jf. Auf Einladung des Bundes Schweizerischer Frauenorganisationen referierte Bundesrätin Doris Leuthard über Mittel und Massnahmen, die heute Frauen ermöglichen, ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu verbessern. Es geht nicht nur darum zu helfen, Familien- und Berufsleben in Einklang zu bringen, sondern auch um die Entwicklung von beruflichen Bildungssystemen zu fördern. Das Modell F, finanziell unterstützt vom Volkswirtschaftsdepartement, kommt der Forderung nach einer attraktiven, flexiblen Form beruflicher Bildungs- und Studiengänge für Erwachsene konkret entgegen. Text der Rede:
http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=17233 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4430a.pdf . Info: http://www.modellf.ch/de/aktuell/index.html
BBaktuell Ausgabe 211
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell211.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
19. 02. 2008
vm. Die in der Schweiz im internationalen Vergleich hohe Erwerbsquote der Frauen ist unter anderem auf einen hohen Anteil an Teilzeitangestellten zurückzuführen. Wie das Bundesamt für Statistik BFS mitteilt, besteht eine weitere Besonderheit der Schweiz in dem vorübergehenden Rückzug der Frauen aus dem Erwerbsleben in der Phase der Familiengründung. Dieser Knick ist in anderen Ländern weniger deutlich. Obwohl noch in der Minderheit, ist im Bereich der Bildung die klare Zunahme des Anteils an Professorinnen hervorzuheben. Mehr: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/20.html > Gleichstellung von Frau und Mann oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4381a.pdf und http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4381b.pdf (Studie)
vm. Die militärische Führungsausbildung ist für die Wirtschaft wertvoll. Zu diesem Schluss gelangt eine Studie der CGZ Consulting Zürich in Zusammenarbeit mit Professor Norbert Thom von der Universität Bern. Den grössten Nutzen für die angehenden Führungskräfte in der Wirtschaft sehen die befragten Unternehmensleiter und HR-Verantwortlichen in der frühen Persönlichkeitsentwicklung, der Belastbarkeit, dem Durchsetzungsvermögen, der Selbstdisziplin und in der Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung.
Studie: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4382a.pdf
jp. Berufliche Qualifikationen können gemäss Art. 33 Berufsbildungsgesetz auch ausserhalb eines in einem Bildungserlass festgelegten Verfahrens nachgewiesen werden. Für diese "anderen Qualifikationsverfahren" ist eine Anerkennung des BBT erforderlich. Die Steuergruppe ValiPoste, bestehend aus Vertretern der Schweizerischen Berufsbildungsämterkonferenz (SBBK), der Schweizerischen Vereinigung für die Berufsbildung Logistik (SVBL), der Post und dem BBT, hat für das Verfahren "ValiDist" die eidgenössische Anerkennung erhalten. Mit dem Programm können Postmitarbeitende aus der Zustellung ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Logistikassistent/-in erwerben. Die Teilnehmenden erarbeiten ein Dossier, das darüber Auskunft gibt, welche Fähigkeiten angerechnet werden und welche Ausbildungsinhalte nachzuholen sind. Neben der Zustellung läuft auch ein Programm zur Ergänzungsbildung für Mitarbeitende in der Sortierung ("ValiTri"). Weitere Informationen zur Anerkennung von anderen Qualifikationsverfahren: http://www.validacquis.ch
jf. Das neue Berufsbildungsgesetz, seit 2004 in Kraft, hat eine neue Terminologie eingeführt, die bei den Romands nicht immer auf Gegenliebe stösst. So wird der Begriff "apprenant", anstelle des bisherigen "apprenti", nicht überall eingesetzt, obwohl dies gemäss offiziellem Vocabulaire verlangt wird. Roland Schmutz, Direktor der Ecole professionnelle artisanale et commerciale von Bulle hat deswegen die Académie française um ihre Meinung gefragt. Die Antwort des Service du dictionnaire wurde am 8. Februar 2008 in der Liberté in einem Artikel von Philippe Castella publiziert. bbaktuell veröffentlicht den Beitrag mit der Genehmigung des Chefredaktors.
