PANORAMA.aktuell 2009-10

Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-10DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf

12. 05. 2009

Bildungspolitik

Die WBK (Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur) des Nationalrates will sich dafür einsetzen, dass der vom Bundesrat nicht publizierte Weiterbildungsbericht veröffentlicht wird. Dies kündigte Kommissionspräsidentin Josiane Aubert an. Die WBK des Ständerats dürfte laut deren Präsident Hermann Bürgi eine parlamentarische Initiative unterstützen. Die beiden Parlamentsmitglieder sprachen an einer nationalen Weiterbildungstagung. Weitere Rednerinnen und Redner äusserten sich zum geplanten Weiterbildungsgesetz; so forderte Christine Davatz vom Schweizerischen Gewerbeverband, dass Bund und Kantone die Zuständigkeiten für die Weiterbildung dringend bereinigen müssten.
NZZ-Bericht

Mittelschulen

Wussten Sie, dass der Jura der Kanton mit der höchsten Hochschulabschlussquote und auch der höchsten Berufsmaturitätsquote in der Schweiz ist? Und dass die gymnasiale Maturitätsquote im Kanton Aargau am tiefsten ist? Diese Informationen finden Sie am schnellsten und am übersichtlichsten in den interaktiven Karten des Bundesamts für Statistik.
Das Bundesamt für Statistik hat zudem die Indikatoren zu den Maturitäts- und Hochschul-Eintrittsquoten aktualisiert.

Höhere Berufsbildung

Beim BBT wurden neue Prüfungsordnungs-Entwürfe eingereicht:
- Bäuerin/bäuerlicher Haushaltleiter mit eidg. Fachausweis
- Mediafachmann/Mediafachfrau mit eidg. Diplom
Einsprachen sind innert 30 Tagen ab 28. April bzw. 5. Mai 2009 möglich.

Bis am 25. Mai befindet sich der Rahmenlehrplan (RLP) Gestaltung und Kunst für dipl. Gestalter/in HF in Vernehmlassung. Die Unterlagen finden sich auf der Website des BBT. Gleichenorts befindet sich eine Reihe von RLP HF, für die die Vernehmlassung bereits abgeschlossen ist. Genehmigte RLP HF sind hier aufgelistet.

Bei eidgenössischen Berufs- und höheren Fachprüfungen zählt einzig die Leistung der Kandidat/innen in den abschliessenden Qualifikationsverfahren. Diese müssen deshalb besonders geeignet sein, eine aussagekräftige Beurteilung der beruflichen Handlungskompetenz der Kandidat/innen zu ermöglichen. Um die Verantwortlichen bei dieser Aufgabe zu unterstützen, hat das Ressort höhere Berufsbildung des BBT einen Zyklus von Workshops initiiert. Er dient dem Erfahrungsaustausch und der Optimierung der eigenen Prüfung anhand von guten Beispielen.
Infos auf der Website des BBT und hier

Fast ein Viertel der berufstätigen Personen, die eine berufliche Grundausbildung (EFZ) abgeschlossen haben, haben auch einen Abschluss der höheren Berufsbildung erworben. Dabei schwanken die Quote nach Geschlecht und Wirtschaftszweigen stark, vgl. die Publikation "Personen mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung auf dem Arbeitsmarkt" des Bundesamtes für Statistik (BfS)

Das BfS hat ausserdem die Diplomstatistik 2008 der Höheren Fachschulen veröffentlicht.

Vier in einer gemeinsamen Trägerschaft vereinte Organisationen wollen neue eidgenössisch anerkannte Qualifikationsmöglichkeiten für Beraterinnen und Berater schaffen. Eine entsprechende Eingabe ans Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT ist für Ende Mai 2009 vorgesehen. Geplant sind die folgenden zwei Abschlüsse: Prozessberater/in mit eidg. Fachausweis (BP) sowie Eidg. dipl. Prozessberater/in (HFP).
Mehr

