In der Frühjahrssession wurden sieben Vorstösse zur Berufs- und Weiterbildung eingereicht. Themen: Projekte für junge Arbeitslose und Lehrstellen (Geschäftsnummer 09.1036), Effizienz von Berufsbildungsfonds (09.3224), mehr Anerkennung, Koordination und Unterstützung der höheren Berufsbildung (09.3228), Chancengleichheit für ausländische Jugendliche bei der Lehrstellensuche (09.3168), Bildungsgutscheine für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger mit tiefem und mittlerem Einkommen (09.3237), Paritätische Schlichtungsstelle Berufsbildungsfonds (09.3307), mehr Flexibilität in der Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitsvermittlung (09.3327).
Texte zu den Vorstössen: http://www.parlament.ch > Geschäftsnummer ins Suchfeld oben rechts eingeben.
Übersicht über die pendenten Vorstösse
PANORAMA.aktuell 2009-09
Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-09DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
28. 04. 2009
Bildungspolitik
Das BBT hat diverse Merkblätter leicht revidiert, welche die Anforderungen zur fachlichen Qualifikation einer Reihe von Berufsbildungsverantwortlichen erläutern. Diese Merkblätter betreffen namentlich folgende Personengruppen:
- Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in Lehrbetrieben
- Berufsbildnerinnen und Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen
- Lehrpersonen für die schulische Grundbildung (Berufskunde)
- Lehrpersonen für die schulische Grundbildung (Allgemeinbildung)
- Lehrpersonen für die höhere Fachschulen
Download
Der Neuenburger Staatsrat will den Anteil der Lernenden in der Betriebslehre in den nächsten Jahren auf 80% steigern. Heute liegt er lediglich bei 57%, im schweizerischen Mittel aber bei 88%. Die übrigen Lernenden werden derzeit in Vollzeitschulen und Lehrwerkstätten ausgebildet. Deren Anteil liegt in den Westschweizer Kantonen traditionell höher und in Neuenburg besonders hoch. Dies hat zur Folge, dass die Ausbildungskosten pro Lernende/n in Neuenburg um 43% über dem schweizerischen Mittel liegen.
Mitteilung des Staatsrates (französisch)
Der Bund hat 2008 25.9 Mio Franken (2007: 26.0 Mio Franken) für Projekte zur Entwicklung der Berufsbildung sowie Gesuche um Beiträge für besondere Leistungen im öffentlichen Interesse eingesetzt. Dies geht aus dem Jahresbericht der EBBK hervor, der soeben erschienen ist. Im Berichtsjahr erhielt das BBT 146 Gesuche. Diese wurden von 37 kantonalen Trägern, 62 Organisationen der Arbeitswelt und 47 anderen Trägerschaften (Vereinen, nationalen Organisationen, Privaten) eingereicht.
Höhere Berufsbildung
Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) hat beim BBT einen Prüfungsordnungs-Entwurf für Berufsbildungsfachleute (BP) eingereicht. Einsprachen sind ab dem 15. April innert 30 Tagen möglich.
Information: Walter Röllin, Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, Luzern, mailto:walter.roellin@lu.ch
Weiterbildung
Der Schweizerische Verband für Weiterbildung SVEB hat gemeinsam mit der Interkantonalen Konferenz für Weiterbildung (IKW) das Projekt GO gestartet. Es zielt auf die Förderung der Grundkompetenzen von Erwachsenen im betrieblichen Kontext. Es wird ein Instrument entwickelt, mit dem Betriebe den Förderbedarf ihrer Mitarbeitenden in den Grundkompetenzbereichen identifizieren können. Das Projekt dauert bis 2011 und wird vom BBT sowie von privaten Stiftungen unterstützt.
Berufe und Ausbildungen (Sek II)
Tessiner Schulabgänger/innen von 1992 wurden in den vergangenen Jahren mehrmals über ihre persönliche Entwicklung in den Bereichen Bildung, Arbeit, Konsum, Werte etc. befragt. Nun liegen die Resultate der Befragung von 2007 vor (auf Italienisch). Fast 40% der heute Dreissigjährigen hat einen Abschluss der Tertiärstufe als höchsten Abschluss, über die Hälfte einen der Sekundarstufe II. Der Übergang in die Arbeitswelt erwies sich vor allem für die wenigen Personen ohne nachobligatorischen Abschluss als schwierig. Aber auch gut Qualifizierte trafen teilweise auf Probleme (u.a. unbefriedigender Anfangslohn, Diskrepanz zwischen erworbenen Kompetenzen und Tätigkeit, Arbeitslosigkeit).