Artikel: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4429a.pdf
Schreiben der Académie française: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4429b.pdf (beide Beiträge französisch)
Infos: Roland Schmutz, mailto:SchmutzR@dufr.ch
ao. Die erste eidgenössische Berufsprüfung Teamleiter/-in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen findet im April 2009 statt. Die Vorbereitung zur Berufsprüfung umfasst fünf Module bzw. Doppelmodule, die mit Kompetenznachweisen abgeschlossen werden. Diese Nachweise oder gleichwertige Bestätigungen sind Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4206a.pdf und http://www.fachausweis-teamleitung.ch
jf. Lebenslanges Lernen ist für Mensch und Wirtschaft von höchster Bedeutung. Es ermöglicht am wirtschaftlichen und sozialen Wandel teilzunehmen und die Lebensqualität zu verbessern. Deshalb will der Neuenburger Staatsrat der Bevölkerung den Zugang zur Weiterbildung erleichtern und den speziellen Bildungsbedürfnissen der Betriebe entgegenkommen. Folge ist die Schaffung eines Bildungszentrums für Erwachsene (CEFNA). Über das Internetportal http://www.cefna.ch ist das breite Bildungsangebot zugänglich. Infos: Jacques-André Maire, chef du Service de la formation professionnelle et des lycées, mailto:JacquesAndre.Maire@ne.ch oder http://www.afpr.ch/pdf/afpr4401a.pdf (französisch)
ao. Das Bildungszentrum kvBL (Kaufmännische Verband Baselland) in Liestal führt seit dem Schuljahr 2007/08 eine spezielle, jahrgangsübergreifende Sportklasse E- und B-Profil. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse der Sportlerinnen und Sportler ausgerichtet, die durch die Leistungssportförderung Baselland (LSF BL) unterstützt werden, steht aber auch ausserkantonalen Sportlerinnen und Sportlern offen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4417a.pdf
jp. Zum Jahr der Informatik - informatica08, hat Bundesrätin Doris Leuthard an einem IT-Summit in Zürich für mehr Fantasie und Risikobereitschaft in der Ausbildung von Informatikern und Informatikerinnen appelliert. Der anspruchsvolle Ausbildungsweg im Informatikbereich sollte attraktiver gestaltet und der Frauenanteil von heute 10,4% bei den ICT-Abschlüssen erhöht werden. Sie rief auf, die naturwissenschaftlichen Fächer in Berufsmatura und Gymnasien zu stärken und Informatik-Grundwissen in allen Schulstufen zu fördern. Als zweiter Hauptreferent ging Urs Hölzle, Senior Vicepresident Engineering bei Google, auf das besondere Potenzial des IT-Standortes Schweiz ein und Rudolf Schwarz, Informatikverantwortlicher der Migros, erklärte, dass der heutige Einkauf in einem Lebensmittelladen ohne Informatik gar nicht mehr machbar wäre. Alle Reden und die Podiumsdiskussion sind als Videomitschnitt auf http://www.informatica08.ch/itsummit zu finden.
jf. Als Antwort auf den Aufruf zur Schaffung von Weiterbildungsangeboten der interkantonalen Erzienungsdirektorenkonferenz der Westschweiz und des Tessin (CIIP) im Frühjahr 2007 hat sich das Eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung (IFFP) in Lausanne drei Westschweizer Institutionen (HEP VD, IDHEAP und Universität Genf) angeschlossen. Ziel ist es, ein Weiterbildungsangebot zu entwickeln, das mit einem Zertifikat (CAS: Certificate of Advanced Studies en administration et gestion d'institutions de formation), einem Diplom (DAS: Diploma of Advanced Studies en gestion et direction d'institutions de formation) und einem Master abschliesst (MAS: Master of Advanced Studies en direction d'institutions de formation et politique de l'éducation). Das IFFP stellt das Projekt im Februar mit einer Informationskampagne vor. Der Start ist für den Herbst 2008 vorgesehen. Infos: Alexandre Etienne, directeur régional IFFP Lausanne, mailto:alexandre.etienne@iffp-suisse.ch
jp. Das Departement Angewandte Psychologie der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften startet den ersten Masterstudiengang im Herbst 2008 in Zürich. Der Masterstudiengang kann in den vier Vertiefungsrichtungen Klinische Psychologie, Laufbahn- und Rehabilitationspsychologie, Entwicklungs- und Schulpsychologie sowie Arbeits- und Organisationspsychologie als Vollzeit- und Teilzeit-Studium absolviert werden: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4387a.pdf
ao. Der in der Schweiz erste Studiengang für Zeitgenössischen Tanz auf Hochschulebene ist in Vernehmlassung und soll - vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT - im September 2009 starten. Ein "Pre-Bachelor" bietet ab September 2008 jeweils am Samstag Trainings in Modernem und Zeitgenössischem Tanz an.
Kontakt: Prof. Tina Mantel, Projektleitung Bachelor Tanz, ZHdK, Departement Darstellende Künste und Film, mailto:tina.mantel@zhdk.ch
Flyer: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4393a.pdf
df. Der Vorstand des Schweizerischen Verbandes für Berufsberatung SVB hat am 5. Februar entschieden, die Weiterbildung von Fachpersonen der Berufsberatung ab 2009 an das Schweizerisches Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB abzutreten. Für das laufende Jahr erhält der Verband Beiträge im bisherigen Umfang.
