vm. Die Stellungnahmen zur Teilrevision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AVIG) weichen stark voneinander ab. Dieses Fazit lässt sich nach Abschluss der Vernehmlassungsfrist (28.3.2008) ziehen. bbaktuell zeigt das breite Spektrum in einer synoptischen Übersicht. Diese umfasst insgesamt zwölf Stellungnahmen der wichtigsten Parteien und Organisationen der Arbeit sowie von besonders betroffenen öffentlichen Institutionen: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4516a.pdf
BBaktuell Ausgabe 214
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell214.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
01. 04. 2008
df. Das BBT hat die "Wegleitung zum Erstellen von Qualifikationsprofilen und weiteren Validierungsinstrumenten" publiziert. Auf dieser Grundlage können die nationalen oder kantonalen Organisationen der Arbeitswelt (OdA) Qualifikationsprofile und weitere Instrumente erstellen, die zur Validierung von Bildungsleistungen dienen. Ebenso ist eine Handreichung zum "Vorgehen für Antragstellende" auf dem Netz zugänglich. Mehr: http://www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00106/00404/index.html?lang=de oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4493a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4493b.pdf
offt. Die Verordnung des BBT über Mindestvorschriften für die Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung sieht eine „Schweizerische Kommission für Entwicklung und Qualität der Allgemeinbildung in der beruflichen Grundbildung“ vor. Aufgabe der Kommission ist die periodische Prüfung des Rahmenlehrplans allgemein bildender Unterricht (ABU). Bei Bedarf unterbreitet sie dem BBT Aktualisierungsanträge. Vor Kurzem hat sich die Kommission unter dem Vorsitz von Serge Imboden, BBT, zur konstituierenden Sitzung getroffen. In der Kommission nehmen Einsitz Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Organisationen der Arbeitswelt, ABU-Lehrpersonen, Berufsfachschuldirektoren und ABU-Ausbildungsinstitutionen. Mitglieder der Kommission: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4522a.pdf ; Kontakt: Serge Imboden, BBT, mailto:serge.imboden@bbt.admin.ch
jf. Die Auswertung einer Kantonsumfrage der Schweiz. Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) zeigt auf, dass rund 1700 im Ausland wohnhafte Jugendliche als Grenzgänger eine berufliche Grundbildung in der Schweiz absolvieren, darunter 791 im Kt. Genf, 512 im Tessin und 170 in Basel-Stadt. Betriebe im Fürstentum Liechtenstein bilden ihrerseits 350 Lernende mit Wohnsitz in der Schweiz aus. Abgesehen von der Arbeitsbewilligung müssen die ausländischen Lernenden die gleichen Bedingungen erfüllen wie die schweizerischen. Der Unterschied besteht einzig in den Finanzierungsmodalitäten. Resultat der Umfrage: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4507a.pdf
ao. Mit Beschluss vom 19. Februar 2008 hat der Regierungsrat das kantonale Gesetz über die Berufsbildung vom 12. September 2007 per sofort für wirksam erklärt, desgleichen die revidierte Verordnung über den Vollzug des kantonalen Gesetzes über die Berufsbildung sowie die revidierte Absenzen- und Disziplinarverordnung der Berufsfachschulen. Medienmitteilung: http://www.bs.ch/mm/2007-04-24-rrbs-002.htm . Gesetz: http://www.grosserrat-bs.ch/dokumente/000000311871.pdf oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4498a.pdf
ao. Das im Kt. St. Gallen entwickelte Testsystem "Stellwerk 8" zur Leistungsmessung und Standortbestimmung ist im Kt. Luzern ab sofort für alle Achtklässler/innen verbindlich. Die Dienststelle für Berufs- und Weiterbildung empfiehlt den Lehrbetrieben, die Testergebnisse von den Bewerberinnen und Bewerbern zu verlangen. Die Dokumente seien allerdings kein Ersatz für die bisherigen Selektionsinstrumente. Auskunft: Romy Villiger, 041 228 69 56, mailto:romy.villiger@lu.ch . Informationen: http://www.beruf.ch/index.cfm?site=beruf.ch&page=760&lang=D oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4487a.pdf und http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4487b.pdf oder http://www.stellwerk-check.ch Mehr zum Thema siehe auch bbaktuell Nr. 103/5 bzw. 166/6
jp. Seit Ende 2007 nehmen 80 Jugendliche am Projekt LIFT für eine bessere Integration von Jugendlichen ins Berufsleben teil. Laut einem Zwischenbericht des Netzwerks für sozial verantwortliche Wirtschaft NSW/RSE haben 100 Firmen eine Teilnahme am Projekt zugesagt und bieten Wochenplätze an. Mehr: http://www.nsw-rse.ch > Jugendprojekt LIFT - Bericht Februar 2008 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4480a.pdf . Informationen zu LIFT vgl. auch bbaktuell Nr. 189/11
jf. An der Plenarversammlung der EDK vom 13. März 2008 haben die Kantone, welche der Berufsfachschulvereinbarung beigetreten sind, neue Tarife verabschiedet. Diese treten auf das Schuljahr 2009/10 in Kraft. Die Anpassungen beruhen einerseits auf dem Systemwechsel der Finanzierung der Berufsbildungskosten durch den Bund, anderseits auf einer genaueren Ermittlung der durchschnittlichen Ausbildungskosten pro lernende Person. Die neuen Tarife: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4508a.pdf . Link zur BFSV vom 22. Juni 2006: http://edkwww.unibe.ch/PDF_Downloads/Erlasse/3_Freizueg_Finanzierungen/3... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4508b.pdf . Infos: Jean-Daniel Zufferey, Sekretär der SBBK, mailto:zufferey@edk.ch
jp. Höhere Fachprüfung in Vernehmlassung: Kaminfegermeister/in. Unterlagen: BBT, Effingerstr. 27, 3003 Bern. Einsprachen bis 17. April 2008.