Informationen zur Studie erteilt Emanuele Berger, Direktor des Ufficio studi e ricerche des Tessiner Erziehungsdepartements, emanuele.berger@ti.ch
Vom 14. April bis zum 10. Juli 2009 bietet das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Baselland die Lehrstellenvermittlung "Junior Job Service" an. Die Plattform richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse, die noch eine Lehrstelle suchen. Sie erhalten Tipps und die Lehrstellenvermittlerin nimmt Kontakt zu Ausbildungsbetrieben auf. Das Beratungsangebot richtet sich auch an Betriebe, die eine Lehrstelle noch nicht besetzen konnten.
Die Zahl der Jugendlichen, die ihre Berufswahl über die obligatorische Schulzeit hinausschieben, wird immer grösser, zugleich nimmt die Zufriedenheit mit der Berufswahl ab. Dieses paradoxe Ergebnis zeigen Auswertungen der eidgenössischen Jugendbefragungen von 1979, 1994 und 2003. Nicht weniger als ein Drittel der Jugendlichen würde heute einen anderen Beruf wählen - 15% einen "ähnlichen", 13% einen "ganz anderen", 7% haben den Beruf bereits gewechselt. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Panorama fasst die Soziologin Ruth Meyer Schweizer die weiteren Ergebnisse zusammen.
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Berufe und Ausbildungen (Tertiär)
Selbst Firmen, die Personal entlassen, scheinen bei den Lehrstellen nicht abbauen zu wollen. Das schreibt die Handelszeitung in ihrer Ausgabe vom 22. April. Eine Umfrage bei 26 Grossunternehmen ergab, dass die Mehrheit mindestens so viele Schulabgänger/innen beschäftigen will wie in den guten Vorjahren, etliche Firmen stellen 2009 sogar mehr neue Lernende ein als im Vorjahr.
Vgl. dazu auch den Pressetext zu einer Medienkonferenz von KV Schweiz sowie die Verlautbarung der Credit Suisse und die Meldung über die Lehrstellensituation im Newsletter 09/08.
Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung schreiben die Schaffung von Kommissionen für Berufsentwicklung und Qualität in den jeweiligen Lehrberufen vor. Sie sollen unter anderem für die Anpassung der Ausbildungsinhalte an veränderte Verhältnisse sorgen. Kürzlich konstituierte sich die "Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität in den Grundbildungen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (SKOBEQ-MEM)". Ihr Präsident Arthur W. Glättli berichtet in einem Interview mit PANORAMA über die Aufgaben dieser Kommission.
Seit seiner Gründung im September 2008 vereinigt die "Cité des métiers et de la formation Genève" (CdMG) unter seinem Dach ein breites Angebot an Dienstleistungen im Zusammenhang mit Ausbildung, Gewerbe und Berufsleben. Neu können Jugendliche dort auch ihr Bewerbungsdossier einreichen und sich mit Vertretern von Unternehmen treffen, die Lehr- oder Praktikumsstellen anbieten. Dieses neue Angebot startete mit der Woche der optischen Berufe (Ende März) und wurde bei der Vorstellung der Ausbildungen Detailhandelsfachfrau/mann und Detailhandelsassistent/in (anfangs April) fortgesetzt.
Weitere Informationen: Grégoire Evéquoz, Generaldirektor des OFPC, 022 388 44 25, gregoire.evequoz@etat.ge.ch
"Wie sieht die Zukunft der Kaufleute aus?" So lautete das Thema einer Podiumsdiskussion, die vom KV Freiburg im Rahmen des 'Forum des métiers' organisiert wurde. Der Tagungsbericht, der in der Zeitschrift context 4-2009 erschien, zeigt die von den Diskussionsteilnehmer/innen eröffneten Perspektiven auf.
