df. Die berufliche Integration von Flüchtlingen ist eine gute Sache, wenn man sie richtig macht. Dies ist die Erkenntnis aus einem Pilotprojekt, das 2006 vom Bundesamt für Migration (in Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Branchenverbänden) lanciert wurde. Über fünfzig Personen haben an Qualifizierungs- und Sprachförderungsmassnahmen im Hotel- und Gastrobereich, in der Logistikbranche, im Baugewerbe, im Haushalt und im Verkauf teilgenommen. Jede zweite von ihnen hat im Anschluss eine Stelle gefunden. Verschiedene Begleitstudien bringen nun neue Erkenntnisse und Empfehlungen, die den Kantonen für die weitere Umsetzung zur Verfügung stehen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4701a.pdf
BBaktuell Ausgabe 226
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell226.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
14. 10. 2008
df. Der Leitungsausschuss der Leading Houses hat internationale Verstärkung erhalten. An die Stelle des bisherigen Leiters, Fritz Oser, tritt Frank Achtenhagen, Seminar für Wirtschaftspädagogik (Universität Göttingen). Neue Mitglieder sind zudem: Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart), Kerstin Pull (Universität Tübingen), Detlef Sembill, (Universität Bamberg), Christiane Spiel (Universität Wien) und Bernhard Weber (SECO, Bern). Sie ersetzen Gregor Häfliger (SECO) und Heinz Gilomen (BFS). Damit setzt sich der Leitungsausschuss neu aus neun Mitgliedern und zwei Experten zusammen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4828a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4828b.pdf
jf. Weiterführung oder Aufhebung der 4-jährigen beruflichen Grundbildung Fotograf/in mit eidg. Fähigkeitszeugnis: Diesen wichtigen Entscheid sollte das BBT nach einer Vernehmlassung und der Anhörung der beteiligten Parteien treffen. Aufgrund der verteidigten unterschiedlichen Konzepte diesseits und jenseits des "Röschtigrabens" verlangt das BBT von den interessierten Kreisen die Gründung einer neuen OdA, um die Reform der beruflichen Grundbildung bis 2013 umzusetzen.
Pressemitteilung des Kantons Waadt: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4843a.pdf (französisch)
bbaktuell (Nr. 213/1) hat die Situation in einem Ergänzungsdokument im März 2008 dargestellt: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4442a.pdf
ao. Die Verordnungen über die berufliche Grundbildung Glasmaler/in - Kunstglaser/in EFZ und Vergolder/in - Einrahmer/in EFZ sind in Vernehmlassung. Frist: 31. Dezember 2008. Die Vernehmlassungsfrist für den Beruf Tierpfleger/in EFZ läuft bis zum 15. Januar 2009.
Unterlagen: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de
df. Das BBT hat I-CH, Informatik Berufsbildung Schweiz AG, grünes Licht gegeben für das Qualifikationsprofil und entsprechende Bestehensregeln für den Beruf Informatiker/in. Sie bilden die Grundlage für ein Validierungsprojekt, das am 2. Oktober 2008 im Kanton Zürich gestartet wurde. Acht Personen konnten bisher für den Prozess angemeldet werden. Auch der Kanton Genf wird die Umsetzung auf der Grundlage des neu bewilligten Qualifikationsprofils und der Bestehensregeln in den kommenden Monaten aufnehmen. Derzeit sind in vier Berufen der deutschen Schweiz Umsetzungsprojekte zur Validierung von Bildungsleistungen im Gang: Fachangestellte Gesundheit, Druckausrüstung, kaufmännische Bildung und Detailhandel.
Informationen: mailto:ugo.merkli@i-ch.ch
df. Die zuständige Projektgruppe ist zum Schluss gekommen, dass die Gründung einer neuen Dachorganisation für die Berufsberatung derzeit nicht sinnvoll sei. Stattdessen soll eine Konferenz der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Schweiz (ohne eigene Rechtspersönlichkeit) geschaffen werden; sie soll ein erstes Mal im Januar 2009 zusammenkommen. Auf Ende Oktober 2008 ist zudem ein Newsletter geplant, an dem sich die interessierten Teilverbände beteiligen können. Die Fachvereinigung für Berufsberatung (FAB) hat die letzte gedruckte Ausgabe ihres Bulletins verschickt - künftig soll nur noch mit "Infomails" über die Arbeit des Verbands informiert werden.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4825a.pdf
df. Die Validierung von Bildungsleistungen ist eine kantonale Aufgabe. Nachdem in der Westschweiz seit einigen Jahren eine koordinierende "Commission CLPO validation des acquis" (Leitung Grégoire Evéquoz) existiert, haben sich nun auch die Deutschschweizer Kantone mit Unterstützung der SBBK in einer Konferenz gefunden. Diese Konferenz "VdA D-CH" wurde am 1. Oktober 2008 gegründet, ein nächstes Treffen findet am 16. Dezember statt. Die Gruppe wird präsidiert von Beat Schuler, Zug, Kontakte in die Westschweiz sind geknüpft. Ziel ist es, die Koordination unter den Kantonen und die Validierungsverfahren in geografischen "Angebotsräumen" zu organisieren.