Zudem wurde eine Kommission unter der Leitung von Vorstandsmitglied Heinrich Summermatter einberufen, der die Präsidien der Mitgliederverbände (Fachvereinigung für Berufsberatung FAB usw.) angehören. Die Kommission soll die finanzielle Situation des SVB klären, um dem Vorstand die Grundlagen zur Erarbeitung von Perspektiven zu liefern. Nach Auskunft von Vizepräsident Emil Giezendanner gilt es, entweder ein einfacher Mitgliederverband ohne Forschungsambitionen zu werden - oder sich definitiv aufzulösen.
df. Die von Daniel Jungo geleitete Diagnostik-Kommission des SVB wird dieses Jahr - im 20. Jahr ihres Bestehens - durch die Schweizerische Konferenz der Leiterinnen und Leiter der Berufs- und Studienberatung KBSB finanziert. Ab 2009 kommt sie ebenfalls unter das Dach des SDBB. Dies ist von Jean-Paul Jacquod, dem Direktor des SDBB, auf Anfrage zu erfahren. Die entsprechende Commission DiagnostiC (CDC) in der Westschweiz unter der Leitung von Jacques Chappuis wurde im Dezember 2007 aufgelöst. Weiterhin Bestand hat die Diagnostik-Kommission ("groupe test") der CCO unter der Leitung von Jean-Pierre Cattin, Directeur Service de l'orientation scolaire et professionnelle OFPC in Genf.
df. Die deutsche Internet-Zeitschrift "bwp@" publiziert ein Spezial "Berufs- und Wirtschaftspädagogik in Österreich". Die Ausgabe ist ein "who is who" der Berufsbildungs-Szene: http://www.bwpat.de
Eine Übersicht über die Lehrberufe Österreichs gibt http://ibw4.m-services.at/nlb07/a_z.php .
In der österreichischen Berufsbildung spricht man von Verwandtschaftsregelungen, wenn ein Beruf in verkürzter Zeit erlernt werden kann, wenn ein anderer "verwandter" Beruf bereits erlernt worden ist. Vergleiche http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4373a.pdf .
In der Steiermark wurden Lernende und ihre Berufsbildner/innen befragt, was für den Erfolg der Lehre besonders wichtig sei. Am häufigsten genannt wurde "gegenseitiger Respekt". Ein Gesprächsleitfaden erlaubt Berufsbildnern die Kontrolle ihrer Ausbildungskultur.
http://www.possert.at/unternehmenskultur-lehrlinge/data/unternkultur_res... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3822a.pdf , Leitfaden: http://www.possert.at/unternehmenskultur-lehrlinge/data/unternkultur_ges... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba3822b.pdf
df. Die Fachzeitschrift für Berufsbildung "Panorama" publiziert in ihrer aktuellen Nummer eine Umfrage unter acht Bildungsexperten zur Frage, wo die Probleme der höheren Berufsbildung liegen und wie sie zu lösen sind. Das Heft kann bei mailto:info@weberag.ch bestellt werden.
df. Die Förderung der zweiten Sprache in der beruflichen Grundbildung hat nun eine eigene Website. Die Plattform http://www.2sprachen.ch enthält Hinweise auf Veranstaltungen, Dokumente oder Projekte.
jf. Das Centre d'études et de recherche sur les qualifications (Céreq) gibt die Zeitschrift "Formation - Emploi" (Bildung und Arbeit) heraus. Die 100. Ausgabe ist der Berufsbildung in der Schweiz gewidmet. Zusammenfassung und Infos (französisch): http://www.afpr.ch/pdf/afpr4411a.pdf
Noch besser unterrichten? Dieser Master-Studiengang richtet sich an Lehrpersonen und Dozierende, die sich intensiv mit ihrem Lehren auseinandersetzen möchten. SVEB 1-Zertifikat und Fachausweis Ausbilder/-in sind Bestandteil des Studiengangs und können auch separat belegt werden. Der Masterstudiengang startet im April 2008 – jetzt anmelden!
Weitere Informationen und Anmeldung unter http://www.freyakademie.ch oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4394a.pdf
Die Konferenz der Höheren Fachschulen HF sucht einen/eine
Generalsekretär / Generalsekretärin (80-100%) und ein Büro für die Geschäftsstelle in Bern. Informationen: http://www.k-hf.ch/index.cfm?rub=29 und http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4425a.pdf
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