jp. Seit Jahren sind Motivationssemester ein unverzichtbares Angebot und seit Jahren wird darüber kontrovers diskutiert (vgl. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4499d.pdf ). Mit einer Motion von Nationalrat Otto Ineichen, die auf eine Einschränkung des Zugangs zu Motivationssemestern abzielt, hat die Kritik politisch neuen Antrieb erhalten.
Simon Zysset, Koordinator der Deutschschweizer Motivationssemester, hat für bbaktuell die Kritiken analysiert und nach Lösungen gesucht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4499a.pdf
BBaktuell Ausgabe 216
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell216.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
29. 04. 2008
df. In der neuen Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität sollen insbesondere die bisherigen starren Berufsmaturitätsrichtungen zugunsten einer weniger engen Bindung an den erlernten Beruf aufgegeben werden. Die Schwerpunktsetzung in der erweiterten Allgemeinbildung orientiert sich am Studienangebot der Fachhochschulen. Vernehmlassungsfrist bis 15. August 2008.
Mehr: http://www.bbt.admin.ch/aktuell/medien/00483/00594/index.html?lang=de&ms... oder: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4568a.pdf Erläuternder Bericht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4568b.pdf
jp. Das Bundesamt für Kultur BAK unterstützt ab 2008 jährlich die Filmschulen mit 930'000 Franken (Zürcher Hochschule der Künste, Hochschule Luzern Abteilung Video, Ecole cantonale d'art de Lausanne, Haute Ecole d'art et Design Genf, Hochschule Luzern Abteilung Animation). Mit rund 400'000 Franken jährlich sollen Kinder und Jugendliche für das Medium Film sensibilisiert werden (Projekte Zauberlaterne und Roadmovie).
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4554a.pdf
df. Die Eidgenössische Berufsbildungskommission (EBBK) hat am 27. Februar 2008 zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung getagt. Im Gremium sitzen folgende Personen neu ein: Valerio Agustoni (kaufmännische Grundbildung), Ulla Grob-Menges (OdA Soziales), Jacques-André Maire-Hefti (Leiter Berufsbildungsamt Neuenburg), Bernadette Morand-Aymon (SVEB), Urs Sieber (OdASanté).
Aktuelle Liste der Mitglieder: http://www.admin.ch/ch/d/cf/ko/index_208.html .
ao. Der Regierungsrat hat das Konzept zur Umsetzung des Case Management im Kanton Luzern genehmigt. Projektleiterin ist Veronika Baumgartner Riesen, Leiterin der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung.
Gemäss Konzept erfolgt die erste Identifikation gefährdeter Jugendlicher durch die Lehrpersonen der Volksschule. Das vom Bund befristet finanzierte Projekt Berufsintegrations-Coaching wird als früh einsetzende Präventivmassnahme für Jugendliche ab dem 8. Schuljahr im Rahmen des Case Management weitergeführt.
Die Kommission Case Management, der Vertreter aller am Berufswahlprozess beteiligten Institutionen angehören, unterstützt die Projektarbeiten. Die Umsetzung erfolgt ab Herbst 2008 in Zusammenarbeit mit dem Kanton Obwalden.
Infos: Veronika Baumgartner Riesen, 041 228 52 37, mailto:veronika.baumgartner@lu.ch
ao. Über 7'000 Baselbieterinnen und Baselbieter besuchen eine Berufsfachschule, weitere rund 700 Schülerinnen und Schüler befinden sich in einer Übergangsausbildung. Kaufmännische Berufe dominieren bei der Berufswahl. Der Eintritt in die Berufliche Grundausbildung verläuft nicht immer geradlinig und findet häufig verzögert statt. Dies steht im kürzlich vorgestellten ersten Bildungsbericht des Kantons Basel-Landschaft: http://www.baselland.ch/docs/parl-lk/vorlagen/2007/v279/bildungsbericht2... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4539a.pdf
ao. Im Kanton Aargau ist die Jugendarbeitslosigkeit zurückgegangen. Trotzdem finden jährlich etwa 250 Jugendliche nach der obligatorischen Schulzeit keine weiterführende Ausbildung. Die Regierungsräte Kurt Wernli und Rainer Huber haben dazu ihren Bericht "Jugend und Arbeitsmarkt" mit den unterstützenden Projekten wie Vitamin L vorgelegt.
