Der Kanton Waadt zahlt 2009 und 2010 für jede neu geschaffenen Lehrstelle 5000 Franken und finanziert Praktika für Jugendliche, die ins Erwerbsleben einsteigen. Diese und andere Massnahmen zur Berufseingliederung sind Teil der antizyklischen Finanzpolitik, mit der der Kanton Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit bekämpfen will.
Weitere Informationen auf Seite 24 der Presseunterlagen
PANORAMA.aktuell 2009-08
Die grafisch gestaltete PDF-Version von PANORAMA aktuell finden Sie unter http://panorama.ch/pdf/2009-08DE.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
14. 04. 2009
Bildungspolitik
Mittelschulen
Wer eine Fachmittelschule besucht, muss sich im ersten Jahr der Ausbildung für ein Berufsfeld (Gesundheit, Soziales, Erziehung, Musik, Gestalten) entscheiden. Im Kanton St. Gallen besuchen nun 38 Fachmittelschülerinnen (Gesundheit) eineinhalb Tage pro Woche das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe BZGS in St. Gallen, wo sie auf das von ihnen gewählte "Berufsfeld Gesundheit" vorbereitet werden. Das Fachwissen wird ihnen teilweise von gleichaltrigen Berufslernenden vermittelt.
Mehr
Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz KFH erarbeitet derzeit Empfehlungen zum Thema Praktikum Gymnasium-FH. Diese erläutern, was die FH in diesem Praktikumsjahr von den Studienbewerberinnen und -bewerbern erwarten. Die allgemein gehaltenen Vorgaben können fachbereichs- oder FH-spezifisch ergänzt werden. Es ist nicht vorgesehen, dass sich die KFH zu Praktikumsreglementen der einzelnen FH äussert oder diese auffordert, Praktikumsstellen zu vermitteln. Das Papier befindet sich derzeit in einer internen Vernehmlassung und dürfte im Herbst von der KFH verabschiedet werden.
Höhere Berufsbildung
Beim BBT wurde der Prüfungsordnungs-Entwurf für Medizinische/r Masseur/in (BP) eingereicht. Einsprachen sind ab 31. März innert 30 Tagen möglich.
Hochschulen
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg bietet seit dem Herbstsemester 2008 einen in der Schweiz einzigartigen Studiengang an, den "Master of Arts in Legal Studies" (MALS). Er richtet sich an Personen, die zwar keinen klassischen juristischen Beruf ausüben wollen, aber im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit trotzdem über juristische Kenntnisse verfügen sollten.
Quelle: Andreas Schöne, BIZ Bern-Mittelland.
Wie kommt die Wahl eines Studiums zustande? Dieser Frage geht eine Studie des Bundesamtes für Statistik nach, die die Wahlmotive in eine Beziehung zu soziodemografischen und weiteren Merkmalen setzt. Die Untersuchung zeigt etwa, dass Frauen die wichtigsten intrinsisch motivierten Argumente ("Interesse", "Horizonterweiterung" und "Berufswunsch") höher gewichten. Bei den extrinsisch motivierten erreichen sie dagegen tiefere Werte als die Männer.
Im Jahr 2007 kosteten die Universitäten 6 Milliarden Franken. Auf die Lehre (Bachelor, Master, Diplom) entfielen 28% der Gesamtkosten; den Löwenanteil verschlingt die Forschung und Entwicklung mit 51%. Die Fachhochschulen ihrerseits kosteten 2.1 Milliarden Franken. Die Kostenaufteilung hebt die zentrale Stellung der Lehre (Bachelor, Master, Diplom) hervor: 68% der Kosten entstanden durch die Erfüllung dieses Leistungsauftrages. Nähere Angaben in den Berichten des BFS Universitäre Hochschulen sowie Fachhochschulen.
Erwin Schreiber vom BIZ Bern-Mittelland hat für die Berner-Mappe "Trainee-Programme" die Liste der Anbieter von Praktika, Trainee-Programme, On-the-job-Ausbildungen für Hochschulabsolventen aktualisiert. Die Liste steht zum Download bereit.
