jp. Im Herbst 1968 wurde in Aarau die erste Berufsmittelschule (BMS) mit 39 Lernenden eröffnet. Heute wird sie als einer der Schlüssel zum Erfolg der Berufsbildung betrachtet. Jährlich werden in der Schweiz über 10'000 Berufsmaturitätszeugnisse ausgestellt.
Rückblick: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4713a.pdf und bba-Meldungen zur BMS aus den letzten Jahren: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4713b.pdf (25 Seiten)
BBaktuell Ausgabe 224
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell224.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
16. 09. 2008
ao. Die "Hans Huber Stiftung zur Förderung der beruflichen Ausbildung" hat zum 11. Mal Preise für die Förderung der Chancengleichheit in der Lehre verliehen. Anerkennungspreise erhielten der St. Galler alt Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling und Fritz Leirer, Geschäftsführer der Garage Leirer AG in Stein AR. Zudem wurden vier Trainer, die ihre Kandidaten an den Berufsweltmeisterschaften zum Medaillengewinn geführt hatten, mit dem Förderpreis ausgezeichnet.
Medienmitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4766a.pdf
jp. Gemäss der monatlichen BBT-Umfrage bei den Kantonen präsentiert sich die Lehrstellensituation im August entspannt. Generell melden die Kantone, dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Lehrstellen vergeben worden sind. Mehr: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=21175 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4774a.pdf
ao. Der Erziehungsdirektor des Kantons Bern hat Christian Bürki, 54-jährig, bisher Berufsschulinspektor, zum neuen Vorsteher der Abteilung Berufsschulen im Mittelschul- und Berufsbildungsamt ernannt. Bürki übernimmt sein Amt am 1. November 2008 als Nachfolger von Andreas Zysset, der neue Leiter der Lehrwerkstätten Bern.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4765a.pdf ; Infos: T. Ninck, mailto:theo.ninck@erz.be.ch
jp. Im KKL in Luzern feierte Ende Juli 2008 der in der Schweiz gegründete Internationale Verband für Hauswirtschaft (IFHE) seinen 100. Geburtstag unter dem Motto "Die Vergangenheit reflektieren – die Zukunft gestalten". Bundesrätin Doris Leuthard und Nationalrätin Lukrezia Meier-Schatz begrüssten Vertreter und Vertreterinnen aus 56 Nationen aus allen fünf Kontinenten. Diskutiert wurden Themen der Existenzsicherung und der Aktivitäten des täglichen Lebens rund um den Familienhaushalt und um die Hauswirtschaft im Kollektivbetrieb.
Für bbaktuell berichtet Franziska Gartmann-Maurer: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4744a.pdf
ao. Die Verordnung über die berufliche Grundbildung Goldschmied/in EFZ mit den Fachrichtungen Goldschmieden, Silberschmieden und Edelsteinfassen ist in Vernehmlassung (Frist: 12.12.2008).
Unterlagen: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de
df. Vom 18. bis 20. September finden in Rotterdam die ersten Berufs-Europameisterschaften (EuroSkills) statt. Die Schweiz entsendet neben diversen "Offiziellen" nur drei Berufsleute - zwei Hufschmiede und eine Malerin. Der Grund für die sehr kleine Teilnehmerzahl liegt nach Auskunft von Isabel Suter, Swisscompetence, darin, dass die Meisterschaften in Rotterdam als Testlauf angesehen werden können. Auch würden viele Verbände bereits verbandseigene Europameisterschaften durchführen. Über eine Beteiligung der Schweiz an den EuroSkills 2010 in London wird nach der Rückkehr der Delegation entschieden.
Mehr: http://www.euroskills2008.eu
am. Über 6'500 Jugendliche haben sich 2007 in den Berufen der Gebäudetechnikbranche ausbilden lassen, wie der Schweizerisch-Liechtensteinische Gebäudetechnikverband (suissetec) mitteilt. Dies bedeutet eine Zunahme von 4,4% gegenüber dem Vorjahr. In den letzten elf Jahren seit 1997 konnte das Angebot damit um total 22,5% oder 1'194 Stellen ausgebaut werden.
Pressemitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4754a.pdf
jp. Hugo Nussbaumer, seit Anfang 2003 Rektor am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug (GIBZ), ist am Dienstag, 9. September 2008 im Alter von 56 Jahren gestorben. Hugo Nussbaumer war über 33 Jahre in den verschiedensten Funktionen am GIBZ tätig und wurde im Januar 2003 als Nachfolger von Ernst Hügli zum Rektor dieses Berufsbildungszentrums berufen. In dieser anspruchsvollen Funktion und Aufgabe zeichneten ihn eine hohe Präsenz und ein überaus grosses Engagement in allen Bereichen aus.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4795a.pdf
jp. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat an der Medienkonferenz vom 8. September 2008 sein neues Weiterbildungskonzept vorgestellt. Laut Paul Rechsteiner muss das Weiterbildungsgesetz minimale Rechte verankern, z.B. das Recht auf Weiterbildung für alle und fünf Tage bezahlter Weiterbildungsurlaub pro Jahr.
