df. 15% der Stipendien, die im Jahr 2007 ausbezahlt wurden, gingen an Jugendliche in einer beruflichen Grundbildung (9'759 Personen). Weitere 9% an Jugendliche in einer vollzeitlichen Berufsfachschule (5'228 Personen). Diese Zahlen sind einer Zusammenstellung "Kantonale Stipendien und Darlehen 2007" zu entnehmen. Auf Stufe Höhere Berufsbildung bezogen nur gerade 2'319 Personen Stipendien, diese aber mit durchschnittlich 7'781 Franken einen vergleichsweise hohen Betrag; das ergibt ein Total von rund 18 Mio. Franken. Zum Vergleich: Für Studierende an Universitäten und ETH wendeten die Kantone rund 88 Mio. Franken an Stipendien auf.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4818a.pdf
BBaktuell Ausgabe 227
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell227.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
28. 10. 2008
ao. Das BBT hat die neuste Zwischenbilanz des Masterplans Berufliche Grundbildung unter http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00655/index.html?lang=de aufgeschaltet. Sie zeigt den Stand der bis jetzt in Kraft gesetzten Verordnungen über die beruflichen Grundbildungen sowie die geplanten Inkraftsetzungen per Anfang 2009-11. Neu aufgeführt ist die Liste der Berufe, welche das Ticket für die Inkraftsetzung per Anfang 2010 erhalten haben; die Liste der erteilten Vor-Tickets für Berufe mit Inkraftsetzung per Anfang 2011 wurde ergänzt.
Zwischenbilanz: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4851a.pdf
df. Nach der Gründung der Organisation der Arbeitswelt (OdA) Gesundheit-Soziales der Kantone Genf sowie Freiburg im September 2008 ist der Gesundheitsbereich in allen Regionen der Schweiz vertreten, vgl. http://www.odasante.ch/de/08_ueber-uns/08_02_kant-regionale-oda.htm
Aktuelle Projektübersicht der OdASanté: http://www.odasante.ch/de/01_aktuell/pdf/01.8%20Projekte%20OdASante_20.9...
jf. Der Waadtländer Staatsrat konstituierte ein "Organe de coordination interservice", das die Effektivität sämtlicher Nahtstellenprojekte 1 (zwischen der obligatorischen Schule und der beruflichen Grundbildung) verbessern soll. Die Massnahmen werden auf das Schuljahr 2009/10 in Kraft treten. Im Zentrum der Beratung stehen Case management sowie die Bereitstellung von Angeboten wie "Opti", Motivationssemester, Vorlehren und Institutionen.
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4862a.pdf , Bericht: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4862b.pdf , Studie: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4862c.pdf und Organigramm: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4862d.pdf (französisch)
Kontaktperson: Séverin Bez, directeur général de l'enseignement postobligatoire, mailto:severin.bez@vd.ch
jp. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe erreichte 1995 einen Tiefststand, stieg bis 1998 wieder an und blieb seither konstant. Laut der Studie lässt sich kein zu- oder abnehmender Trend in der Ausbildungsbeteiligung oder der Ausbildungsintensität in diesem Zeitraum erkennen. Die Berufsbildung macht heute gut 70 Prozent aller Eintritte in Ausbildungen der Sekundarstufe II aus. Der Anteil der beruflichen dualen Grundbildungen daran liegt bei über 85 Prozent.
Studie (77 Seiten): http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publ... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4868a.pdf, Zusammenfassung in Panorama 5/08: http://www.panorama.ch/pdf/2008/pan085d25.pdf
jp. Folgende Entwürfe über die Prüfungsordnung wurden beim BBT eingereicht: Berufsprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008) und höhere Fachprüfung Informatiker/in (14. Oktober 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.
jp. Auf Antrag der Eidgenössischen Kommission für Berufsbildungsverantwortliche hat das BBT Ende September 2008 alle drei Studiengänge des Zürcher Hochschulinstituts für Schulpädagogik und Fachdidaktik (ZHSF) für Berufsfachschullehrpersonen anerkannt. Die Schlussberichte der Expertinnen und Experten bescheinigen den Ausbildungen am ZHSF unter anderem hohe Praxisrelevanz und einen ausgeprägten Bezug zur Berufswelt. Hervorgehoben wird auch das "vorbildlich fundierte berufspädagogische Verständnis" und die gute Vernetzung des ZHSF mit anderen Institutionen und Organisationen der Berufsbildung und Berufspädagogik.
Informationen zu den Studiengängen des ZHSF: http://www.zhsf-edu.ch/bb/ab , mailto:christoph.staedeli@phzh.ch
jp. "Wir können die erste Phase einer Erfolgsgeschichte in der schweizerischen Filmausbildung feiern" freut sich Prof. Maria Tortajada, Projektchefin von Netzwerk Cinema CH. Mit dem neuen Semesterbeginn findet die zweijährige Pilotphase des Kooperationsprojekts ihren Abschluss. Netzwerk Cinema CH wird mit der Unterstützung der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK), dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und den Beiträgen der Kantone weiterhin fortgeführt.
Pressemitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4769a.pdf
jf. Um jungen Jurassier/innen ein breiteres Ausbildungsangebot anbieten zu können, wurden Kontakte mit Novartis aufgenommen. Die Firma stellt nun pro Jahr zwei bis drei Ausbildungsplätze für Jugendliche aus dem Kt. Jura zur Verfügung, sofern sie die notwendigen sprachlichen Fähigkeiten besitzen und den Leistungsanforderungen des Unternehmens entsprechen.
Mehr: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4813a.pdf (französisch).
Auskünfte: Jean-Luc Portmann, adjoint au chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, 031 420 71 62, mailto:jean-luc.portmann@jura.ch
vm. Über 80 Prozent der Frauen sind heute mit unterschiedlichen Arbeitspensen berufstätig. Viele unter ihnen geben - insbesondere bei Familiengründungen - ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend auf. Der Verein Weiterbildung für die Arbeitswelt (WEFA) hilft Frauen, den Wiedereinstieg bewusst zu gestalten und sorgfältig zu planen.
Stellenbörse für Wiedereinsteigerinnen: http://www.wiedereinsteigerin.ch
vm. Im Rahmen des Personalverleihs XtraJobs integrieren spezialisierte Personalvermittler Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt. Diese werden anschliessend weiterhin durch die Vermittler betreut. Während einer befristeten Anstellung beurteilt das Unternehmen die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden. Spätestens nach einem Jahr soll - wenn immer möglich - eine Festanstellung erfolgen. Die IV trägt die durch die besonderen Bedürfnisse entstehenden Mehrkosten der Arbeitgebenden.
Informationen unter http://www.XtraJobs.ch
jf. Die Geschäftsprüfungskommission des französischen Parlaments kritisiert das Berufs- und Weiterbildungssystem heftig. Die Berufsbildung decke die Bedürfnisse der Lernenden und der Betriebe bei weitem nicht ab und die Weiterbildung helfe kaum bei Schwierigkeiten der Beschäftigten mit mangelhafter oder keiner Ausbildung.
Der 244-seitige Bericht enthält auch Empfehlungen zur Verbesserung der Situation: http://lesrapports.ladocumentationfrancaise.fr/BRP/084000627/0000.pdf oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4865b.pdf .
Zusammenfassung: http://www.ladocumentationfrancaise.fr/rapports-publics/084000627/somm.s... oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4865c.pdf (französisch)
Das Cedefop - Centre européen pour le développement de la formation professionnelle - publizierte eine Darstellung der Berufsbildung Frankreichs: http://www.trainingvillage.gr/etv/Upload/Information_resources/Bookshop/... oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4865a.pdf (französisch, 106 Seiten).
df. Gemäss OECD hatte 1980 ein fünfjähriges Kind eine Ausbildungsdauer von 14,5 Jahren zu erwarten, 2006 waren es 17 Jahre. Steigende Bildungsbeteiligung ist auch in der Schweiz festzustellen. Dazu haben wachsende Vorschulbesuchsquoten und eine steigende Beteiligung an Hochschulstudiengängen geführt.
Im OECD-Durchschnitt stieg die Studienanfängerquote von 37% (1995) auf 56% (2006), in der Schweiz von 17% auf 38%. Dieses Wachstum ist primär auf den Aufbau der Fachhochschulen zurückzuführen. Dies sind einige Resultate aus der Ausgabe 2008 des jährlich erscheinenden Bildungsberichts der OECD.
Medienmitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771a.pdf
Bericht: http://www.oecd.org/bohttpokshop oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4771b.pdf (570 Seiten!)
jf. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat die Darstellung der Schulstrukturen und Bildungsangebote aktualisiert. Stand Schuljahr 2008/09: http://www.edk.ch/dyn/12318.php
Module rund um das Thema sexuelle Belästigung für die Lernbereiche Gesellschaft, Sprache und Kommunikation. Das neue Lehrmittel bildet den Abschluss des zweijährigen Projekts der Fachstellen für Gleichstellung in den Kantonen Baselland, Bern und Zürich.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.hep-verlag.ch oder unter http://bbaktuell.ch/pdf/bba4852a.pdf
Das Amt für Berufsberatung ist die kantonale Fachstelle für Fragen zur Berufs-, Laufbahn- und Studienwahl. Infolge Pensionierung der bisherigen Amtsleiterin suchen wir per 1. Juli 2009 oder nach Vereinbarung eine erfahrene, kommunikative Führungspersönlichkeit als Amtsleiter/in Berufsberatung (Pensum 90%-100%).
Nähere Informationen finden Sie unter http://www.zug.ch/stellen oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4856a.pdf
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