jf. Das eidgenössische Hochschulinstitut EHB baut seinen im Herbst 2007 lancierten Studiengang Master of Advanced Studies (MAS) Bildungsmanagement (vgl. bbaktuell 205/5) aus. Ab Herbst 2008 wird der modular aufgebaute Weiterbildungsmaster berufsbegleitend in zwei Studienrichtungen angeboten: Der Schwerpunkt "Leiten von Institutionen der Berufsbildung" (MAS Bildungsmanagement LIB) richtet sich an Personen mit Führungsfunktionen, die Studienrichtung "Integrative Fördermassnahmen" (MAS Bildungsmanagement IFM) an Lehrpersonen mit Spezialaufgaben im Bereich integrative Fördermassnahmen. Mehr: http://www.ehb-schweiz.ch/de/weiterbildung > MAS Bildungsmanagement
df. Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) hat eine Empfehlung verabschiedet, wonach Berufspraxis und Weiterbildung an ein konsekutives Masterstudium im Umfang maximal 30 ECTS-Credits angerechnet werden sollen. Davon sollen Personen mit einem Fachhochschul-Diplom profitieren, die nach Abschluss ihres Studiums in der Praxis tätig waren. FH Schweiz, der Dachverband der Absolventinnen und Absolventen der FH hat nun die Fachhochschulen aufgefordert, über diese Empfehlung hinauszugehen und 45 Credits anzurechnen. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4501a.pdf sowie http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4501b.pdf
df. Der Generalsekretär der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen (KFH), Fredy Sidler, tritt auf 1. Juli 2008 in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Thomas Bachofner, der während 16 Jahren in der Bundesverwaltung tätig war, derzeit im BBT als stellvertretender Leiter der Kommission für Technologie und Innovation KTI. Für die Fachhochschulen beginnt laut KFH nun eine Phase des Auf- und Ausbaus der Forschung. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4459a.pdf
df. Seit dem 1. Januar ist die 5. Revision des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Kraft. Es gilt, mehr Menschen mit einer Behinderung im Arbeitsprozess zu behalten oder wieder einzugliedern. Um den Erfolg der eingeleiteten Massnahmen überprüfen zu können, hat die Behinderten-Selbsthilfe Schweiz ("Agile") eine "Nationale Koordination Monitoring 5. IVG-Revision" eingerichtet. Das Bundesamt für Sozialversicherungen wird zu einem systematischen Monitoring aufgefordert. Zudem sammeln die Anlauf- und Beratungsstellen konkrete Fallgeschichten und werten sie aus. (Quelle: Schweizerische Zentralstelle für Heilpädagogik)
Monitoring-Fragen: http://www.agile.ch/t3/agile/index.php?id=1302
Das im hep verlag erschienene und mittlerweile breit evaluierte Lehrmittel "Deutsch im ABU" erhielt die allerbesten Noten. Eine ideale Ergänzung ist das Handbuch für Lehrpersonen. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.hep-verlag.ch oder unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4486a.pdf
Nach der erfolgreichen Premiere 2006 schreibt ENTERPRISE, die Stiftung für Unternehmergeist in Wirtschaft und Gesellschaft, in Zusammenarbeit mit PANORAMA wieder einen Preis für unternehmerisches Handeln im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung aus. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT hat das Patronat übernommen. Noch bis Ende April können Bewerbungen eingereicht werden. Informationen: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4374a.pdf
http://www.vision4you.ch unterstützt Alleinerziehende bei der Planung ihrer Laufbahn und hilft Berufsberatenden, sich auf Gespräche mit Alleinerziehenden vorzubereiten. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4512a.pdf
Bei den Beratungsdiensten für Ausbildung und Beruf Aargau ist im Team der Studien- und Laufbahnberatung auf den 1. Juni 2008 oder nach Vereinbarung eine Stelle als Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in neu zu besetzen.
Eine detaillierte Stellenausschreibung finden Sie unter http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4511a.pdf
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