Das BBT hat seit dem Jahr 2000 über 15000 nachträglich erworbene Fachhochschultitel ausgestellt. Dieser nachträgliche Erwerb eines Fachhochschultitels ist ab 1. Mai 2009 auch für Abschlüsse in Physiotherapie, Ergotherapie, Ernährungsberatung und Hebamme/Entbindungspfleger möglich. Auf den gleichen Zeitpunkt wird zudem der altrechtliche Titel "Wirtschaftsjuristin FH"/"Wirtschaftsjurist FH" geschützt.
Mehr Information
Die "Hochschule Luzern - Musik" stellt neu Filmportraits von Dozierenden ins Netz. Dies meldet das Gymnasium Helveticum 1/09. Interessierte erhalten dadurch einen konkreten Einblick in den Unterricht an der Hochschule. Ab Herbst 2009 bietet die "Hochschule Luzern - Design & Kunst" zwei neue Studienrichtungen in Material- und Objektdesign an.
Die ETH Lausanne baut ein internationales Zentrum für Neuroprothesen mit fünf neuen Lehrstühlen auf. Das Zentrum bildet eine Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung, klinischer Anwendung und industrieller Nutzung. In Ras Al Khaimah, einem der sieben Arabischen Emirate, baut die ETH Lausanne zudem einen neuen Campus auf. Geplant sind mehrere Studiengänge und Forschungsprogramme namentlich im Bereich Umwelt und Energie. Dies meldet das Gymnasium Helveticum 1/09.
Wer bisher Geothermie in Europa studieren wollte, musste sich bis nach Reykjavik (Island) aufmachen. Ab 2010 wird ein entsprechender Studiengang an der Universität Neuenburg angeboten, wie das Gymnasium Helveticum 1/09 meldet.
Eine Wirtschaftsfakultät und damit ein Wirtschaftsstudium gibt es zwar in Luzern (noch) nicht, doch werden im Rahmen von Politologie, Soziologie und Sozialpsychologie Wirtschaftsthemen behandelt, wie das Gymnasium Helveticum 1/09 meldet. Dafür wurden zwei Professuren für Ökonomie geschaffen.
Die Universität Freiburg schafft ein neues Departement in der Philosophischen Fakultät, das die Studiengänge "Soziologie", "Sozialarbeit und Sozialpolitik", "Sozialanthropologie" und "Religionswissenschaft" in deutsch, französisch und bilingue anbietet. "Soziologie" wurde bisher im Rahmen der "Faculté des sciences économiques et sociales" nur französisch angeboten.
Quelle: Gymnasium Helveticum 1/09
Weiterbildung
economiesuisse bietet in Zusammenarbeit mit der Handelszeitung einen einjährigen Lehrgang in Wirtschaftsjournalismus an. Aufgaben bei economiesuisse: Mitarbeit bei Kampagnen, Print- und Internetprodukten, einmonatiger Aufenthalt in Brüssel. Aufgabe bei der Handelszeitung: redaktionelle Mitarbeit. Anforderungen: Abgeschlossenes Hochschulstudium (vorzugsweise Wirtschaft). Ausbildungsbeginn: 4. Mai 2009 oder nach Vereinbarung. Quelle: Andreas Schöne, BIZ Bern-Mittelland, Handelszeitung.
Kurzbewerbung und weitere Infos: cornelia.lutz@enonomiesuisse.ch
Berufe und Ausbildungen (Sek II)
In seiner Antwort (französisch) auf zwei parlamentarische Interpellationen äussert sich der Waadtländer Staatsrat zu Kompetenztests wie Multicheck oder basic-check. Er hält diese zwar nicht für unbedingt notwendig, stellt aber fest, dass sie für die Arbeitgeber eine Selektionshilfe bei der Auswahl der Lernenden sind. Der Staatsrat sieht die kantonale Referenzprüfung für die Schülerinnen und Schüler des 8. Schuljahrs, die das DFJC (Département de la formation, de la jeunesse et de la culture) im Mai 2007 eingeführt hat, als Alternative zu den Tests.