Die Ausbildungsberatung für Lehrbetriebe und Lernende im Kanton Uri wird rege genutzt und geschätzt. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Stellungnahme zu einer Interpellation, welche Auskunft über die Betreuungssituation von Lernenden und Lehrbetrieben verlangt. Pro Tag beantwortet der Ausbildungsberater ca. fünf Anfragen von Lehrbetrieben sowie ca. vier von Lernenden. Weiter koordiniert er Massnahmen bei Auflösung von Lehrverhältnissen oder bei Problemen in den Ausbildungsbetrieben.
Seit März 2009 beraten rund 40 Mobilitätsberaterinnen und -berater an den deutschen Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern vor Ort Unternehmen, Lernende und junge Arbeitnehmende über Auslandaufenthalte und mögliche Unterstützung. Das mit Mitteln des europäischen Sozialfonds geförderte Projekt soll die Zahl der Auslandaufenthalte während der Berufsausbildung von derzeit 2% erhöhen. Bundesweite Koordinierungsstellen unterstützen und koordinieren die regionalen Stellen. In der Schweiz übernimmt die "ch Stiftung" ähnliche Aufgaben.
Auskünfte: maerz.jacqueline@dihk.de oder efranken@zwh.de
Für Jugendliche, die eine berufliche Grundbildung mit Attest nicht bewältigen können, gibt es heute keine formalisierten Bildungen. Der Dachverband sozialer Institutionen (INSOS) versucht, eine "Praktiker Ausbildung" zu etablieren. In diesen Kontext passt das Pilotprojekt "IV-Anlehre Pferdewart/in in Berufsschule und Betrieb" mit zwölf jungen IV-Anlehrlingen. Die Evaluation zeigt: Bildung steigert die Arbeitsmarktfähigkeit eines grossen Teils der betroffenen Jugendlichen. In einem Interview mit PANORAMA.aktuell nehmen die Autoren der Studie Stellung.
Vgl. dazu auch die Meldung im Newsletter 222.
Welche interkulturellen Kompetenzen brauchen Berufsbildner/innen in Lehrbetrieben, wenn sie ausländische Jugendliche ausbilden? Mit dieser Frage hat ein Forscherteam zehn Betroffene konfrontiert. Die Quintessenz der Gespräche: Wichtiger als nationale Identitäten sind soziale Prägungen, der Begriff der interkulturellen Kompetenz ist nur wenig fruchtbar. "Menschen mit einem hohen Grad an sozialer Kompetenz agieren auch mit Menschen anderer Nationalität sozial kompetent", heisst es im Beitrag, den die Zeitschrift Panorama in ihrer jüngsten Ausgabe publiziert.
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Arbeitsmarkt
Ende März 2009 waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 134'713 Arbeitslose eingeschrieben, was einer Arbeitslosenquote von 3,4% entspricht. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um fast 30%. Mit einer Quote von 5,1% war die Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen besonders stark betroffen. Geradezu explodiert ist die Kurzarbeit, wurden doch im Januar 2009 über eine Million Ausfallstunden registriert (gegenüber etwas mehr als 25000 im selben Monat des Vorjahres).
Ausführlicher Bericht
In Deutschland hat sich die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern in den letzten fünfzehn Jahren kaum verändert. Dies zeigt eine Studie des deutschen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Durchschnitt war der Lohn von vollzeitbeschäftigten Frauen 2006 rund 24% geringer als jener der Männer. Selbst innerhalb des gleichen Berufes verdienen Frauen 21% weniger als Männer. Immer noch 12% beträgt der Lohnunterschied bei Personen mit gleicher Ausbildung, gleichem Beruf und gleichem Alter innerhalb des gleichen Betriebes.
Pressemitteilung
Für das 2. Quartal 2009 sind die Beschäftigungsaussichten gemäss Manpower Arbeitsmarktbarometer schwach, obschon saisonal bedingt an sich ein kräftiger Anstieg erfolgen müsste. Bloss 9% der 757 befragten Arbeitgeber rechnen mit einer Zunahme des Personalbestands, während 4% von einem Rückgang ausgehen. Bei diesen Werten handelt es sich um das tiefste je gemessene Ergebnis.