Hochschulen

An den Universitäten Zürich, Bern, Freiburg und Basel haben sich 2324 (Vorjahr 2029) Personen für das Humanmedizinstudium angemeldet. Es stehen bloss 602 Plätze zur Verfügung (Kapazitätsüberschreitung: 285%). Ähnlich ist die Lage beim Veterinär- und Zahnmedizinstudium (147% bzw. 68%). Am 3. Juli 2009 wird daher für alle drei medizinischen Studiengänge ein Eignungstest durchgeführt. In der Westschweiz, wo sich der Andrang auch verstärkt, wird während des Studiums selektioniert.
Mehr

Die Universitäten Basel, Luzern und Zürich bieten neu einen Joint Degree Masterstudiengang Religion-Wirtschaft-Politik an (120 ECTS). Studierende können sich in Basel, Luzern oder Zürich einschreiben und erhalten nach Abschluss ein Diplom, auf dem alle drei Universitäten genannt sind. Lehrveranstaltungen finden an den drei Standorten statt. In erster Linie reisen jedoch die Dozierenden an, so dass die Studierenden die Lehrressourcen dreier Universitäten nutzen können.
Weiter Informationen im Flyer und bei Studienberater Frank Neubert, frank.neubert@unilu.ch

Drei Institute der ZHAW Wädenswil ("Lebensmittel- und Getränkeinnovation", "Facility Management" und "Umwelt und Natürliche Ressourcen") bieten neu mit der Firma b&f concepts die Weiterbildung "Excellence in Food" an. Die Module umfassen die Themen "Mensch und Gesellschaft", "Wertschöpfungskette" und "Werkzeuge" (z.B. Finanzen, Supply Chain Management). Sämtliche Module können einzeln belegt oder frei kombiniert werden zu einem Certificate of Advanced Studies (CAS: 2 Module) oder Diploma of Advanced Studies (DAS: 6 Module). Der Master of Advanced Studies (MAS: 12 Module) ist in Vernehmlassung.

Weiterbildung

"Casino Formation", die von zwei ehemaligen Berufsfachleuten im September 2008 eröffnete Croupier-Schule, bietet Berufsausbildungen im Bereich der Kasinos an. Auch wenn kein vorgängiger Abschluss notwendig ist, um Croupier zu werden, ist es doch unumgänglich volljährig zu sein, über einen einwandfreien Leumund und einen guten Sinn für Zahlen zu verfügen sowie eine gewisse Fingerfertigkeit und ein gepflegtes Erscheinungsbild aufzuweisen. Weitere Informationen:
www.casino-formation.ch/

Berufe und Ausbildungen (Sek II)

Unter dem Motto "Berufsbildung als Chance" führen die Kantone Aargau, Bern, Solothurn, Freiburg und Zürich zum ersten Mal einen gemeinsamen Aktionstag zusammen mit neun Lokalradios durch. Ziel dieser Veranstaltung ist, die Öffentlichkeit für die Berufsbildung zu sensibilisieren und zusätzliche Lehrstellen zu schaffen. Die beteiligten Privatradios bieten ein Programm mit Diskussionsrunden, Beiträgen über wenig bekannte Berufe und Informationen zum Thema Lehrstellensuche.

Im Kanton Bern bieten gleich drei Departemente Brückenangebote für Jugendliche an. Mit dem Projekt "Koordination Brückenangebote im Kanton Bern (KoBra)" sollen sie besser aufeinander abgestimmt werden. Bis Ende Juni werden Vorschläge für die Umsetzung und die Finanzierung entwickelt. Ein Newsletter berichtet regelmässig über den Stand der Arbeiten.
Bestellung des Newsletter und Infos

Die Berufsberatung des Kantons Zürich hat ihrerseits die bestehenden Zwischenlösungen in einer neuen Broschüre «Brückenangebote» zusammengefasst. Sie enthält mehrere Fragebögen, die den Jugendlichen die Suche erleichtern sollen. Die Broschüre kann bei allen Berufsinformationszentren bezogen werden.