Die Lehrstellensituation hat sich im März laut einer Medienmitteilung des BBT im Vergleich zum Vormonat nicht verändert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Lehrstellenangebot leicht grösser. Gleichzeitig ist die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger rückläufig. Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) hat sich dagegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6'154 Personen oder über einen Drittel (+38,5%) erhöht und liegt nun bei 4%.
Berufe und Ausbildungen (Tertiär)
Der Ausbildungspakt von Regierung und Wirtschaft wirkt - diese Auffassung vertrat vor einer Woche die deutsche Bundesbildungsministerin Annette Schavan, als sie dem Bundeskabinett den Berufsbildungsbericht 2009 vorlegte, vgl. den Bericht, der von der Bundesregierung beschlossen wird und den Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Die Credit Suisse will in der Schweiz trotz Kostendruck weiterhin gleich viele Ausbildungsplätze für Lernende, Praktikant/innen sowie Mittel- und Hochschulabsolvent/innen anbieten, nämlich rund 1200. Das sagte Lukas Vonesch, Head Campus Recruiting Switzerland anlässlich eines Networking-Events der Bank. Die Bank verstehe die Talentförderung nicht als kurzfristige, sondern als langfristige Aufgabe.
Mehr auf der Website der Credit Suisse (search: ausbildung)
Die jurassische Regierung hat 900'000 Franken für die Einrichtung einer Lehrwerkstätte für 90 bis 100 Personen in den Räumlichkeiten der Technischen Berufsschule von Pruntrut bewilligt. Damit wird die Ausbildungskapazität für Uhrmacher/innen EFZ verdoppelt. Mit diesem Schritt reagiere man auf die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung (in Französisch). Erst wenige jurassische Unternehmen dieser Branche bilden Lernende aus.
Die Zahl der Lernenden in der beruflichen Grundbildung ist im Jahr 07/08 erneut gestiegen und überschritt die Zahl von 220'000. Zum Vergleich: Im Jahr 1999/2000 lag die Zahl noch bei rund 204'000. Von den Lernenden, die sich 2007/2008 in einer Lehre befanden, waren 59% männlich und 85% Schweizer Staatsangehörige. Diese und viele weitere Zahlen sind der Publikation "Schülerinnen, Schüler und Studierende 2007/08" des Bundesamtes für Statistik zu entnehmen.
Die Verordnung über die berufliche Grundbildung für Gebäudetechnikplaner/in EFZ und Uhrenarbeiter/in EBA und die dazugehörigen Bildungspläne sind in die Vernehmlassung geschickt worden. Stellungnahmen müssen dem BBT bis am 30. Juni (Gebäudetechnikplaner/in) bzw. bis am 15. Juli (Uhrenarbeiter/in) zugestellt werden.
Unterlagen auf der Website des BBT
Der geänderte Bildungsplan für Automobil-Assistent/in EBA ist am 25. März 2009 in Kraft getreten. Er ersetzt jenen vom 20. Dezember 2006. Ab dem 15. April steht der neue Bildungsplan auf der Internetseite des Autogewerbeverbandes Schweiz zur Verfügung.
Arbeitsmarkt
Ein Temporäreinsatz, welcher schriftlich auf drei Monate festgelegt worden ist, darf nicht einfach stillschweigend verlängert werden. Diese in einem Rahmenvertrag des privaten Arbeitnehmers Adecco vorgesehene Regelung wurde vom SECO bestritten. Das SECO hatte die zuständigen kantonalen Behörden aufgefordert, solche Verträge nicht mehr zu genehmigen und verlangt, dass eine allfällige Verlängerung befristeter Verträge in schriftlicher Form bestätigt werden müsse.
Das Bundesverwaltungsgericht hat nun eine Beschwerde von Adecco abgewiesen. Werden die Verträge nicht angepasst, läuft Adecco Gefahr, die Bewilligung für die Vermittlung von Temporärarbeit zu verlieren.