Mehr: http://www.sgb.ch/homeframeset.html > die aktuellsten Meldungen oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4793a.pdf
df. Für eine flächendeckende staatliche Unterstützung von Weiterbildungsanstrengungen gibt es aus bildungsökonomischer Sicht keine ausreichende Begründung, sehr wohl aber für die Förderung von spezifischen Personengruppen. Zu diesem Schluss kommt Stefan Wolter in einem Kurzgutachten im Auftrag der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Wolter hält zudem das Postulat, dass Weiterbildung steuerabzugsfähig sein solle, für nicht zieladäquat, da von diesem Anreiz ausgerechnet jene Personen profitieren würden, die sich ohnehin schon intensiv weiterbildeten.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4763a.pdf ;
Bericht mit Berechnungen: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4763b.pdf
df. Im Rahmen des Lernfestivals fordert der Schweizerische Verband für Weiterbildung (SVEB) mit Hinweis auf viele Bildungskarrieren die Etablierung von Bildungsgutscheinen und Steuerabzügen für Bildungsmassnahmen. Während die Weiterbildungskosten von Hochschulabsolvent/innen und Kadermitgliedern in der Regel vom Arbeitgeber bezahlt würden, müssten wenig Qualifizierte, Migrant/innen und Wiedereinsteigende selber für ihre Weiterbildung aufkommen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4775a.pdf
jp. Der Entwurf über die Berufsprüfung Kommunikationsplaner/in wurde eingereicht (9. September 2008). Interessierte können ihn beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.
wt. Die Bologna-Reform schlägt sich bereits in den Abschlüssen nieder: 2007 wurden von den universitären Hochschulen bereits mehr Bachelordiplome als Lizentiate/Diplome vergeben (7'168 vs 7'015). Im Gegensatz dazu waren es bei den Fachhochschulen noch fast ausschliesslich Diplome (9'649 gegenüber 1'874 Bachelor).
Das Bundesamt für Statistik hat die Abschlussstatistik der universitären Hochschulen und der Fachhochschulen publiziert. Download:
UHS: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/fr/index/news/publikationen.Document.... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4776a.pdf
FHS: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.Document.... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4776b.pdf
ao. Am 22. August 2008 wurde an der Universität Zürich das 25-jährige Bestehen des Ausbildungsgangs für Berufsfachschullehrer/innen für den allgemein bildenden Unterricht (ABU) gefeiert. Seit der Einführung des "Zürcher Modells" 1983 sind über 400 Diplome ausgestellt worden. Zurzeit haben sich rund 140 Student/innen immatrikuliert. Ihre Ausbildung führt zum Master of Advanced Studies in Secondary and Higher Education für das Erteilen von allgemein bildendem Unterricht an Berufsfachschulen.
Das Jubiläumsmagazin berichtet über die Entwicklung des ABU-Lehrgangs: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761a.pdf
Pressemitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761b.pdf
ABU kurz erklärt: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4761c.pdf Infos: http://www.zhsf-edu.ch/baz
py. Im Arbeitsprogramm 2008 der Europäischen Union heisst es: "Die französische Ratspräsidentschaft wird sich intensiv mit der Berufsberatung befassen, um die Übergänge zwischen dem Ausbildungsweg und den Entwicklungen in der beruflichen Laufbahn zu erleichtern. Dieses Vorgehen dient der Verminderung von Schulabgängen ohne Abschluss." Frankreich organisiert dazu vom 17. bis 18. September in Lyon die Tagung "Übergänge meistern: Lebenslange Berufsorientierung im europäischen Raum". Das Thema "Berufsausbildung und Sicherung der Berufswege" wird an einer Konferenz vom 13. bis 14. November 2008 in Paris diskutiert.
Mehr: http://www.eu2008.fr . Programme: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4792a.pdf (französisch)
wt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg hat die Wirksamkeit von Trainingsmassnahmen für Jugendliche und junge Erwachsene verglichen. Dabei wurde festgestellt, dass betriebliche Trainingsmassnahmen wirksamer sind als nicht-betriebliche, wenn die Eingliederung in die Erwerbsarbeit beschleunigt werden soll, vgl. http://www.iab.de/de/185/section.aspx/Publikation/k080811n16
Download der Studie: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4778a.pdf
Kompetenzorientierung und Blended Learning - in vielen Bildungsinstitutionen eine aktuelle Herausforderung. In unserem Lehrgang werden Sie durch alle Schritte der Anpassung Ihrer Bildungsangebote in kompetenzorientierte und virtuell begleitete Lernangebote geführt und bei der Umsetzung eines konkreten Projekts begleitet.
Start im Januar 2009. Informationen und Anmeldung unter: http://www.ectaveo.ch/_page93.htm
Detaillierte Ausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4762a.pdf
Hotel & Gastro formation in Weggis ist die sozialpartnerschaftliche Bildungsinstitution des Schweizer Gastgewerbes. Sie betreut im Auftrag von GastroSuisse, hotelleriesuisse, Hotel & Gastro Union die Berufsbildungspolitik sowie die Aus- und Weiterbildung.
Auf Beginn des Schuljahres 2009/10 suchen wir eine/n Berufsbildungsfachfrau/mann als Leiter/in Berufsschule.
Detaillierte Stellenausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4767a.pdf
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