleich ein Agronomie-Studium in Angriff zu nehmen. Sie ist in drei CAS-Zertifikatslehrgängen (Certificate of Advanced Studies) aufgeteilt: «Haltung und Nutzung», «Zucht und Ausbildung», «Management und Innovation».
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Die Anforderungen an die Ausbildung von Berufsfachschul-Lehrpersonen sind mit dem neuen Berufsbildungsverordnung präzisiert worden. BBT, EDK und SBBK haben Ende 2008 ein Projekt zur Qualifikation von Berufsfachschul- und BM-Lehrkräften lanciert. Nun wird das EHB im August per Umfrage eine Bestandsaufnahme des berufspädagogischen und fachlichen Nachqualifikationsbedarfs vornehmen.
Bericht "Folio"

Der Kanton Luzern fasst ab dem 1. August 2009 alle bestehenden Bildungsgänge der höheren Berufsbildung und die Weiterbildungsangebote der kantonalen Berufsfachschulen organisatorisch zusammen. Mit der Schaffung des Berufsbildungszentrums Weiterbildung BBW soll die Weiterbildung gestärkt und die bereits bestehenden Angebote ergänzt werden.
Weitere Informationen

Seit 1998 bieten die Kantone Bern, Jura, Neuenburg und Freiburg gemeinsam eine zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Erwachsenenbildner/zur Erwachsenenbildnerin (Diplôme de formateur ou formatrice d'adultes, DIFA) auf Hochschulstufe an. Laut den Ergebnissen einer Befragung der Absolventen erlaubt der Lehrgang unter anderem, verschiedene Fragmente heterogener Laufbahnen in ein kohärentes Ganzes zu integrieren.
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Berufe und Ausbildungen (Sek II)

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Neben dem schulischen Brückenangebot baut die Berufsvorbereitungsschule Uri (BVS) wie viele andere Kantone ein kombiniertes Brückenangebot auf, umfassend 1,5 Tage Schule und 3,5 Tage Praxis in Betrieben. Es richtet sich an Jugendliche, die eher "praktisch motiviert" sind. Sie werden betreut und bei der Suche nach einer passenden Lehrstelle angeleitet und unterstützt.
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Jugendliche mit Fach- oder Hochschulreife, die sich noch in der Orientierungsphase befinden, sollen neu ein "Technikum" absolvieren können. Dies ist eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das entsprechende Praktikumsplätze mit 350 Euro pro Monat unterstützt.
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Die Berner Fachhochschule gestaltet den Übergang von gymnasialer Maturität zur Fachhochschule neu. Sie bietet einen dreimonatigen Vorkurs an, in dem die Studierwilligen den Einsatz technischer Hilfsmittel und die ersten praktischen Grundkenntnisse für den späteren Beruf erwerben. Der Vorkurs bereitet das eigentliche Praktikum vor, das neun Monate dauert. Das Angebot gilt für technische Studiengänge (Architektur und Bau, Holztechnik, Automobiltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Maschinentechnik, Mikrotechnik). Das Modell gleicht einem Vorschlag, über den die Zeitschrift Panorama in ihrer August-Nummer berichten wird.
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Berufe und Ausbildungen (Tertiär)

Der Ausländerbeirat der Stadt Zürich - ein Gremium, das Empfehlungen formulieren kann - hat ein Projekt lanciert, mit dem er zusätzliche, namentlich von Migranten geführte Firmen für die Berufsbildung gewinnen will. In den nächsten Monaten sollen zehn solche Firmen gefunden, dokumentiert und begleitet werden. Gleichzeitig sollen sowohl der ausbildenden wie der auszubildenden Person Deutschkurse angeboten werden. In Deutschland existieren ähnliche Bemühungen (vgl. Panorama.aktuell 03/2009)
Infos: Rosanna.Raths@zuerich.ch oder genova@igo.ch

Das Lehrstellenbarometer April 2009 des Bundes zeigt eine stabile Situation auf dem Lehrstellenmarkt. Die Anzahl Jugendlicher mit Interesse an einer Lehrstelle beträgt 79'000 Personen (2008: 80’000). Das Angebot an Lehrstellen bei den Unternehmen liegt 2009 bei 78'500 Lehrstellen (2008: 79'500). Bundesrätin Doris Leuthard forderte die Betriebe auf, Lehrstellen nicht aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen zu streichen.
Medienmitteilung, vgl auch frühere Meldungen von PANORAMA.aktuell (08/09, 10/09)