Die Sozialpartner und das Waadtländer Wirtschaftsdepartement starten einen Pilotversuch. Das Prinzip: Ein Unternehmen, dem die Fachkräfte fehlen, um einen Auftrag anzunehmen, wird mit einer Firma mit Auftragsmangel zusammengebracht. Das Sekretariat des Arbeitgeberverbands der Westschweizer Präzisionstechnikindustrie (GIM-CH) verwaltet Angebote und Nachfragen.
Mehr Information in der Pressemitteilung und auf der Website des GIM-CH.
Arbeitsmarktmassnahmen
Das Arbeitsamt des Kantons Waadt und das Weiterbildungszentrum For Events haben ein neues Ausbildungsangebot lanciert. Es richtet sich an arbeitslose Frauen mit Berufserfahrung im Bereich Haushalt und Wäscherei. Nach einem 80-stündigen Kurs und einer Abschlussprüfung erhalten sie das Zertifikat "Ausbildungskurs für Haus- und Wäschereiangestellte in Altersheimen und für Betagtenbetreuung". Es soll ihnen die Suche nach einer Stelle im wachsenden Arbeitsmarkt für Betagtenbetreuung erleichtern.
Ausbildungsbeschrieb
Bestimmte Gruppen von Stellensuchenden
Der Kanton St. Gallen regelte auf Sommer 2007 in einer Pilotphase den Zugang zu den Motivationssemestern neu. Von diesem Zeitpunkt an wurden Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Anschlusslösung im ersten Jahr nach der obligatorischen Schulzeit durch die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) für die Motivationssemester angemeldet. Vorher erfolgte die Anmeldung durch die RAV. Eine externe Evaluation ergab, dass die Beratungsangebote der BSLB bzw. der RAV einen hohen Anteil der Zielgruppe erreichen. Die Reorganisation wurde im Allgemeinen positiv bewertet. Sie erfolgte ohne nennenswerte Schwierigkeiten.
Integration von Behinderten und sozial Schwachen
Ein Fünftel der erwerbsfähigen Wohnbevölkerung bezog zwischen 2004 und 2006 eine Leistung aus Arbeitslosenversicherung (ALV), IV oder Sozialhilfe. Dies zeigt eine Studie im Rahmen des Forschungsprogramms zur Invalidenversicherung, welche die Wechselbeziehungen zwischen ALV, IV und Sozialhilfe untersuchte.
Die Behauptung, viele Menschen würden zwischen diesen Sozialwerken hin- und hergeschoben, ist falsch. Bloss 8% der Leistungsbezügerinnen und -bezüger wechselten in der Untersuchungsperiode von einem System in das andere. Gar nur 0,9% wechselten mehr als einmal. Der oft zitierte "Drehtüreffekt“ bleibt also die grosse Ausnahme.
Zwischen 1990 und 2006 hat die Sozialhilfequote tendenziell zugenommen, während die Armutsquote Schwankungen unterworfen ist. Beide Phänomene hängen direkt vom Verlauf der Arbeitslosigkeit ab. Dies geht aus einer Untersuchung des Bundesamtes für Statistik BFS hervor. Nur eine Minderheit (32%) der Sozialhilfeempfänger ist erwerbstätig. Im Gegensatz dazu haben 59% der Armen eine Beschäftigung. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass 18- bis 29-Jährige mit 30% in der Sozialhilfe stark übervertreten sind. Sieben von zehn jungen Sozialhilfeempfänger/innen haben weder eine Lehre noch eine höhere Ausbildung abgeschlossen.
Pressemitteilung
Am Caritas-Forum 2009 waren sich die Referenten in wesentlichen Punkten nicht einig. Während etwa Carlo Knöpfel, GL-Mitglied von Caritas Schweiz, wenig von erhöhtem Druck zur Reintegration in den Arbeitsmarkt hielt, vertrat der Lausanner Sozialwissenschafter Giuliano Bonoli die Ansicht, die berufliche Wiedereingliederung habe erste Priorität. Teilweise Widerspruch erntete auch Boris A. Zürcher, Chefökonom von Avenir Suisse, mit der Aussage, die hohe Arbeitsmarktflexibilität sei der beste Garant für den Wohlstand.
