jf. Die Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) hat eine Umfrage bei den Kantonen durchgeführt, um zu erfahren, gemäss welchen Grundsätzen diese die überbetrieblichen Kurse (üK) seit der Einführung des neuen Systems finanzieren. Acht Kantone (AG, AR, FR, JU, NE, SG, VD, VS) richten ausschliesslich Beiträge gemäss den von EDK/SBBK festgelegten Pauschalen aus, allerdings in einigen Fällen ergänzt durch Beiträge aus den kantonalen Berufsbildungsfonds. 17 weitere beteiligen sich mit einem zusätzlichen Beitrag aus staatlichen Mitteln, dem sog. “Kantonsteil 2” (vgl. die Darstellung des Systems in http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3906.pdf ) . Der Kanton Tessin finanziert wie bisher einen prozentualen Anteil der Kosten der üK.
Umfrageergebnisse: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4531a.pdf . Info: Jean-Daniel Zufferey, SBBK, zufferey@edk.ch
BBaktuell Ausgabe 215
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell215.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
15. 04. 2008
df. Das Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB verändert seine Strukturen. Aus dem Ressort "Online-Medien" wird eine eigenständige Abteilung gleichen Namens. Chester Romanutti, Leiter Abteilung Information und Verlag, ist zum stellvertretenden Direktor des SDBB ernannt worden. Er wird neben seinen bisherigen Aufgaben für die Bereiche Marketing und Kommunikation, Vertrieb und verschiedene Projekte in der Phase der Kontaktaufnahme zuständig sein. Die Rechnung 2007 schliesst mit einem Gewinn von 13'584 Franken ab. Dies geht aus dem Bericht über die Aufsichtsratssitzung vom 7. April 2008 hervor.
Mehr: http://www.sdbb.ch und http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4535a.pdf
ao. "Ich bin auf gutem Weg". Unter diesem Motto steht die Kampagne BERUFSBILDUNGPLUS.CH in diesem Jahr (vgl. bba 197/1). Themenschwerpunkt ist die berufliche Laufbahn: Auf Plakaten werden Karrierewege von jungen Frauen und Männern präsentiert. Sie zeigen, dass das duale Berufsbildungssystem dank seiner hohen Durchlässigkeit auf jeder Stufe interessante Karriereperspektiven bietet. BERUFSBILDUNGPLUS.CH ist eine gemeinsame Initiative des Bundes, der Kantone und der Organisationen der Arbeitswelt.
Pressetext: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4544a.pdf . Mehr: http://www.berufsbildungplus.ch , Infos: Angela Wiprächtiger, mailto:angela.wipraechtiger@bbt.admin.ch
ao. Der Baselbieter Landrat hat kürzlich ein Postulat, das von der Regierung die Prüfung der Schaffung eines kantonalen Berufsbildungsfonds verlangte, mit 49:26 Stimmen bei einer Enthaltung abgeschrieben. Damit ist das Parlament der Empfehlung des Regierungsrates und der landrätlichen Bildungs-, Kultur- und Sportkommission gefolgt.
Infos: Hanspeter Hauenstein, Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, mailto:hanspeter.hauenstein@bl.ch
df. Wie gut steht es um die Naturwissenschaften, die Mathematik und die Technik (NMT) in der Schweizer Bildung? Diese Frage beantwortet eine Studie des Bundesamtes für Statistik. Sie zeichnet auf allen Bildungsstufen ein Bild der Stabilität. So sei der Anteil an Jugendlichen, die sich auf der Sekundarstufe II für eine Ausbildung mit einer Ausrichtung in NMT entscheiden, robust. Bei den Tertiärabschlüssen im NMT-Bereich lasse sich eine Verschiebung von der höheren Berufsbildung hin zu den Fachhochschulen beobachten.