Infos: mailto:beat.schuler@vd.zg.ch
jp. Folgende Entwürfe über die Prüfungsordnung wurden eingereicht :
Berufsprüfung: PR-Fachmann/-frau (30. September 2008), Fachmann/-frau für Management in gewerkschaftlichen Organisationen und Berufsbildungsfachmann/-frau (7. Oktober 2008).
Höhere Fachprüfung: PR-Berater/in und Dipl. Experte/in in Rechnungslegung und Controlling (30. September 2008).
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.
jf. Die in der Schweiz entwickelte QualiCarte zur Evaluation der Ausbildungsqualität in den Betrieben (s. bbaktuell Nr. 178/2 und Nr. 202/4 sowie http://www.qualicarte.ch ) wurde den europäischen Bedürfnissen angepasst. Das Co-Pilotprojekt wurde zwischen Oktober 2006 und Juni 2008 mit Unterstützung durch das Leonardo da Vinci-Programm der europäischen Kommission von zehn Partnern durchgeführt. Ziel war es, auf europäischer Ebene eine Begleitstrategie für die "Tutoren" bzw. Berufsbildner/innen im Lehrbetrieb zu entwickeln, die der Qualitätssicherung während der Ausbildungszeit dient.
Auszug aus der Revue "inffo flash" Nr. 731: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4842a.pdf (französisch)
Präsentation des Co-Pilotprojekts: http://www.copilote.org/index.php?p=projet > DE
df. Die Umsetzung von Bologna ist in den Schweizer Hochschulen abgeschlossen. Zu Beginn des Studienjahres 2008/09 belegten knapp 85% der Studierenden (rund 130'000) des ersten und zweiten Studienzyklus einen "Bologna"-Studiengang (Bachelor und Master), praktisch alle Neueintretenden starteten einen Bachelorstudiengang. Diese Informationen werden laufend vom Bundesamt für Statistik aufbereitet: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/08.html > Andere Analysen > Bologna-Reform: Fragen-Antworten
Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten CRUS hat ihrerseits einen Bologna-Schlussbericht verfasst und attestiert der Reform eine "erfolgreiche Umsetzung": http://www.crus.ch/homenavigation/home/publikationen.html#Bologna > Bologna-Koordination / ECTS-Koordination oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4831a.pdf (f+d)
jf. Der "Conseil interprofessionnel pour la formation" (CIF) plant, Berufsbildnerinnen und -bildnern eine Prämie von 500 Franken auszuzahlen, wenn sie Jugendlichen eine Ausbildung von hoher Qualität ermöglicht und diese zu einem erfolgreichen Bildungsabschluss geführt haben. Einerseits wird die Verbesserung und Anerkennung der Rolle der Berufsbildner/innen, anderseits eine Steigerung der Ausbildungsqualität im Lehrbetrieb angestrebt. Das Pilotprojekt startete im September 2008, wird durch den Genfer Berufsbildungsfonds (FFPC) finanziert und betrifft die zweijährige berufliche Grundbildung. Das Projekt wird nach der Pilotphase von zwei Jahren extern evaluiert.
Informationen: Grégoire Evéquoz, directeur général de l'OFPC, 022 388 44 25, mailto:gregoire.evequoz@etat.ge.ch
jf. Das Jurassische Parlament hat das Gesetz "sur l'enseignement et la formation des niveaux secondaire II et tertiaire et la formation continue" am 1. Oktober 2008 gutgeheissen. Wegweisend für die Schweiz ist die Zusammenfassung der allgemeinen Bildung, der Berufs- und Weiterbildung auf der Sekundarstufe II und im Tertiärbereich in einem einzigen Gesetz. Es umfasst sämtliche Ausbildungsgänge mit den Abschlüssen in einem offenen, durchlässigen, kohärenten System. Der Kanton Jura erfüllt damit eine Pionierrolle in der Umsetzung der Empfehlungen der schweizerischen Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) im Hinblick auf die "künftige Sekundarstufe II".