Entgegen erster Arbeitshypothesen soll im Lehrplan der reformierten kaufmännischen Grundbildung kein neues Fach "Branche & Firma" etabliert werden. Dies hat die Reformkommission an ihrer Sitzung vom 6. Mai entschieden. Es ist möglich, dass aufgrund dieser neuen Ausgangslage die Reform ein Jahr länger als bisher angenommen in Anspruch nimmt und erst 2012 abgeschlossen wird.
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Die im internationalen Vergleich konsequente schweizerische Ausrichtung des Berufsbildungssystems auf den Arbeitsmarkt wird durch die soeben erschienen Ländervergleiche der OECD anerkannt. Als besondere Stärke hebt der Bericht das Ausbildungsengagement der Wirtschaft und die gut funktionierenden Verbundpartnerschaft zwischen Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt hervor. Bemängelt wird unter anderem die ungenügende Gleichstellung der Geschlechter.
OECD-Studie über die Berufsbildung in der Schweiz
OECD-Studie über die systemische Innovation in der Berufsbildung der Schweiz
Zusammenfassender Vergleich der Berufsbildung in der Schweiz, Australien, Korea, Norwegen, Schweden und Ungarn

Am 3. Juni 2009 fand die traditionelle Mai-Tagung des BBT statt. Über 500 Personen nahmen teil. BBT-Direktorin Ursula Renold sprach in ihrem einleitenden Referat über die Herausforderung für die Berufsbildung in den nächsten 10 Jahren. In weiteren Referaten und Werkstattgesprächen wurde ein breites Spektrum an Berufsbildungsfragen und -projekten thematisiert. Unterlagen auf der Website des BBT oder [hier|http://www.edudoc.ch/record/32834

Anlässlich der vom BBT durchgeführten Mai-Tagung hat die Schweizerische Berufsbildungsämterkonferenz (SBBK) "QualüK" vorgestellt, ein Instrument zur Qualitätsbeurteilung der überbetrieblichen Kurse. Die SQUF als Vertretung der Organisationen der Arbeit empfiehlt dessen Verwendung.

Die Zahl der Jugendlichen in einer zweijährigen Berufsausbildung (Attest / Anlehre) steigt rapide. 2001 zählte man 4591 Anlehr-Verträge, 2008 befanden sich 2307 Jugendliche in einer Anlehre und 6805 Jugendliche in einer zweijährigen Grundbildung mit Attest. Der Gesamtbestand der Jugendlichen in einer beruflichen Grundbildung EFZ kletterte 2008 auf das Rekordniveau von 196'648 (79299 Frauen, 117349 Männer). Diese Zahlen sind der "Statistik der beruflichen Grundbildung 2008" des Bundesamtes für Statistik zu entnehmen.
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Allgemeine Präventionsprogramme, die alle Jugendlichen unabhängig von ihrer individuellen Suchtgefährdung ansprechen, erreichen die wirklich Gefährdeten schlecht. Das ist eines der "Vermächtnisse" von Bernhard Meili, der von 1999 bis 2008 das Programm supra-f leitete; Meili geht diesen Monat in Pension. Im Interview mit Panorama.aktuell betont der gelernte Soziologe, dass es den meisten Jugendlichen gut geht. Er beklagt aber, dass Kinder und Jugendliche heute mehr sich selbst überlassen sind.
Interview von supra-f durch B. Meili

Wie kann die Qualität des Lehrens und Lernens an Berufsfachschulen und in den Betrieben verbessert werden? Das ist die zentrale Frage für das Leading House "Qualität der beruflichen Bildung". Fritz Oser, Sarah Heinzer (Universität Freiburg) und Romaine Schnyder (EHB Lausanne) erläutern im Interview mit PANORAMA.aktuell, wie sie vorgehen, um Antworten zu finden.
Mit diesem Beitrag endet die Serie über die fünf Schweizer Leading Houses in der Berufsbildung. Bereits präsentiert wurden die Leading Houses "Lernkompetenzen", "Bildungsökonomie: Übergänge, Kompetenzen und Arbeitsmarkt" und "Neue Technologien". Das Leading House "Bildungsökonomie: Betriebliche Entscheidungen und Bildungspolitik" wurde in einer Sondernummer der Zeitschrift PANORAMA vorgestellt.

Arbeitsmarkt

Ungeachtet der aktuellen Wirtschaftskrise wird sich aufgrund der verschärften demografischen Alterung die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften mittelfristig verschärfen. Zu diesem Schluss gelangen der Basler Professor Raymond Saner und der Genfer Sozialwissenschafter Nicolas Velebit in einem Beitrag der neusten Ausgabe der Zeitschrift „Die Volkswirtschaft“. Auch in der Schweiz dürfte nach Ansicht der beiden Autoren ein System, das aussereuropäische Fachkräfte ausschliesst, in Zukunft nur schwer zu halten sein.