Mehr: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=17949 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4517a.pdf
ao. Auf Einladung der beiden Zuger Direktionen für Bildung und Volkswirtschaft trafen sich erstmals rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aller Organisationen, die am Übergang von der obligatorischen Schule in die berufliche und schulische Ausbildung beteiligt sind. Grundlage für die Diskussion und Bearbeitung verschiedenster aktueller Themen bildeten die Ergebnisse einer umfassenden Ist-Soll-Erhebung, die im Herbst und Winter 2007/08 bei der Oberstufe, der Berufsbildung, den Mittelschulen und den Brückenangeboten durchgeführt wurde. Themen, wie die Einführung eines Berufswahlpasses, Case Management und die Neugestaltung der Oberstufenzeugnisse, werden weiter bearbeitet und im Spätherbst an einer Ergebniskonferenz diskutiert.
Bericht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4533a.pdf und Zusammenfassung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4533b.pdf . Infos: mailto:bernadette.boog@dbk.zg.ch
df. Die gute Konjunktur und die stabile Zahl der Schulaustretenden wirken sich positiv auf den Lehrstellenmarkt aus. Gemäss der monatlichen Umfrage des BBT bei den Kantonen ist die Lehrstellensituation im Vergleich zu den Vorjahren zwar noch immer angespannt, sie entschärft sich aber tendenziell. Mitte März ist es noch zu früh, sich ein genaues Bild der Situation zu verschaffen; Unterschiede zeigen sich zwischen den Regionen und den verschiedenen Berufsfeldern.
Mehr: http://www.bbt.admin.ch/aktuell/medien/00483/00594/index.html?lang=de&ms... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4525a.pdf
ao. Wie in bbaktuell 213/1 dargestellt, möchte der Verband der Schweizer Berufsfotografen SBf die bisherige Berufslehre durch eine Vorbereitung auf eine höhere Fachprüfung ersetzen, womit aber die Westschweizer Sektion nicht einverstanden ist, vgl. die Interviews unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4442a.pdf . Der SBf und die Vereinigung fotografischer Gestalter (vfg) haben nun beim BBT die Aufhebung des Reglements beantragt. Es seien nur noch wenige Lehrbetriebe in der Lage und bereit, Lernende im dualen System auszubilden. Infos: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/00158/index.html?lang=de > Fotografin/Fotograf > Kreisschreiben und Verordnung über die Aufhebung.
jp. Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich MBA führt an Maturitäts- und Berufsfachschulen drei Projekte zur Förderung der Informations-Verarbeitungskompetenz durch: Unter http://www.digithek.ch steht ein leistungsfähiges Recherchierwerkzeug zur Verfügung. Zur Schulung des Bewusstseins eines verantwortungsvollen Umgangs mit fremden Texten und zur Verhinderung von Copy-and-paste-Plagiaten wurde eine umfassende Plagiatssoftware http://www.copy-stop.ch installiert und ein gut funktionierender Wissenstransfer zwischen den Lehrpersonen in der Form einer intelligenten Datenbank eingerichtet (http://www.sinapsis.ch ).
Weitere Informationen: http://www.mba.zh.ch/mba.cfm?ue1=3&ue2=10&ue3=100&action=news&projektste... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4529a.pdf
df. Die von den HF - Höheren Fachschulen angebotenen Ausbildungen haben für die Schweiz mit 8000 Abschlüssen pro Jahr eine hohe Bedeutung. Aber der Titel "HF" ist im Ausland kaum aussagekräftig. Die Konferenz der Höheren Fachschulen hat an ihrer ersten Generalversammlung vom 4. April 2008 die Klärung dieser Titelfrage zur prioritären Aufgabe gemacht. Dies ist ein Anliegen, das auch der Verband der Absolventen ODEC für sehr dringlich hält. Die Konferenz fordert die Kantone zudem auf, möglichst rasch interkantonale Vereinbarungen zur Finanzierung der Schulen zu treffen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4527a.pdf
jp. In der letzten Ausgabe 214/10 hat bbaktuell über den Ausbau der Masterstudiengänge am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB/IFFP/IUFFP berichtet. Dabei wurde der neue Weiterbildungsstudiengang Master of Advanced Studies in Bildungsmanagement und der konsekutive Studiengang Master of Science in Berufsbildung missverständlich dargestellt. Einen Überblick über die angebotenen Masterstudiengänge in den drei Sprachregionen ab Herbst 2008 gibt http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4524a.pdf .