Berufe und Ausbildungen (Tertiär)

Das BBT hat Ende 2008 das Projekt "Qualität leben" zur Erarbeitung eines Wegweisers für die nachhaltige Entwicklung der Qualität in der Berufsbildung gestartet (vgl.Newsletter 2009-01). Der Wegweiser soll den Weg zum Aufbau einer einheitlichen Qualitätskultur in der Berufsbildung aufzeigen und den Akteuren in den verschiedenen Geltungsbereichen als praxisbezogene Arbeitshilfe dienen. Eine am 16. Juni 2009 vorgesehene Fachtagung muss auf später verschoben werden (Termin folgt). Es zeigt sich, dass die Erarbeitung des Wegweisers und die Diskussionen in der Expertengruppe mehr Zeit beanspruchen als vorgesehen.
Kontaktperson: Toni Messner, Leiter Ressort berufliche Grundbildung, BBT, toni.messner@bbt.admin.ch

Gemäss der monatlichen Umfrage des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) bei den Kantonen präsentiert sich die Lehrstellensituation im April 2009 stabil, der Wirtschaftsabschwung ist bisher nicht spürbar. Wie bereits im März 2009 (vgl. Newsletter 08) melden etliche Kantone im Vergleich zum Vorjahr sogar ein leicht grösseres Lehrstellenangebot.
Mehr: Medienmitteilung BBT und in Newsletter 09

Die zweijährige Grundbildung mit Berufsattest (EBA) erhöht die Durchlässigkeit zu weiterführenden Ausbildungen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Untersuchung über die Laufbahn von EBA-Absolvent/innen im Detailhandel und im Gastgewerbe. Ob ein EBA auch die Arbeitsmarktfähigkeit verbessert, lässt sich aufgrund der vorhandenen Daten, die ein Jahr nach Abschluss der Ausbildung erhoben wurden, nicht sagen. Der Bericht ist Teil einer Laufbahnstudie der Hochschule für Heilpädagogik (HfH) in Zürich und des Service de la recherche en éducation in Genf. Sämtliche Publikationen zur dieser Erhebung finden sich auf der Website der HfH.

Am 25. April 2009 fand an der Uni Genf die Preisverleihung des 43. Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht statt. Unter den Preisträgern befinden sich auch 10 Projekte aus der Berufsbildung. Die eingereichten Projekte reichen vom elektrischen Flaschenöffner bis zum rasenmähenden Hometrainer. Bis zum 15. Oktober 2009 können neue Projekte für die Preisverleihung 2010 eingereicht werden.
Vollständige Liste der Preisträger 2009

Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Köchin/Koch EFZ und Vergolder/in-Einrahmer/in EFZ treten am 1. Januar 2010 in Kraft.
Unterlagen später auf der Website des BBT.

Die Breisacher Stiftung hat zum Ziel, junge Menschen für starke schulische und handwerkliche Leistungen zu belohnen. So werden in den Kantonen Ob- und Nidwalden im Jahr 2009 rund 70'000 Franken und ab 2010 sogar 140'000 Franken an Prämien für die erfolgreichsten Lehrabschlüsse der handwerklichen Berufe ausbezahlt. Die Stiftung bezweckt mit diesem Preis das Handwerk in der Zentralschweiz zu fördern und Jugendliche zu fachmännischen Höchstleistungen zu motivieren.

In den Berufsbildungsämtern, den Berufsfachschulen und den Organisationen der Arbeitswelt stehen unterschiedliche Informatiklösungen im Einsatz. Um den Datenaustausch zu gewährleisten, hat die SBBK Kommission Informatik/ Berufsbildung die Richtlinien neu in eine XML-Struktur (Version 4.0) überführt, die am 1. April 09 herausgegeben wurde. Es liegt nun in der Verantwortung der Kantone, den Übergang in die XML-Struktur zu planen und zu realisieren.

