df. Das revidierte Tätigkeitsprogramm der EDK 2008-2014 enthält zehn Entwicklungsschwerpunkte, von denen zwei die Berufsbildung berühren: Nahtstelle obligatorische Schule - Sekundarstufe II sowie Verbundpartnerschaft Berufsbildung. Darin ist u.a. die Zielsetzung zu finden, bis 2010 eine interkantonale Vereinbarung für die höhere Berufsbildung zu realisieren. Für die kantonalen Projekte "Case Management" soll ein nationales Unterstützungsprojekt eingerichtet werden, bei dem der Erfahrungsaustausch und die Koordination im Zentrum stehen.
Für bbaktuell schildert Robert Galliker, Leiter Koordinationsbereich Sekundarstufe II & Berufsbildung, Generalsekretariat EDK, die Details: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4741a.pdf
BBaktuell Ausgabe 223
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell223.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
02. 09. 2008
jp. Was tun mit Jugendlichen, die auf eine Tätigkeit in der Wirtschaft vorbereitet werden sollten, deren Verhalten aber einen Lehrbetrieb überfordern?
Oft wird dem Einsatz im Betrieb ein Praktikum in einer Schulwerkstätte vorgeschaltet. Impulsis hat einen anderen Weg vorgestellt: Beim Programm "Startbahn" arbeiten Jugendlichen sofort in einem Betrieb. Ihre Vorgesetzte, ihr Vorgesetzter vor Ort ist aber während einer ersten Phase eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter von Impulsis mit dem nötigen beruflichen Know-how und einer sozialpädagogischen Ausbildung.
Informationen zu diesem Modell und Interview: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4555a.pdf vgl. auch http://www.impulsis.ch
jf. Während sich die Schülerzahlen im obligatorischen Schulbereich des neuen Schuljahres leicht abwärts bewegen, sind die Spitzen des demografischen Bevölkerungsanstiegs auf der Sekundarstufe II jetzt spürbar. Am 14. August 2008 waren bereits 5'400 neue Lehrverträge unterzeichnet, in der gleichen Periode 2007 waren es 4'772. Diese Zunahme von 13% ist hauptsächlich den Förderprojekten des Staates zur Schaffung neuer Lehrstellen zuzuschreiben.
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4745a.pdf (französisch).
Infos: Alain Garnier, direction de la formation professionnelle vaudoise, mailto:alain.garnier@vd.ch
df. An der Jahresversammlung des Dachverbandes der Schweizer Berufsberatungen (SVB) vom 20. August haben die Delegierten allen Anträgen des Vorstands zugestimmt und beschlossen, den SVB aufzulösen und zu liquidieren. Liquidator ist Heinrich Summermatter. Abschliessend wurde über die Ideen zur Neugründung einer nationalen Fachvereinigung für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung informiert, die in den nächsten Monaten Gestalt annehmen soll. Die Neugründung soll wenn möglich im Januar 2009 stattfinden.
df. Am Donnerstag 4. September 2008 startet das Lernfestival, das alle drei Jahre durchgeführt wird. Es dauert bis zum 14. September und präsentiert in allen Regionen der Schweiz über 1'000 Workshops und Events. Derzeit sind 22 Kantone involviert. Das Lernfestival will Bildung spielerisch und hautnah erleben lassen. Es steht weltweit unter dem Patronat der UNESCO. An der Eröffnung werden unter anderem die Preisträger des Weiterbildungswettbewerbs ausgezeichnet: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4751a.pdf .
Mehr: http://www.lernfestival.ch
df. Der Kaufmännische Verband hat an einer Pressekonferenz eine Lanze für die höhere Berufsbildung gebrochen. Er fordert mehr Geldmittel für diesen Bereich, der mit weniger als 3% der Ausgaben an Hochschulen gefördert wird, obwohl die Zahl der Abschlüsse auf deren Niveau liegt. KV Schweiz regt an, dass Aus- und Weiterbildungen vermehrt steuerabzugsfähig werden. Dieses Anliegen wird derzeit von einer ständerätlichen Kommission diskutiert; eine neue Studie von Stefan C. Wolter, Leiter der Forschungsstelle für Bildungsökonomie an der Universität Bern, lässt laut NZZ allerdings an ihrer Wirkung zweifeln. KV Schweiz wehrt sich zudem gegen die Erhebung von Mehrwertsteuern im Bildungswesen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4748a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4748b.pdf ;
Bericht NZZ: http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/abzuege_fuer_weiterbildung_sind_ke...
jp. Folgende Entwürfe für Prüfungsordnung wurden eingereicht (19. August 2008):
Berufsprüfung Finanzplaner/in,
Berufsprüfung Spezialist/in Zahntechnik (3 Fachrichtungen),
höhere Fachprüfung KMU-Finanzexperte/in.