Weitere Informationen: http://www.ehb-schweiz.ch
ja. Neun von zehn lernenden Personen sind mit ihrer dualen Ausbildung zufrieden - das ist mehr als bei den Jugendlichen in einem "lycée professionnel", der vollschulischen Berufsbildung (84%). Fast drei Viertel (72%) erreichten einen Abschluss in ihrem Wunschberuf (63% in den lycées). Dies berichtet das Centre d'études et de recherches sur les qualifications (Céreq) in einem Bericht über den Stellenwert der Diplome. Er enthält auch Angaben zu den verschiedenen Bildungsmöglichkeiten. Auszüge: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4509a.pdf ; Bericht: http://www.cereq.fr/pdf/Net-Doc-37.pdf (Dokumente in französisch). Infos:
Céreq, 10 place de la Jolliette, F-13567 Marseille cedex 02, Tel. +33 491 13 28 28 oder http://www.cereq.fr
jp. 15'000 Schulabgänger - darunter viele mit ausländischen Wurzeln - haben so grosse Mühe mit Lesen und Rechnen, dass eine Berufslehre für sie kaum in Frage kommt. Andere wissen nicht, wie sich benehmen, und schon gar nicht, wie sich bewerben. Ohne Beruf droht ihnen ein Leben am Rande der Gesellschaft: Ausschluss statt Integration.
Dies sind Aussagen aus dem Film "Schlecht in der Schule - untauglich für eine Berufslehre" von Bruno Meyer und Hanspeter Riklin (10. April 2008, Schweizer Fernsehen SF1). Der Film kann unter http://www.sf.tv/sf1/dok/index.php?docid=20080410-2000-SF1 angeschaut werden (Play-Taste im Bild anklicken, 48:38 Min.)
jf/jp. Das nationale Projekt "Validierung von Bildungsleistungen" (VdA) hat unter http://www.validacquis.ch einen neuen Webauftritt erhalten. Mehr: Susanna Mühlethaler, Projektverantwortliche, BBT, susanna.muehlethaler@bbt.admin.ch
Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung, Aarau, hat die erste Serie 2008 mit Informationen über Projekte der schweizerischen Bildungsforschung aufgeschaltet: http://www.skbf-csre.ch/126.0.html
ODEC, der Schweizerische Verband der diplomierten Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen, hat ihre Datenbank mit Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf Stufe der Höheren Fachschulen (HF) ausgebaut: http://www.odec.ch/weiterbildung und Pressemitteilung http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4497a.pdf
Der deutschen Bildungsserver hat unter http://blog.bildungsserver.de/ einen Blog eingerichtet.
Jährlich begleiten Tausende von Lehrpersonen eine grössere selbständige Arbeit, die von Lernenden verfasst wird. Solche Arbeiten kompetent zu betreuen ist anspruchsvoll. Ein Handbuch leistet hier umfassende Hilfestellung. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.hep-verlag.ch oder unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4495a.pdf
Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB stellt im Auftrag des Bundes die Aus- und Weiterbildung von Berufsbildungsverantwortlichen sicher und betreibt Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Berufsbildung. Für die Schulung von Prüfungsexpertinnen und Prüfungsexperten und die Begleitung von Einführungen von Berufsreformen suchen wir am Standort Zollikofen auf den 1. Juni 2008 oder nach Vereinbarung eine/n Projektverantwortliche/n (60%). Detaillierte Ausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4523a.pdf
Stelle: Lehrstellenförderer / Lehrstellenförderin 80-100%
Stadt Zürich Laufbahnzentrum, Bereich Lehrstellenmarketing
Eintritt 1.5.2008 oder nach Vereinbarung
Detaillierte Ausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4530a.pdf
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