2003 hat die "Société Industrielle et commerciale" (SIC) in Lausanne einen Preis ausgeschrieben, um Unternehmer, die zum ersten Mal ausbilden, oder Firmen, die sich stark für die Ausbildung von Lernenden einsetzen, zu belohnen. Seit 2008 vergibt die Stadt Lausanne einen ähnlichen Preis. Die beiden Preisträger erhalten einen Betrag von 300 Franken pro Monat während der gesamten Dauer der Berufslehre. Wenn der oder die Lernende die Lehrabschlussprüfung besteht, erhält er oder sie einen Betrag von 500 Franken. Das Preisreglement des SIC und der Stadt Lausanne sind einzusehen unter www.sic-lausanne.ch

Gemäss einer Untersuchung des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) verursachte ein/e Lerndende/r 2007 im Durchschnitt Nettokosten von 3596 Euro pro Jahr. Die Bruttokosten beliefen sich auf 15'288 Euro, wovon 61% auf Löhne und Sozialkosten der Lernenden entfielen. Demgegenüber stand ein Ertrag von 11'692 Euro, der sich vor allem aus der produktiven Arbeit der Lernenden ergab. Bei einem Drittel der Lernenden überstieg der Ertrag die Kosten.
Ein Vergleich der deutschen und der schweizerischen Verhältnisse von 2008 ergab, dass die Lernenden hierzulande produktiver sind. Zwei Drittel der Betriebe decken hier die Kosten bereits während der Lehre.
Bericht des BIBB und Zusammenfassung

Beratung

MyBerufswahl ist eine neue, interaktive Plattform für die Berufswahl auf dem Portal berufsberatung.ch. Sie führt Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen durch die Schritte einer erfolgreichen Berufswahl. Ein zentrales Instrument sind die Erinnerungsmails, in denen informiert wird, welcher Schritt ansteht. myBerufswahl liegt in einer Pilotversion vor, welche die Kantone ihren Bedürfnissen anpassen können.
myBerufswahl.ch ist Teil von www.berufsberatung.ch. Das Konzept sieht vor, dass jeder Kanton die Erinnerungsmails in Eigenregie betreiben sowie die Plattform mit eigenen Inhalten ergänzen kann, wie es Bern bereits getan hat.
In einem Interview mit PANORAMA.aktuell erläutern zwei Fachleute das neue Angebot.
Mehr Information

In Zukunft können Berufsberatende mit mehrjähriger Berufserfahrung und einschlägigen Kompetenzen ein Qualifikationsverfahren durchlaufen und den BBT-anerkannten Abschluss «Dipl. Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in» erlangen. Ein Pilotprojekt ist Ende 2008 gestartet. Im Interview mit der Zeitschrift Panorama erläutert die Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung (KBSB), Isabelle Zuppiger, das Projekt. Es soll frühere Ausbildungen teilweise ersetzen.
Mehr dazu im Aprilheft 09 der Fachzeitschrift PANORAMA.

Arbeitsmarkt

Über 200 Stellen für Haushalthilfen und Mitarbeitende in der Reinigung sind seit 2006 durch "proper job“ geschaffen worden. Dieses Angebot für legale und gut abgesicherte Arbeitsverhältnisse der "fairness at work gmbh“ ist ein Mittel im Kampf gegen die Schwarzarbeit in einer prekären Branche. Auch im ersten Quartal 2009 erzielte "proper job“ ein Nettowachstum. Immer mehr Haushalte sind bereit, für korrekte Arbeitsbedingen, einen angemessenen Lohn und gute Sozialleistungen einen etwas höheren Preis zu bezahlen.
Pressemitteilung

Ein Angestellter, der nur eine Sprache spricht, hat gegenüber seinem mehrsprachigen Kollegen ein doppelt so grosses Risiko, seine Arbeit zu verlieren. Gemäss Schlussbericht des Projekts LEAP (Fremdsprachen im Berufsleben), das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanziert wurde, wirkt sich der Umstand, mehrere Sprachen zu kennen, auch auf die Lohnhöhe sehr günstig aus: Ein Westschweizer mit guten Deutschkenntnissen verdient im Schnitt 14% mehr, während ein Deutschschweizer, der gut Französisch kann, einen um 10% höheren Lohn bezieht. Insgesamt trägt die Mehrsprachigkeit 10% zur Wertschöpfung in der Schweiz bei.

