BBaktuell Ausgabe 217

Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell217.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf


14. 05. 2008

wt. Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung l Berufs-, Studien- und
Laufbahnberatung (SDBB), Abteilung Qualifikationsverfahren, sucht auf
den 1. Oktober 2008

eine Sachbearbeiterin / einen Sachbearbeiter (80%).

Bewerbungen sind bis am 30. Mai 2008 einzureichen an: Daniel Stucky, SDBB, Leiter Abteilung Qualifikationsverfahren, Speichergasse 6, Postfach 583, 3000 Bern 7. Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4607a.pdf

wt. Unser Berufsbildungssystem ist ein erfolgreicher "Spagat zwischen Talentförderung und Integration". Dies zeigte die 6. Mai-Tagung des BBT auf, zu der sich über 500 Personen eingeschrieben hatten, mehr als je zuvor. Sie bekamen von BBT-Direktorin Ursula Renold einen beeindruckenden Überblick über die bisher geleistete Arbeit im Rahmen der Umsetzung der neuen rechtlichen Vorschriften. Wie anschliessend Vizedirektor Serge Imboden aufzeigte, bilden in nächster Zeit die Revision der Vorschriften zur Berufsmaturität und die Positionierung der höheren Berufsbildung Schwerpunkte.
Wichtig und anspruchsvoll sind Bemühungen um Anerkennung des dualen Systems und dessen Absolventen im OECD-Raum. Dies in einer Zeit, in der die Schweiz immer wieder um Mithilfe bei der Einführung von Berufslehren in Ländern gebeten wird, die ein schulisch dominiertes Berufsbildungssystem aufweisen. Die Arbeiten im Bereich "Internationale Entwicklungen" im BBT seien "geradezu explodiert".
Die Unterlagen der Tagung können von http://www.berufsbildungsreform.ch > Veranstaltungen heruntergeladen werden.

vm. Gezielte Zuweisung in Arbeitsmarktmassnahmen (AMM), bessere Koordination bei der Integration von Ausgesteuerten und eine angemessene Dauer von Programmen für vorübergehende Beschäftigung (PvB) haben für Kuno Stürzinger eine hohe Priorität. Im Gespräch mit bbaktuell erklärt der neue Leiter der Qualifizierung für Stellensuchende im Kanton Zürich auch, weshalb sich die PvB bezüglich Normen und Arbeitsbedingungen noch stärker dem ersten Arbeitsmarkt annähern müssen. Stürzinger plädiert zudem dafür, Stellensuchende möglichst früh in AMM zu schicken. Einem Obligatorium der Erstmassnahmen steht er jedoch skeptisch gegenüber. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4569a.pdf

offt. In der Frühjahrssession wurden fünf Vorstösse zur Berufsbildung mit folgenden Titeln eingereicht: "Duale Berufsbildung. Fragwürdige und einseitige Werbung" (Geschäftsnummer 08.3045), "Vernichtung von Lehrstellen durch einen Berufsverband" (08.3228), "Definition von Qualitätsanforderungen an Praktika" (08.3184), "Aufnahme von Basislehrjahren in die Ziele des BBT" (08.3183) und "Erfolgreiche Personenfreizügigkeit mit Aus- und Weiterbildungsoffensive" (08.3234).
Texte zu diesen Vorstössen: http://www.parlament.ch > Suche > Geschäftsnummer eingeben. Übersicht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4285a.pdf

wt. Bisher wurden 430 Projekte im Rahmen der Förderung nach BBG Art. 54/55 bewilligt. Deren Ergebnisse sollen zusammen mit den Resultaten der Forschung der sieben Leading Houses mithelfen, Grundfragen zur Entwicklung der Berufsbildung zu klären und so die Strategie weiterzuentwickeln. Dies war an der Mai-Tagung des BBT zu erfahren, vgl. http://www.berufsbildungsreform.ch > Veranstaltungen > Referat Renold oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4597a.pdf

wt. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie hat einen neuen Leistungsbereich "Internationale Beziehungen" erhalten, geleitet von Franziska Schwarz. Neu ist auch der Stabsbereich "Bildungssteuerung, Projektmonitoring", geleitet von Ariane Baechler. Aktuelles Organigramm des BBT: http://www.bbt.admin.ch/bbt/organisation/index.html?lang=de oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4596a.pdf

df. Im Kanton St. Gallen haben die beiden Mentoringprojekte Tandem (für Berufswähler sowie für Jugendliche von 20-24) eine Ergänzung erhalten. Tandem 50plus will 50- bis 63-jährige Stellensuchende mittels einem viermonatigen Mentoringsystem rasch und nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt integrieren. Das Pilotprojekt startete am 1. März und dauert bis im Herbst; derzeit nehmen elf Personen teil.
Tandem ist ein gemeinsames Mentoring-Programm des Amtes für Arbeit des Kantons St. Gallen, des Migros-Kulturprozent, der Pro Senectute des Kantons St. Gallen und Benevol St. Gallen. Nach Kenntnisstand von Projektleiterin Christina Alder ist Tandem 50plus einzigartig in der Schweiz.
Mehr: http://www.tandem-online.ch