Pressemitteilung
Der neuste SECO-Bericht zur Umsetzung der flankierenden Massnahmen zeigt, dass sich im Jahr 2008 die grosse Mehrheit der kontrollierten Entsendebetriebe und der Schweizer Arbeitgeber korrekt verhalten hat. Ein Entsendebetrieb ist eine Firma mit Sitz im Ausland, welche für einen zeitlich befristeten Auftrag in der Schweiz ihr Personal einsetzt (entsendet). Die Kontrollen haben stark zugenommen: Mit 14762 kontrollierten Entsendebetrieben stieg die Anzahl der Kontrollen gegenüber 2006/07 um 33%. Bei den Schweizer Arbeitgebern haben die Kontrollen leicht abgenommen (-1%). Die Anzahl der kontrollierten Personen ist mit 60793 aber um 30% gestiegen.
Medienmitteilung SECO
Curaviva Schweiz, der Verband der Heime, lanciert die Kampagne "Arbeitsplatz Heim: Berufsbilder und Lebenswelten". Die Öffentlichkeit soll damit über das Berufsfeld in Heimen aufgeklärt und das Image dieser Institutionen als Arbeits- und Ausbildungsorte verbessert werden. Heute haben Heime Mühe, in der Schweiz das nötige Pflege- und Betreuungspersonal zu finden. Die Mitglieder des Freiburger Heimverbands beispielsweise rekrutieren deshalb in Frankreich, Portugal und den Länder des Ostens.
Übersicht über die Pflege- und Betreuungsberufe in Heimen.
Arbeitsmarktmassnahmen
Die Finanz- und Volkswirtschaftsdepartemente der lateinischen Schweiz kämpfen in einer interkantonalen Arbeitsgruppe gemeinsam gegen die Wirtschaftskrise. Für das laufende Jahr planen alle Kantone wesentlich höhere Ausgaben für die Konjunkturankurbelung als in den Vorjahren. Einen hohen Stellenwert haben zudem Weiterbildung und Beschäftigung, welche durch Arbeitsmarktmassnahmen gefördert werden sollen. Aus der kürzlich publizierten Pressemitteilung (französisch) geht weiter hervor, dass die betreffenden Kantonsregierungen beim dritten Konjunkturprogramm des Bundes eine angemessene Mitsprache verlangen.
Berufliche Integration
Trotz Wirtschaftskrise werden im Finanz- und Rechnungswesen weiterhin Fachleute wie Senior Buchhalter, Controller oder Change Manager gesucht. Die Arbeitgeber bevorzugen allerdings so genannte Interimsmanager, welche auf Projektbasis angestellt sind. Diese Erfahrung macht zurzeit der Personaldienstleiter Robert Half auf dem Schweizer Arbeitsmarkt. "Spezialisten auf Abruf“ sind nun noch gefragter als vor der Rezession, weil die wirtschaftliche Unsicherheit keine zuverlässigen Prognosen über den langfristigen Personalbedarf erlaubt.
Pressemitteilung
Die Wirkungen der schweizerischen Arbeitsmarktpolitik wurden ab 2006 in einer Reihe von Studien beurteilt. Die Ergebnisse stellte das SECO den Kantonen zu - mit der Aufforderung, Vorschläge zur Steigerung der Effektivität und Effizienz der Arbeitsvermittlung zu machen. Es wurden über 250 Massnahmen gemeldet, von denen 87% bereits umgesetzt sind. In "Die Volkswirtschaft“ Ausgabe 4, 2009 erschien dazu ein Artikel von Michael Peter.
Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden
Mehr als ein Drittel aller Arbeitslosen im Kanton Bern sind Ausländerinnen und Ausländer. Für die Personengruppe der vorläufig Aufgenommenen (VA) hat das "beco Berner Wirtschaft" gemeinsam mit anderen Partnern verbindlich festgelegt, wie der Zugang zu arbeitsmarktlichen Massnahmen (AMM) erfolgt. Abgesehen von der Förderung der selbstständigen Erwerbstätigkeit sind für die VA alle AMM offen. Die zuständigen Personalberatenden wurden geschult, um deren interkulturelle Kompetenz zu steigern.
Mehr dazu in Heft 2/09 der Fachzeitschrift PANORAMA.