Referate unter www.caritas.ch/ > Schweiz > Bildungsangebote > Caritas-Forum
Mit dem Caritas-Forum beschäftigt sich auch ein Artikel von Jürg Zellweger im "Schweizer Arbeitgeber" vom 12. März 2009.
Print- und Online-Angebote
Mit dem Newsletter der OdA AgriAliForm kann man sich künftig regelmässig über Aktuelles in der Umsetzung der Bildungsreform im Berufsfeld Landwirtschaft und deren Berufe informieren. Der Newsletter Nr. 1 findet sich hier oder auf der Website http://agri-job.ch.
Abonnement bestellen
Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) des Kantons Bern stellt die wichtigsten Bestimmungen der neuen Jugendarbeitsschutzverordnung im Berufsbildungsbrief Nr. 1/2009 vor. Vgl. dazu die Meldungen in den Newsletter 202 und 209.
Wie erleben und erklären Lernende den Abbruch ihrer Berufsausbildung? Ergebnisse einer Untersuchung zweier Mitarbeitenden des IFFP Lausanne werden in einem neuen Buch präsentiert. Weitere Informationen hier (auf Französisch).
Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO und das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT haben die Unterrichtsgrundlagen "Starte sicher - bleibe gesund!" für Berufsfachschulen publiziert.
Mehr dazu in der Mitteilung des SECO
Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben auf der für Jugendliche bestimmten Website www.berufsmaturbb.ch/ die wichtigsten Informationen zur Berufsmaturität zusammengetragen. Neben den vielfältigen Sachinformationen zur Berufsmaturität werden auch ehemalige BM-Lernende vorgestellt.
Medienmitteilung
Das aktualisierte Chancenheft "Bildung und Unterricht" sowie ein neues Faltblatt über die Berufe rund um die Weinbereitung (Winzer/in, Weintechnologe/-login u.a.) stehen im Zentrum der Neuerscheinungen des SDBB Verlags im April. Ausserdem ist das Heft "Berufsfelder 2009" druckfertig und bietet der Verlag wichtige Neuauflagen in den Bereichen Berufsbildung und Studienberatung.
Personen und Institutionen
Auf 1. März 09 hat Irène Roggo-Meuwly die Leitung der Geschäftsstelle der Fachvereinigung für Berufsberatung FAB übernommen. Sie ersetzt Claudia Reichling.
Koordinaten: Geschäftsstelle FAB, Irène Roggo-Meuwly, Duensstr. 20, 3186 Düdingen, Tel.: 026 493 32 21, irene.roggo@fab-forum.ch
Inserate
Die Fachhochschule Ostschweiz FHO bietet interessierten Frauen im Sommer 2009 die Möglichkeit, während fünf Wochen einen vertieften Einblick in verschiedene Ingenieurrichtungen zu gewinnen. Der Einführungskurs richtet sich an Absolventinnen einer technischen oder nichttechnischen Berufslehre sowie an gymnasiale Maturandinnen. Er soll junge Frauen für Technik begeistern und ihnen zur Berufs- bzw. Studienorientierung dienen.
Mehr Information
"Warum wir so reich sind", heisst das neuste Buch von Rudolf H. Strahm, dem ehemaligen eidgenössischen Preisüberwacher und Wirtschaftspolitiker. Er betont darin die Wichtigkeit der Schweizer Berufsbildung. Nicht zuletzt dank ihr gehören wir zu den reichsten Ländern der Welt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hep-verlag.ch oder unter http://www.panorama.ch/pdf/5906da.pdf
Stelleninserate
Das Zentrum für berufliche Abklärung in Luzern unterstützt als führende Institution in der deutschsprachigen Schweiz Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung bei der beruflichen Eingliederung. Infolge Pensionierung suchen wir auf den 1. Januar 2010 eine erfahrene Berufsberaterin/einen erfahrenen Berufsberater und leistungsstarke Führungspersönlichkeit als neue/n Leiter/in des ZBA.