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4824a.pdf (französisch)
Informationen: Olivier Tschopp, chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire (SFO), 032 420 71 60, mailto:olivier.tschopp@jura.ch
df. Die SBBK empfiehlt den Kantonen, den Trägern von überbetrieblichen Kursen 20% der Kosten zu erstatten. Der Kanton Basel Landschaft verdoppelt diesen Beitrag gemäss einem Beschluss des kantonalen Parlamentes. Zudem plant der Kanton neu die Abgeltung der Reisekosten für Berufslernende, die eine Berufsfachschule in einem anderen Kanton besuchen müssen. Solche Abgeltungen kennen einzelne andere Kantone bereits heute.
Informationen: mailto:hanspeter.hauenstein@bl.ch
jf. Die Reintegration in den Arbeitsmarkt von Personen ohne Arbeit mit geringen beruflichen Qualifikationen stellt die Behörden vor grosse Herausforderungen. Denn die Zahl der Arbeitsplätze, die für Personen ohne Ausbildung offen stehen, sinkt. Ein grenzüberschreitendes Projekt zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte um den Bodensee auf. Als Massnahmen sollen unter anderem arbeitslose Geringqualifizierte direkt in Firmen weitergebildet, Deutsch am Arbeitsplatz gefördert und ausländische Diplome vermehrt anerkannt werden.
Medienmitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4844a.pdf
Schlussbericht: http://www.amosa.net/content-n114-sD.html oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4844b.pdf
df. Auf der Grundlage einer Studie "Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich" schlägt die deutsche Bertelsmann Stiftung die Einrichtung eines Bundesamts für berufliche Bildung sowie entsprechende Landesämter vor. Bei der Reform der Berufsausbildung sollte sich Deutschland am Vorbild der Schweiz orientieren, heisst es in einem Papier. Die Schweiz verfüge trotz ihrer ausgeprägten föderalen Struktur und mit den drei Sprachregionen über ein gut koordiniertes duales Berufsbildungssystem. Zudem seien die Zuständigkeiten zwischen der nationalen, regionalen und lokalen Ebene so verteilt, dass nach dem Grundsatz der Subsidiarität eine gute Balance in der Wahrnehmung von strategischen und operativen Aufgaben gelungen sei.
Studie: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4819a.pdf
df. Deutschland führt ab 1. Dezember 2008 eine Form von Bildungsgutscheinen ein. Personen mit einem steuerbaren Jahreseinkommen bis 17'900 Euro erhalten einen Prämiengutschein von maximal 154 Euro, wenn sie mindestens die gleiche Summe als Eigenanteil leisten. Damit sollen der Stellenwert der Weiterbildung und vorausgehender Beratungsleistungen erhöht und mehr Menschen für die berufliche Weiterbildung mobilisiert werden. Fachleute sehen die Massnahme kritisch: Marco Steegmann, Bildungsexperte des DGB Berlin-Brandenburg, nannte das Programm "plakativ".
Richtlinien: http://www.bmbf.de/foerderungen/12891.php ; Kritik: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/campus/847577/ oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4829a.pdf
Was bringen die Leading Houses für die Praxis, was für die Wissenschaft? An den Beispielen Bildungsökonomie (Prof. Dr. Stefan Wolter) und Lernstrategien (Prof. Dr. Gerhard Steiner) werden Nutzen und Ergebnisse der Forschungsarbeit je in zwei Referaten, Ko-Referaten und Workshops vorgestellt und diskutiert.
Detailliertes Programm und Online-Anmeldung unter http://www.sgab-srfp.ch/aktuelles
Beschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4822a.pdf
Berufsbildungsverantwortliche aus Schule und Betrieb finden in diesem Praxishandbuch Inspirationen für die Weiterentwicklung ihrer Lehr- und Lernarrangements.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hep-verlag.ch oder unter http://bbaktuell.ch/pdf/bba4835a.pdf
Das Amt für Jugend und Berufsberatung Kanton Zürich, Region Süd, sucht für das Team des Berufsinformationszentrums Urdorf per 1. Januar 2009 oder nach Vereinbarung einen/eine Berufs- und Laufbahnberater/in, 70%-Pensum.
Detaillierte Stellenausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4832a.pdf
Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BDAG) suchen zur fachlichen Unterstützung der Geschäftsleitung und des Vorstandes per 1. Januar 2009 oder nach Vereinbarung eine/n Fachspezialistin/Fachspezialisten für die neu geschaffene Stabsstelle Entwicklung. Die BDAG führen im Auftrag des Kantons an sechs Standorten Kompetenzzentren für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, für jugendpsychologische Beratung (Sek II) und für Lehrpersonenberatung. Inserat unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4833a.pdf
Archiv
PANORAMA.aktuell
2012
02 01
2011
21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