Berufliche Integration

Rund 100'000 Unternehmen, Organisationen und Verbände werden ab sofort bei XING, dem führenden europäischen Netz für elektronische Geschäftskontakte, automatisch und kostenlos angezeigt. Auf diesem Weg können Stellensuchende die richtigen Ansprechpartnerinnen und –partner kontaktieren. Dargestellt werden alle Organisationen, bei denen mindestens vier Mitarbeitende bei XING individuell angemeldet sind.
Pressemitteilung und weitere Informationen

Über neun von zehn der 500 grössten Schweizer Unternehmen planen 2009 Neueinstellungen. Immer noch fast ein Drittel geht zudem davon aus, Ende des Jahres mehr Mitarbeitende zu beschäftigen als zu Jahresbeginn.
Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung, welche zwischen Januar 2008 und März 2009 durchgeführt worden ist. Ausserdem wurde festgestellt, dass letztes Jahr erstmals mehr Bewerbungen auf elektronischem Weg erfolgten als über die klassische Bewerbungsmappe. In Zukunft soll das Internet für die Personalbeschaffung noch intensiver genutzt werden. In einem exklusiven Bericht der Autoren veröffentlicht PANORAMA.aktuell die wichtigsten Ergebnisse der Studie

Am 29. April 2009 fand die letzte ordentliche Berufsprüfung "Personalberater/in mit eidgenössischem Fachausweis“ statt. Von den insgesamt 27 Teilnehmenden (14 Deutschschweiz und 13 Romandie) haben 26 die Prüfung bestanden. Mit dem Lehrgang wurden Fachpersonen ausgebildet, die in der Lage sind, Stellensuchende zu beraten und wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Er wird von der Berufsprüfung HR-Fachfrau/mann abgelöst. Zuständig ist der Schweizerische Trägerverein für Berufs- und höhere Fachprüfungen in Human Resources.
Weitere Informationen

Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden

Im April 2008 wurde das Projekt Jeunes@Work initiiert, das sich an Jugendliche richtet, die ihre Ausbildung (EFZ, Matur, Handelsschule, FHS, Uni, ETH) abgeschlossen haben. Das Programm unterstützt sie beim Finden einer ersten Stelle. Es umfasst mehrere Module, unter anderem zur Berufsvorbereitung und ein Praktikum. Mit einem Budget von gegen 600 000 Franken kann Jeunes@Work dieses Jahr 150 Jugendliche begleiten. Das Geld stammt zu einem Drittel vom Staat Genf, der Rest vom Bankier Patrick Odier.
Weitere Informationen

An einer Medienkonferenz hat Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard Unternehmen und Verwaltungen aufgerufen, Arbeitsplätze, Lehr- und Praktikumsstellen zu erhalten oder zu vermehren und Lehrabgänger/innen weiterzubeschäftigen. Ein Dossier auf der Website des Volkswirtschaftsdepartements enthält viele Informationen zu diesem Thema.

Der Arbeitgeberverband befürchtet ebenfalls einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 24 Jahre). Das stellt er in einem Communiqué fest und unterstützt den Aufruf von Bundesrätin Leuthard.

Integration von Behinderten und sozial Schwachen

Menschen mit einer Krebserkrankung verdienen nicht weniger als andere Personen. Hingegen sind eine geringere Erwerbsintegration und häufigere Einsamkeitsgefühle nachweisbar. Dies geht aus einer Untersuchung des Büros für Arbeits- und Sozialpolitische Studien (BASS) hervor. Keine Belege gibt es für grössere Arbeitsplatzunsicherheit, eingeschränkte Vermittelbarkeit oder niedrigere Arbeitspensen.
Kurzfassung

Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit

Dass soziale Kompetenzen für die Berufsausübung relevant sind, ist unter Fachleuten unbestritten. Spätestens seit den Achtzigerjahren ist klar, dass nicht nur die formale Ausbildung ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, sondern auch das berufliche Erfahrungswissen, das fachliche und soziale Kompetenzen verbindet. Unklar bleibt, wo und wie soziale Kompetenzen erworben und wie diese gemessen werden. Diesen Fragen geht das Forschungsnetz des österreichischen Arbeitsmarktservice (ams) in einer neulich Studie auf den Grund.
ams-Studie