Integration von Behinderten und sozial Schwachen
Im Jahr 2007 zählten 4,4 Prozent der Erwerbstätigen zu den Working-Poor (2006: 4,5 Prozent). Dies entspricht ungefähr 147'000 Personen. Der leichte Rückgang hänge mit der guten Konjunktur im Jahr 2007 zusammen, schreibt das Bundesamt für Statistik. Die folgenden Bevölkerungsgruppen haben eine überdurchschnittlich hohe Working-Poor-Quote: kinderreiche Familien, Erwerbstätige ohne nachobligatorische Ausbildung, Selbstständige ohne Angestellte, Alleinerziehende, Erwerbstätige mit befristetem Vertrag, Ausländer/innen, Erwerbstätige nach einem Erwerbsunterbruch.
Übersicht
Arbeitsgestaltung Arbeitszufriedenheit
Rund 50% der Unternehmen werden ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung nicht gerecht, wie aus einer Studie des international tätigen Coaching- und Consultingunternehmens Krauthammer hervorgeht. An der Umfrage haben rund 400 Kaderleute aus 11 europäischen Ländern teilgenommen. Die Studie zeigt unter anderem, dass nur knapp ein Viertel der Betriebe die Ressourcen effizient nutzt, obschon sich davon eine Mehrheit langfristige Wettbewerbsvorteile verspricht. Gerade in der jetzigen Krise, so die Autoren der Studie, drängten sich ökologisch nachhaltige und sozial verträgliche Lösungen auf.
Print- und Online-Angebote
Im April 09 erscheint das "Lexikon der Berufsbildung" in der zweiten, aktualisierten Auflage. Das Lexikon ist das Referenzwerk für die Begriffswelt der Berufsbildung und ist vom SDBB in Zusammenarbeit mit dem BBT realisiert worden. Das Taschenbuch enthält 227 Stichwörter und wird einzeln oder zusammen mit dem "Handbuch betriebliche Grundbildung" abgegeben.
Nähere Informationen: Lexikon der Berufsbildung, Handbuch betriebliche Grundbildung
Unter www.berufsberatung.ch wurden die Möglichkeiten der Abfrage nach Weiterbildungen und offenen Lehrstellen ausgebaut. Lehrstellen können neu schweizweit gesucht werden. Diese Neuerungen wurden im Zug der Umstellung des Portals auf die neue Technologie .NET realisiert.
Weitere Informationen hier.
Was ist Arbeitsagogik? Wie ist sie entstanden? In welchen Institutionen wird sie eingesetzt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das Dossier der Fachzeitschrift PANORAMA 2/2009. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Arbeitsagogik im Strafvollzug gelegt. Ein weiterer Beitrag beleuchtet die Arbeit als Sozialisationsinstrument im Laufe der Geschichte. Abgerundet wird das Dossier durch ein Porträt von Walter Lanz, einem "Arbeitsagogen der ersten Stunde“ sowie durch einen Blick in die Westschweiz, wo anstelle des Berufsstandes "Arbeitsagogik“ andere Ausbildungen angeboten werden.
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Stelleninserate
Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau suchen eine/n Berufs- und Laufbahnberater/in am Standort Baden (80-85%, Stellenantritt 1. August 2009 oder nach Vereinbarung). Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen bei der Berufswahl und der Laufbahnplanung sowie bei Fragen der Weiterbildung und Umschulung, die Betreuung des Info-Zentrums (inkl. Informationsgespräche) und die Durchführung von Informationsveranstaltungen.
Weitere Informationen im Stelleninserat.
Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau suchen eine/n Teamleiter/in für die Berufs- und Laufbahnberatung Rheinfelden (90-95%, Stellenantritt 1. August 2009 oder nach Vereinbarung). Zu Ihren Hauptaufgaben gehören neben der fachlichen und personellen Führung des Teams Rheinfelden die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen bei der Berufswahl und der Laufbahnplanung sowie bei Fragen der Weiterbildung und Umschulung, die Betreuung des Info-Zentrums und die Durchführung von Informationsveranstaltungen.
Weitere Informationen finden Sie im Stelleninserat
Archiv
PANORAMA.aktuell
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bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
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64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
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