jp. Arbeitende aller Berufe beeinflussen die Umwelt. Deshalb hat der WWF bis heute rund 50 Berufsbilder mitgestaltet. Zum Beispiel sollen Fahrlehrer/innen ihre Fahrschüler/innen zu einer umweltschonenden Fahrweise anhalten und für die technischen Berufe der MEM-Industrie hat das Bildungszentrum WWF einen Antrag gestellt, dass die Berufsleute auch die Energie-, Material- und Ressourceneffizienz berücksichtigen. Dafür sollen sie während ihrer Ausbildung ein entsprechendes fächerübergreifendes Projekt realisieren. Mehr: http://wwf.ch/berufsbildung und http://www.umwelt-berufe.ch 

jf. Die Schweizerische Gewerbekammer hat als Nachfolger für den per Ende Juni altershalber ausscheidenden Direktor Pierre Triponez Hans-Ulrich Bigler zum neuen Direktor gewählt. Der 49-jährige Berner ist seit 2006 als Direktor/CEO der Swissmem (Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) tätig. Zuvor leitete er während elf Jahren den Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation (Viscom). Er war auch Leiter der Bildungskommission des kantonalen Gewerbeverbandes Zürich und hat die Weiterentwicklung der Zürcher Berufsbildungsmesse massgebend mitgestaltet.

ao. Die monatliche Umfrage des BBT bei den Kantonen zeigt, dass sich die Lehrstellensituation im April im Vergleich zum Vormonat nicht verändert hat. Die Kantone sprechen von einer Stabilisierung des Lehrstellenmarktes, verglichen mit früheren Jahren. Allerdings entspricht das Lehrstellenangebot in verschiedenen Berufsbereichen nicht immer der Nachfrage. So haben Jugendliche mit sozialen und schulischen Bildungsdefiziten nach wie vor Mühe, einen Ausbildungsplatz zu finden.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4600a.pdf oder http://www.bbt.admin.ch/aktuell/medien/00483/00594/index.html?lang=de&ms...

jp. Die von FDP-Nationalrat und Unternehmer Otto Ineichen lancierte Initiative Speranza 2000 wird auf eine breitere finanzielle Basis gestellt. Dafür wurde mit einem Startkapital von 500'000 Franken die Stiftung Speranza gegründet. Das Stiftungskapital soll innert drei bis fünf Jahren auf 25 Mio. Franken steigen. Im Vordergrund steht weiterhin die Schaffung von Ausbildungsplätzen für schulisch schwache Jugendliche. Neu will die Stiftung auch den derzeit über 20'000 ausgesteuerten Jugendlichen und Personen mit gesundheitlichen Defiziten helfen, einen Arbeitsplatz zu finden. Mehr: http://www.stiftungsperanza.ch und http://www.speranza2000.ch

jf. Die Vorstände der beiden nationalen Dachorganisationen der Arbeitswelt Gesundheit und Soziales - OdASanté und Dach-OdA Soziales - haben sich Ende April 2008 für die gemeinsame Erarbeitung einer zweijährigen beruflichen Grundbildung Gesundheit und Soziales ausgesprochen. Mit dieser Ausbildung wird der berufliche Einstieg in den Gesundheits- und Sozialbereich für weitere Personengruppen erleichtert. Das Vorticket wird 2009 beim BBT eingereicht. Die ersten Lernenden sollen 2014 ihre Ausbildung mit einem eidgenössischen Berufsattest Gesundheit und Soziales abschliessen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4583a.pdf

ao. Die neuste Zwischenbilanz zum Masterplan Berufliche Grundbildung ist unter http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00655/index.html?lang=de einsehbar. Die Liste enthält die in Kraft gesetzten Verordnungen über die berufliche Grundbildung 2005-2008 sowie die geplanten Inkraftsetzungen per Anfang 2009-2011.

Die Anhörung zur Anpassung der Verordnung über die berufliche Grundbildung für Metallbauer/in EFZ ist eröffnet, Frist: 31.05.2008. Unterlagen siehe http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de

Die Ausbildungsvorschriften für Luftverkehrsangestellte werden auf den 1. Januar 2009 aufgehoben.