Arbeitsmarktmassnahmen

Sollte sich der Arbeitsmarkt erst 2011 oder gar später erholen, laufen viele Stellensuchende Gefahr, längere Zeit arbeitslos oder gar ausgesteuert zu werden. In einem Bericht gibt der Bundesrat deshalb der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit höchste Priorität und erwägt zusätzliche Arbeitsmarktmassnahmen (AMM). Diese sollten jedoch befristet sein und ausserhalb des Budgets der Arbeitslosenversicherung finanziert werden.

Berufliche Integration

Auf Schweizer Webseiten werden rund 10% weniger Jobs angeboten als noch vor drei Monaten. Das zeigt der aktuelle Jobpilot-Index der Stellenvermittlungsfirma Monster.ch. Das Stellenangebot war in den meisten Berufsgruppen rückläufig. Lediglich der Bedarf für Personal in den Bereichen Körperpflege, Reinigung und Hauswirtschaft ist gestiegen.
Medienmitteilung, vgl. auch eine Meldung aus Panorama.aktuell 5/2009.

Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden

Die Jugendarbeitslosigkeit steht im Fokus der Öffentlichkeit. Bundesrätin Doris Leuthard empfing am 28. Mai 2009 die Jungparteien zur Diskussion von Vorschlägen zur Ergänzung der bestehenden Massnahmen der Berufsbildung und der Arbeitslosenversicherung.
Gemäss Sonntagszeitung vom 31.05.2009 will Bundesrätin Leuthard zusätzlich zu den bereits beschlossenen 600 Millionen 400 Millionen Franken im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit einsetzen.
Medienmitteilung

Zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit verstärkt der Kanton Bern seine Angebote für junge Stellensuchende: Die RAV können dank der guten Zusammenarbeit mit der Wirtschaft 40% mehr Praktikumsplätze anbieten. Neu betreiben die RAV zudem eine Hotline für Jugendliche. Die überarbeitete Broschüre "Plan B" wendet sich an junge Menschen, die Schwierigkeiten haben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen.
Medienmitteilung

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

Unsichere Arbeitsplätze lösen Ängste aus und können gesundheitliche Probleme verstärken. Umso mehr sollten Arbeitgebende für möglichst gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen sorgen. Dies ist die Kernaussage eines Referats des IV-Fachmanns Georg Bauer an der IV-Stellen-Konferenz (IVSK) vom 29. Mai 2009. Je mehr sich die Betriebe in der Gesundheitsförderung engagierten, so Bauer, desto weniger würden Arbeitsverhältnisse aus gesundheitlichen Gründen gekündigt.
Pressemitteilung

Die Anzahl und die Kosten für Neurenten konnten im Jahr 2008 erneut gesenkt werden. Seit 2003 sind die Neurenten sogar um rund ein Drittel zurückgegangen und die Kosten konnten um 40% reduziert werden. Dies führt die Suva in ihrem jüngsten Newsletter auf die seit 2003 eingesetzte Wiedereingliederungsmethode «New Case Management» (NCM) zurück. Erfahrene Case Manager begleiten und unterstützten Verunfallte individuell bei der medizinischen und beruflichen Wiedereingliederung.

Von den Rentnerinnen und Rentner sind 6% von Armut betroffen, von den Familien mit drei und mehr Kindern 20% und von den alleinerziehenden Frauen 40%. Diese sind einige Informationen aus dem erstmals publizierten Jahresbericht des Bereichs Forschung und Evaluation des BSV.

Print- und Online-Angebote

"Design" ist der Titel des Chancen-Heftes, das im Juni vollständig aktualisiert herauskommt. Es bringt umfassende Informationen zu Laufbahn-, Aus- und Weiterbildungsfragen in den Bereichen visuelle Kommunikation und Fotografie/Film/Video. Neu erscheinen im Juni zudem zwei Berufsbild-Faltblätter Geomatiker/in EFZ und Geomatikingenieur/in. Dazu gibt es einen Mappennachtrag (Life Sciences), ein neues Sprungbrett und einen bewährten Berufswahl-Film erstmals auf DVD.
Informationen und Bestellung

IDES, das Informations- und Dokumentationszentrum der EDK, hat die Daten der aktuellen Kantonsumfrage veröffentlicht. Die Zusammenstellung von umfangreichen Informationen aus den Bildungsdepartementen gibt eine Übersicht über kantonale Strukturen und Entwicklungen im Bildungswesen, u.a. über kantonale Projekte zur Bewältigung der Nahtstelle obligatorische Schule – Sekundarstufe II. Eine interaktive Schweizerkarte zeigt beim Anklicken eines Kantons die jeweilige kantonale Schulstruktur und das Bildungsangebot.