Detaillierte Stellenausschreibung hier und mehr Informationen unter www.zba.ch
Das Amt für Jugend- und Berufsberatung das Kantons Zürich sucht eine/n Studienberater/in (80%) für die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung im biz Oerlikon. In erster Linie führen Sie Einzel- und Kurzberatungen für Mittelschüler und Maturandinnen sowie Klassengespräche an Kantonsschulen und im biz Oerlikon durch. Zudem beraten Sie Akademiker hinsichtlich ihrer beruflichen Laufbahn. Gesucht wird eine jüngere Person mit Universitätsabschluss und einem BBT-anerkannten Abschluss in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.
Mehr im Stelleninserat und unter www.berufsberatung.zh.ch/ und www.ajb.zh.ch/.
Auskünfte erteilt Katja Bluntschli, Leiterin spezialisierte Berufsberatung (Telefon: 043 259 97 18, katja.bluntschli@ajb.zh.ch).
Das Berufsinformationszentrum (BIZ) Bottmingen sucht eine/n Leiter/in der Berufs- und Studienberatung (80 - 100%), Stellenantritt per 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung. Neben der Beratung und Koordination leiten Sie ein Team von 14 Mitarbeitenden. Sie sollten über eine Ausbildung in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung oder über eine adäquate Hochschulausbildung verfügen. Sie bringen Führungserfahrung sowie gute Kenntnisse in Bildungs- und Arbeitsmarktfragen mit. Erfahrungen in der Beratung und/oder Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen runden Ihr Profil ab.
Mehr Information im Stelleninserat.
Auskünfte erteilt die Leiterin der Hauptabteilung Berufs- und Studienberatung Baselland, Frau Dr. Beatrice Kunovits, Tel. 061 927 28 10.
Die Erziehungsdirektion des Kantons Bern sucht vier Berufs- und Laufbahnberater/innen:
- Berufs- und Laufbahnberater/in 60%, Arbeitsort Langnau. Aufgabenschwerpunkt ist die Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen in der Einzelabklärung und im Rahmen des Dezentralen Angebotes in Oberstufenzentren. Wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Oberstufen. Mehr im Stelleninserat.
- Berufs- und Laufbahnberater/in 70-80%, Arbeitsort Burgdorf. Hauptaufgaben sind die Beratung von erwerbslosen Jugendlichen und Erwachsenen, Support von Personalberater/innen, Mitwirkung im Rahmen der IIZ-Assessments, die Berufswahlvorbereitung und die Zusammenarbeit mit Lehrkräften der Oberstufen. Mehr im Stelleninserat.
- Berufs- und Laufbahnberater/in 80-100%, Arbeitsort Bern. Aufgabenschwerpunkt ist die Begleitung von jugendlichen und erwachsenen Personen mit erschwerten Voraussetzungen im Berufswahl- und Laufbahnprozess. Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen, Institutionen und Ämtern. Mehr im Stelleninserat.
- Berufs- und Laufbahnberater/in 70-100%, Arbeitsort Bern. Hauptaufgaben sind Beratungen von Erstberufswählenden und ihren Eltern sowie Laufbahnberatung von Erwachsenen. Verantwortung für die Umsetzung des Berufswahlkonzeptes an den zugeteilten Oberstufenschulen. Mehr im Stelleninserat.
Die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung St. Gallen sucht eine/n Studien- und Laufbahnberater/in (Pensum 60-70%). Zu Ihren Hauptaufgaben gehören die Beratung von Mittelschülerinnen und Mittelschülern bei der Studien- und Berufswahl und bei Schulschwierigkeiten sowie die Beratung von Studierenden bei Fragen des Berufseinstiegs und der Laufbahnplanung. Dazu kommen Recherche, Informationsvermittlung (auch online) und die Entwicklung von Arbeitsmitteln.
Weitere Informationen zu dieser Stelle finden Sie im Internet unter www.sg.ch > Bildungsdepartement
Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz sucht per 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in 100% für den Bereich der interkantonalen Finanzierungsfragen. Kenntnisse im Bildungswesen und insbesondere in der Berufsbildung sind von Vorteil. Für Auskünfte steht Ihnen Herr Jean-Daniel Zufferey, Telefon 031 309 51 58 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Stelleninserat.
Archiv
PANORAMA.aktuell
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bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