Infos: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4580a.pdf und http://www.VitaminL.ch . Seit April 2008 ist Dr. Ignaz Rieser (mailto:ignaz.rieser@ag.ch ), neuer Gesamtprojektleiter von Vitamin L. Der Ökonom war in verschiedenen Führungsfunktionen an Fachhochschulen tätig und war zuletzt als Berufsbildungsexperte in Nepal. Er tritt die Nachfolge von Zbynek Fristensky an, der seit Januar 2008 in der Fachstelle Berufsbildungsmarketing des Mittelschul- und Berufsbildungsamts des Kantons Zürich tätig ist.
df. Die nationale Jugendstudie TREE wird neu am Institut für Soziologie der Universität Basel weitergeführt. Das Projekt wird von Prof. Manfred Max Bergman, Thomas Meyer und Dr. Sandra Hupka-Brunner geleitet. Diese Langzeituntersuchung zum Übergang zwischen Schule und Erwachsenenalter verfolgt den Werdegang von über 6'000 jungen Menschen in der Schweiz (vgl. http://tree-ch.ch ).
Der Schweizerische Nationalfonds hat das interdisziplinäre Projekt in sein Portefeuille bedeutender sozialwissenschaftlicher Infrastrukturen aufgenommen. Unter anderem sollen die bisher erhobenen Daten detaillierter ausgewertet und 2010 eine weitere Befragung durchgeführt werden.
Mehr: http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=50E81E8C3005C8DEA3C39282E5FB8663&typ... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4563a.pdf
ja. In den letzten fünf Jahren hat Login, der Ausbildungsverbund für den öffentlichen Verkehr, seine Investitionen in die Ausbildung der Jugendlichen deutlich verstärkt und dadurch annähernd 250 zusätzlichen Jugendlichen eine Lehrstelle verschafft (1149 im Jahr 2003, 1392 in 2007). Seit 2004 belaufen sich die durchschnittlichen Kosten pro Person auf 25'500 bis 26'000 Franken.
Mehr: http://www.login.org , Kontakte: mailto:info@login.org . Auszug aus dem Geschäftsbericht 2007: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4543a.pdf
jp. Berufsprüfungen in Vernehmlassung: Interkultureller Übersetzer/Interkulturelle Übersetzerin mit eidgenössischem Fachausweis, Krankenversicherungs-Fachmann/Krankenversicherungs-Fachfrau mit eidgenössischem Fachausweis.
Unterlagen: BBT, Effingerstr. 27, 3003 Bern. Einsprachefrist bis 15. Mai 2008
df. Walter Leist, der seit rund 30 Jahren im Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB (ehemals SIBP) tätig war, wird pensioniert. Leist war in der Zeit zwischen den Direktionen Straumann und Renold Regionalleiter a.i. der Deutschschweiz. Er hat massgeblich die Nachdiplomstudien der Sparte Weiterbildung geprägt, ja eingeführt. Diese längerfristigen Kurse galten als Weiterbildungen und waren die Vorreiter der heutigen MAS. Daneben hat Walter Leist vorwiegend die Neuorganisation und Aufgleisung der Ausbildung der Prüfungsexperten vorangetrieben. Leist, heute Projektverantwortlicher Expert/innenkurse und Bildungsangebote Berufsreformen, wurde am Freitag 24. April 2008 im Rahmen einer Feier - in Anwesenheit aller bisherigen vier Direktionen und der aktuellen Direktion - verabschiedet.
df. Die Europäische Kommission hat - in Form einer Empfehlung an das Europäische Parlament - ein Konzept für ein europaweites Leistungspunktesystem in der beruflichen Bildung vorgelegt. ECVET soll Personen aus der EU die Anerkennung der in einem anderen Land erworbenen Fähigkeiten erleichtern. Die Mitgliedstaaten werden ermutigt, dieses freiwillige System umzusetzen, das die nationalen Systeme nicht ersetzen, sondern die Übertragung zwischen den Systemen erleichtern will. ECVET ist laut Kommission in vollem Umfang kompatibel mit dem europäischen System zur Anrechnung von Studienleistungen im Hochschulbereich. Die Kommission macht zudem einen Vorschlag für einen europäischen Bezugsrahmen für die Qualitätssicherung.
Mehr: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/08/558&format... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4548a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4548b.pdf
jf. Das Projekt der Berufsbildungsreform unterscheidet vier Arten der Berufsbildung: 1. Basisbildung für Jugendliche mit Schulschwierigkeiten, die zum "Certificat de capacité professionnelle (CCP)" führt; 2. allgemeine Grundbildung mit Theorie und Praxis, die in zwei unterschiedlichen Fachrichtungen zu zwei verschiedenen Diplomen führt, dem "Diplôme d'aptitude professionnelle (DAP) und dem "Diplôme de technicien"; 3. berufliche Weiterbildung für Erwachsene, die ihre beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse auf dem aktuellen Stand halten oder an neue Gegebenheiten anpassen wollen; 4. berufliche Umschulungen, um andere berufliche Tätigkeiten ausüben zu können, Wiedereingliederungskurse sowie Allgemeinbildungskurse für Stellensuchende und von Stellenlosigkeit bedrohte Arbeitnehmende.