Interessierte können die Entwürfe beim BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern beziehen. Einsprachen beim BBT innert 30 Tagen.
jp. Im Jahr 2007 haben 8'774 Personen (im Vorjahr 9'366) ein Diplom der nicht auf Bundesebene reglementierten höheren Berufsbildung erhalten. Den 6'185 Frauen, welche die Diplomstufe erreicht haben, stehen 2'589 Männer gegenüber. Der grosse Unterschied ist insbesondere auf das Ausbildungsfeld Krankenpflege (Frauen: 2'811, Männer 422 Diplome) zurückzuführen.
Diplome, Nachdiplome und Nachdiplomkurse 2007 nach Wohnkanton, Ausbildungsfeld und Beruf: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publi... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4691a.pdf
jf. Nur wenige Berufslernende nehmen an einem Austauschprogramm mit dem Ausland teil. Nun haben die Regionen Rhône-Alpes, Katalonien, die belgische Communauté française, Malopolska, Lombardei, Suisse Romande und Andalusien beschlossen, ihre Projekte zugunsten der internationalen Mobilität der Jugendlichen zu koordinieren.
Mehr: http://www.freref.eu (französisch und englisch)
df. In Deutschland werden die Lehrabschlussprüfungen in neun Berufen der Metall-, Elektro- und Kraftfahrzeugtechnik in zwei Teilen durchgeführt. Den ersten Teil absolvieren die rund 90'000 Lernenden bereits vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres; er kann mit bis zu 40% in die Gesamtbewertung am Ende der Ausbildungszeit einfliessen. Diese Regelung - bisher provisorisch - ist jetzt unbefristet möglich. Evaluationen der Prüfungsstruktur hatten insgesamt zu positiven Ergebnissen geführt: Die "Gestreckte Abschlussprüfung" wird von den meisten der am Prüfungsgeschehen beteiligten Personen begrüsst.
Mehr: http://www.bibb.de/de/5720.htm
jp. In der Schweiz sind von 1'000 Erwerbspersonen 12 in Forschung und Entwicklung (F+E) und 6 als Forscherinnen und Forscher tätig. Mit diesen beiden Werten liegt die Schweiz zwar über dem EU-Durchschnitt, kann jedoch nicht mit den nordischen Ländern sowie mit Japan und Frankreich mithalten. Die Schweiz gehört zu jenen Ländern, die verhältnismässig gesehen am meisten finanzielle Mittel für F+E bereitstellen (2,9% des BIP im Jahr 2004).
Indikatoren Wissenschaft und Technologie in der Schweiz: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/22/publ.html?publi... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4714a.pdf
wt. Die OECD publiziert jedes Jahr ein rund 500-seitiges Jahrbuch über den Stand des Bildungswesens in den OECD-Staaten, "Bildung auf einen Blick". Die Ausgaben 2006 und 2007 können als E-Book kostenlos vom Netz geladen werden, u.a. in Englisch, Französisch und Deutsch: http://www.oecd.org/bookshop -> Titelsuche nach "Bildung" bzw. "Education"
30 Fallbeispiele beruflichen Lernens für eine erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung - dank lernpsychologischer Kompetenz. Wem am effizienten Lernen der Auszubildenden etwas liegt, sollte auf diese Lektüre nicht verzichten.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hep-verlag.ch oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4724a.pdf
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) sucht - in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) - für das Informations- und Dokumentationszentrum IDES eine Fachreferentin oder einen Fachreferenten Berufsbildungspolitik (100%).
Mehr dazu: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4759a.pdf
Das Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen (ABMH) tritt als Partner für die Organisationen der Arbeitswelt, Lernende, Eltern, Schulen, Bildungsorganisationen und Ratsuchende im Bereich der Berufs- und Studienberatung auf. Wir suchen für das Team der Regionalstelle der Berufs- und Studienberatung in Solothurn einen/eine Berufs- und Laufbahnberater/in.
Detaillierte Stellenausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4729a.pdf
Die Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf Aargau (BDAG) suchen zur fachlichen Unterstützung der Geschäftsleitung und des Vorstands per 1. Dezember 2008 oder nach Vereinbarung eine/n Fachspezialistin/Fachspezialisten für die Stabsstelle Entwicklung. Die BDAG führen im Auftrag des Kantons an sechs Standorten Kompetenzzentren für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, für jugendpsychologische Beratung (Sek II) und für Lehrpersonenberatung.
Detaillierte Stellenbeschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4753a.pdf
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