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung präsentiert Hinweise auf drei neuere Untersuchungen zu folgenden Themen:
Lehrabbrüche und andere Entscheidungen, die Laufbahn zu ändern. Download
Evaluation der Passerelle zwischen Berufsmaturität und universitärer Hochschule. Download
Coaching Jugendlicher im Übergang Schule-Beruf. Download

Seit einigen Jahren bietet das deutsche Bundesministerium für Berufsbildung mit der Literaturdatenbank Berufliche Bildung einen Recherchedienst an. Nun hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Online-Portal über die Förderaktivitäten des BMBF zur Umsetzung des Rahmenprogramms für die empirische Bildungsforschung und die Ergebnisse von Forschungsprojekten aktiv geschaltet. In der Schweiz bietet die SKBF einen ähnlichen Dienst an.

Die kantonalen Berufsbildungsämter informieren die Lehrbetriebe über die neuesten Entwicklungen in der Berufsbildung mit diversen Periodika, teilweise gedruckt, teilweise digital. Im Auftrag der SBBK hat das Informationszentrum IDES (EDK) eine Übersicht über die kantonalen Mitteilungsperiodika erstellt (Vollständigkeit nicht garantiert).

Personen und Institutionen

Trotz verschiedenen Versuchen eines Neustarts ist nun die Association romande de conseil en orientation scolaire et professionnelle (ARCOSP), eine Art FAB der Romandie, aufgelöst worden. Pascal Huguenin-Elie, der letzte Präsident des Verbandes, sieht im Interview mit Panorama.aktuell die Kantonalisierung der Westschweizer Berufsberatung als einen der Gründe dieser Entwicklung.
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Die jurassische Erziehungsdirektorin, Elisabeth Baume-Schneider, wird Nachfolgerin von Anne-Catherine Lyon als Präsidentin der 'Conférence intercantonale de l'instruction publique' (CIIP) der Romandie und des Tessins. Sie wurde für vier Jahre gewählt.
Weitere Informationen (nur Französisch)

Inserate

Wollen Sie wissen, wie sich das Feld der Weiterbildungsanbieter formiert? Suchen Sie als Weiterbildungsanbieter für Ihre Einrichtung den passenden Platz im Weiterbildungsmarkt? Die Tagung des Zentrums für universitäre Weiterbildung ZUW der Universität Bern vermittelt einen Überblick über die aktuelle Anbieterforschung und stellt Ergebnisse neuster Studien zum Angebotsverhalten von Weiterbildungsinstitutionen in der Schweiz und in Deutschland vor.
Mehr: Internet und Flyer

Stelleninserate

Das Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung des Kantons Freiburg sucht per 1. September 2009 oder nach Vereinbarung eine/n Berufsberater/in für die Berufsberatungsstelle von Freiburg und Gurmels (60 %). Im Zentrum Ihres Aufgabenbereichs steht die Beratung von Jugendlichen. Eine abgeschlossene bzw. fortgeschrittene Ausbildung in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung oder eine gleichwertige Ausbildung wird vorausgesetzt.
Nähere Informationen im Stelleninserat. Auskünfte zur Stelle erteilt Vorsteher Marc Chassot, Tel. 026 305 41 85

Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB ist das Kompetenzzentrum des Bundes für berufliche Weiterbildung. Im Auftrag des BBT plant und organisiert das EHB zur Zeit die Weiterbildungsmassnahmen für das Projekt "Zukunft der Handelsmittelschulen".
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Sind Sie auf der Suche nach einer vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeit im Bildungsbereich? Schätzen Sie grossen Gestaltungsspielraum in Ihrem Aufgabenbereich sowie moderne Anstellungsbedingungen? Dann sind Sie vielleicht unser/e neue/r Consultant und Dozent/in im Bildungsbereich.
Weitere Informationen im Stelleninserat

Das Bildungsdepartement ist für alle Fragen rund um das Bildungswesen im Kanton Schwyz verantwortlich. Im Amt für Berufs- und Studienberatung suchen wir per 1. September 2009 mit Arbeitsort Goldau eine/n Berufsberater/in (ca. 75%). Die Stelle umfasst alle von der öffentlichen Berufsberatung angebotenen Dienstleistungen: Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen, Zusammenarbeit mit Lehrkräften in der Berufswahlvorbereitung, Organisation und Durchführung von Info-Veranstaltungen (Klassen-, Eltern-, Berufs- und Schulorientierungen), Mitarbeit im BIZ, in Projekten und Arbeitsgruppen.
Nähere Information im Stelleninserat