Gesetzesentwurf (französisch): http://www.men.public.lu/priorites/formation_professionnelle/index.html oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4532a.pdf , http://www.afpr.ch/pdf/afpr4532b.pdf (Guide methodologique) und http://www.afpr.ch/pdf/afpr4532c.pdf (Projet de loi)
jp. Das in Englisch erschienene Buch "Cheese, industrial dreams and labour market realities" hält Rückschau auf die ununterbrochene 50-jährige Geschichte von Programmen und Projekten der schweizerisch-nepalesischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der beruflichen Bildung. Bestellung: mailto:e-i@deza.admin.ch
Mehr im Panorama 2/2008: http://www.panorama.ch/pdf/2008/pan082d32.pdf
Dieudonné und seine Freunde sind die Protagonisten der Comic-Geschichten einer neuen Posterserie zum Thema Rassismus und Diskriminierung, welche von der Stiftung Bildung und Entwicklung für den Einsatz in der Schule herausgegeben wurde. Infos: http://www.globaleducation.ch/deutsch/pagesnav/frames.htm
jf. Die Homepage "Le café pédagogique" (http://www.cafepedagogique.net ) berichtet über eine Berufsbildungsveranstaltung vom 2.-4. April 2008, an der deutsche und französische Journalisten über die duale Berufsbildung in Deutschland und die mehrheitlich schulische Berufsbildung in Frankreich diskutierten. Dossier (in französisch): http://www.cafepedagogique.net/lemensuel/lesysteme/Pages/2008/Enseigneme...
Im Rahmen der Kooperation zwischen der Zeitschrift "Weiterbildung" und dem Deutschen Bildungsserver ist die Ausgabe 2/08 mit dem Schwerpunkt "Internet und Weiterbildung" gemeinsam konzipiert worden. Mehr: http://www.bildungsserver.de/link/zs_weiterbildung_preview_02_08
Die drei Schweizer Anbieter von Fernkursen und -studien Klett Akademie, Fernfachhochschule Schweiz und Universitäre Fernstudien Schweiz treten neu gemeinsam unter: http://www.bildung.ch auf.
Das Frauenseminar Bodensee FSB feiert sein 20-jähriges Bestehen. Derzeit bilden sich 426 Frauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum am FSB aus und weiter, zur Persönlichkeitsberaterin SGfB, zum Coach SCA, zur Ausbilderin mit eidg. Fachausweis und neu zur Philosophischen Praktikerin. Mehr: http://www.frauenseminar-bodensee.ch
Die drei hep-Erfolgsautoren Christoph Städeli, Willy Obrist, Andreas Grassi haben kürzlich ihr neues Buch Klassenführung in der neuen Reihe hep-praxis veröffentlicht. Dank den vielen praktischen Tipps ist das Buch eine ressourcenorientierte Unterstützung für alle Berufsbildungsverantwortlichen.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.hep-verlag.ch oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4545a.pdf
Ihr Aufgabengebiet umfasst hauptsächlich die Weiterentwicklung bestehender sowie die Entwicklung neuer beruflicher Grundbildungen. Zudem leiten Sie Projekte (oder arbeiten darin mit) zur Weiterentwicklung der beruflichen Grundbildung.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.epa.admin.ch/dienstleistungen/stellen/onlineabfrage/index.htm... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4572a.pdf
Per 1. September 2008 oder nach Vereinbarung suchen wir infolge Pensionierung einen/eine Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in 85%. Sie beraten Jugendliche und Erwachsene in Berufs- und Laufbahnfragen und halten Klassen- und Elternorientierungen sowie Schulhaussprechstunden ab. Sie arbeiten bei Projekten und im Infothekdienst mit.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4550a.pdf
Bei der Berufs- und Laufbahnberatung See-Gaster in Uznach ist auf den 1. August 2008 oder nach Vereinbarung eine Stelle als Berufs- und Laufbahnberater/in 60-80% neu zu besetzen.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4551a.pdf
In der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern ist per 1. Juli 2008 die Leitung der Fachstelle Stipendien neu zu besetzen.
Die detaillierte Ausschreibung finden Sie unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4570a.pdf
Archiv
PANORAMA.aktuell
2012
02 01
2011
21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