ja. Der Einstieg ins Erwachsenenleben ist für Jugendliche ohne Berufsabschluss schwerer. In der Schweiz sind dies gemäss Erhebungen der EDK 11%, eine Zahl, die bis 2015 auf 5% gesenkt werden soll. In Frankreich sind es rund 16%. Ein Forscherteam des Céreq begleitet seit 1998 Jugendliche, die ihre Schulzeit ohne Diplom abgeschlossen haben. Während ein Viertel von ihnen lange arbeitslos bleibt, so findet ein anderer Viertel eine dauernde Beschäftigung. Festgestellt wurden auch die grossen Unterschiede in den Bedürfnissen der Jugendlichen und die Notwendigkeit, ihnen mehr als nur eine Ausbildung anzubieten, um ihnen zu ermöglichen, ihre eigenen Perspektiven zu entwickeln.
Kontakt: mailto:antonucci@cereq.fr
Forschungsbericht: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4577a.pdf (französisch)

df. 1989 wurde das "Deutsch-Österreichische Abkommen über die Zusammenarbeit in der beruflichen Bildung und die gegenseitige Anerkennung der Gleichwertigkeit von beruflichen Prüfungszeugnissen" abgeschlossen. Auf dieser Grundlage wurde eine Vielzahl von österreichischen und deutschen Lehrabschlussprüfungen, Meisterprüfungen und Fortbildungsabschlüssen gegenseitig anerkannt. Die beiden Länder haben nun eine erneuerte Liste publiziert: http://www.bmbf.de/publikationen/2711.php oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4566a.pdf .
Die Schweiz kennt - abgesehen von den so genannten "reglementierten Berufen" (v.a. medizinische Berufe) - keine vergleichbaren Abkommen mit den beiden Nachbarn.

df/jp. Das Bundesamt für Statistik hat die Diplomstatistik 2007 "Höhere Berufsbildung - Höhere Fachschulen HF" publiziert: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/publikationen.html?publ... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4584a.pdf

Das Bundesamt für Sozialversicherungen hat gemeinsam mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband eine Broschüre für Arbeitgeber lanciert, die Arbeitgebende motivieren soll, Menschen mit Beeinträchtigungen zu integrieren. Mehr:
http://www.bsv.admin.ch/aktuell/medien/00120/index.html?lang=de&msg-id=1... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4504a.pdf

Im Buch "Berufliche Integration für Menschen mit Beeinträchtigungen - Luxus oder Notwendigkeit?" der Schweizerischen Zentralstelle für Heilpädagogik SZH/CSPS edition HfH-Reihe 25 werden sechs Projekte präsentiert. Bestellungen: mailto:edition@szh.ch oder http://www.szh.ch/shopping

Das neue Buch von Anita Keller "Zwischen Volks- und Berufsbildung - Geschichte der hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule" berichtet über die hundertjährige Geschichte der hauswirtschaftlichen Fortbildung im Kanton Zürich. Bestellungen: Verlag Usterinfo GmbH, Imkerstrasse 6+8, 8610 Uster oder http://www.usterinfo.ch/neu.htm

ao/jp. Die Dokumentationsstelle des Tessiner Berufsbildungsamtes publiziert im "Repertorio siti Internet" über 350 Links zur Berufsbildung (italienisch): http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4590a.pdf oder http://www.ti.ch/decs/dfp . Infos: Gisela Arrigoni, mailto:gisela.arrigoni@ti.ch

Das Dokument "PISA und seine Realisierung in der Schweiz" wurde auf deutsch übersetzt. Zudem wurde die französische Version aktualisiert. Mehr: http://www.pisa.admin.ch

Die Badener Berufsschule macht vor, wie sich Schüler und Lehrer vernetzen lassen. Bericht im Wissensmagazin "Einstein": http://www.sf.tv/sf1/einstein/index.php?docid=20080508 >
E-Learning: Berufsschule Baden geht voran (5:47 Min.)

Auf berufsberatung.ch sind neu die Studienmöglichkeiten und Berufsoptionen der Universitäten, der Fachhochschulen und der Pädagogischen Hochschulen dargestellt. Mehr: http://www.berufsberatung.ch/studium

"Volkswirtschaftslehre - Eine Einführung für die Schweiz" von Aymo Brunetti ist bereits zu einem beliebten Standardwerk geworden. Nun ist eine gekürzte und überarbeitete Fassung mit dazugehörigem Übungsbuch für die Sekundarstufe II erschienen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.hep-verlag.ch oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4593a.pdf

Bildungsmedien nach Mass sind Lehrmittel, die genau das enthalten, was Sie für Ihren Unterricht brauchen. So individuell, wie Sie unterrichten, sollen auch die Lehrmittel sein, mit denen Sie und Ihre Studierenden arbeiten. Ein Lehrmittel nach Ihren Bedürfnissen zusammenzustellen ist kein Ding der Unmöglichkeit und bezahlbar ist es auch. Informationen unter http://www.bildungsmedien-nach-mass.ch oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4601a.pdf

Das biz Meilen bildet zusammen mit dem biz Uster das Kompetenzzentrum für Berufs- und Laufbahnberatung in der Region Ost. Wir suchen für unsere Beratungsstelle mit zehn Mitarbeitenden auf den 1. August 2008 oder nach Vereinbarung eine/n Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in;
Beschäftigungsumfang: 50% - 80%, nach Vereinbarung.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4585a.pdf

Das Amt für Berufsbildung Kanton Graubünden sucht Berufs- und Laufbahnberater/in 80% in Samedan. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der persönlichen Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen in allen Fragen der Berufswahl, der Umschulung und der Weiterbildung.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4602a.pdf