Print- und Online-Angebote

Für die zweite Auflage des Berufswahl-Portfolios des S+B Instituts in Bülach wurde die bisher mitgelieferte CD mit Unterrichtsideen für Lehrpersonen durch eine neue Internetsite (www.berufswahl-portfolio.ch/) abgelöst, zu der man beim Kauf des Lehrmittels ein Login erhält. Eine neue Infomappe Anglistik für die Studienberatung, der MBA-Guide 2009, zwei aktualisierte Beobachter-Ratgeber und zwei neu aufgelegte Hilfsmittel im Bereich «Lernen und Arbeiten im Ausland» sind weitere Titel unter den Mai-Neuheiten des SDBB Verlags.
Mehr Informationen zu den neuen Medien mit Online-Bestellmöglichkeit hier

Inserate

Je älter das Jahr, desto kürzer die Liste der Weiterbildungsangebote mit freien Plätzen. Dank Mehrfachführungen sind unter anderem bei "Wertschätzung öffnet verschlossene Türen“ (2 Tage) mit dem Seminarleiter Paul Mathis und bei "Lösungsorientiertes Kurzzeitcoaching für BSLB“ (9 Tage davon vier im 2009 und fünf im 2010) noch wenige Plätze frei.
Liste der freien Plätze

Unsere Lehr- und Lernmedien basieren auf dem aktuellen Rahmenlehrplan und sind dank den modernen didaktischen Ansätzen und dem übersichtlichen Layout nicht mehr aus dem ABU-Unterricht wegzudenken. Unsere neusten, kompakten Werke ermöglichen eine Verknüpfung der beiden Lernbereiche Gesellschaft und Sprache & Kommunikation. Weitere Informationen finden Sie unter www.hep-verlag.ch oder hier.

Tierärztin oder Tierarzt ist mehr als ein Beruf. Die vielen Facetten des Berufes präsentiert die neue Internetseite www.beruf-tierarzt.ch. Eine ausführliche Broschüre dazu kann über info@gstsvs.ch bezogen werden.

Stelleninserate

Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) sucht je eine initiative Persönlichkeit, die als Berufsbildungscontroller/in in den Bereichen Technik und Bau / Gesundheit, Natur und Kunst / Wirtschaft und Detailhandel vielfältige Aufgaben in der Berufsbildung übernimmt. Ihre berufliche Basis ist eine fundierte berufliche und berufspädagogische Ausbildung sowie praktische Erfahrung in der Ausbildung von Lernenden. Idealerweise absolvierten Sie Ihre Grundausbildung im entsprechenden Bereich und verfügen über einen qualifizierten Abschluss auf Tertiärstufe (Höhere Berufsbildung, Fachhochschule). Mehr Information im Stelleninserat.
Für nähere Auskünfte steht Peter Bleisch (Telefon 043 259 77 35, peter.bleisch@mba.zh.ch) zur Verfügung.

Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Region Biel-Bienne-Seeland sucht eine/n Berufs- und Laufbahnberater/in (70%). Sie führen Beratungen mit Erstberufswählenden und ihren Eltern sowie Laufbahnberatungen mit Erwachsenen durch. Sie sind verantwortlich für die Umsetzung des Berufswahlkonzepts Oberstufenschulen. Weiter wirken Sie in Projekten mit und übernehmen Spezialaufgaben. Sie verfügen über ein BBT-Diplom in Berufsberatung, sind in einer entsprechenden Ausbildung oder für eine solche angemeldet. Gute Französischkenntnisse sind hilfreich. Arbeitsort ist Lyss, ab Spätherbst Biel. Mehr Information im Stelleninserat.
Auskünfte erteilen Thomas Kramer (Tel. 032 326 24 11, thomas.kramer@erz.be.ch) und Jürg Rieben (Tel. 032 384 39 37, jürg.rieben@erz.be.ch)