df. Für die Weiterbildung sollen auf Bundesebene günstige Voraussetzungen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Der Bundesrat hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (EVD) in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) mit der Erarbeitung einer Analyse und eines allfälligen Rahmengesetzes zur Weiterbildung beauftragt. Mit einem Rahmengesetz über die Weiterbildung will der Bundesrat mehr Kohärenz schaffen und die allgemeine Weiterbildungsbereitschaft der Bevölkerung steigern. Ein besonderes Augenmerk gilt den bildungsfernen Schichten, die Weiterbildungsangebote unterdurchschnittlich nutzen.
Mehr: http://www.news.admin.ch/message/?lang=de&msg-id=17075 oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4409a.pdf
BBaktuell Ausgabe 210
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell210.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
05. 02. 2008
wt. Unter dem Titel "Jugend zwischen Potenzial und Risiko" organisierten die Universitäten Zürich (Jacobs Center) und Fribourg eine internationale Jugendtagung zu Fragen des Übergangs von der Schule in den Beruf. Prof. Margrit Stamm zeigte auf, dass bei Heranwachsenden Risiko zu Potenzial werden kann und forderte von der Wissenschaft verstärkte Suche nach erfolgsversprechenden Lösungswegen. Prof. Markus Neuenschwander wies nach, dass der Erfolg der Jugendlichen sehr stark von den Bildungserwartungen der Eltern geprägt wird. Nach dem Leiter des deutschen Jugendinstituts, Prof. Thomas Rauschenbach, wurde in Deutschland die Brisanz des Migrationsproblems lange übersehen. Von den jungen Erwachsenen türkischer Herkunft verfügen weniger als die Hälfte über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II.
Die sehr inhaltsreiche Begrüssung von Prof. Neuenschwander und ein Tagungsbericht sind publiziert unter: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4396a.pdf
Referate und Workshops: http://www.jacobscenter.uzh.ch/jugendtagung
wt. Die Kommissionen für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK von National- und Ständerat bereiten u.a. Geschäfte vor, bei denen es um Fragen der Berufsbildung geht. Anfang Januar wurden ihre Mitglieder für die neue Legislaturperiode bestimmt. Die Kommission des Nationalrates wird von Josiane Aubert, SP/VD, diejenige des Ständerates von Hermann Bürgi, SVP/TG präsidiert.
Kommissionsmitglieder: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4391a.pdf
jp. Die EBMK wurde mit Beginn der neuen Legislatur 2008-2012 von 20 auf 15 Mitglieder reduziert. Per Ende 2007 sind neun Kommissionsmitglieder aufgrund der Amtszeitsbeschränkung (12 Jahre) aus der Kommission ausgeschieden. Vier neue Kommissionsmitglieder wurden bestimmt. Liste: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00131/00132/index.html?lang=de .
Eine Aufgabe der EBMK ist es, die Berufsmaturitätsschulen zu besuchen, zu unterstützen, zu beraten und Fragen zu beantworten. Die Schulbesuche werden in Zukunft von externen Experten und Expertinnen durchgeführt, welche die Schulen unter der Verantwortung eines EBMK-Mitglieds betreuen. Im März 2008 werden die Kantone und Schulen über die Reorganisation und das für sie neu zuständige Mitglied der EBMK informiert.
df. IDES, das Informations- und Dokumentationszentrum der EDK, hat neu alle Antworten zur Kantonsumfrage 2006/2007 online geschaltet. Die Dokumentation umfasst neben Strukturdaten auch die wichtigsten Entwicklungsprojekte im Bildungsbereich, die von den Kantonen finanziert werden (48 Projekte zum Übergang I, 46 Projekte im Bereich Berufsfachschulen, 36 Projekte Berufsmaturitätsschulen, 32 Projekte Fachmittelschulen und 12 berufsorientierte Weiterbildung): http://www.edk.ch/d/BildungswesenCH/framesets/mainbwch_eus_d.html Pressemitteilung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4400a.pdf
ao. Die Entwürfe zu einer Prüfungsordnung über die Berufsprüfung Migrationsfachfrau/Migrationsfachmann und Cabin Crew Member und zur Änderung der Prüfungsordnung über die höhere Fachprüfung Diplomierter Finanz- und Anlageexperte/Diplomierte Finanz- und Anlageexpertin können beim BBT bezogen werden. Mailto:berufsbildung@bbt.admin.ch
df. Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat ein Indikatorensystem über Kontext, Struktur und Funktionieren des schweizerischen Berufsbildungssystems erarbeitet. Die neuen Statistiken der Schüler und Studierenden, der Öffentlichen Bildungsausgaben und der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) können in verschiedenen Sets wie "Gesellschaftliche Einbettung", "Ausbildungsregelung", "Ausbildungsfinanzierung", "Ausbildungsteilnahme", "Ausbildungsverlauf" und "Wirkungen" abgerufen werden:
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/15/04/ind4.html .
jf. Nachdem im Kanton Neuenburg die traditionelle Lehre an Boden verliert, hat das Erziehungs-, Kultur- und Sportdepartement DECS entschieden, auf Basis einer Zusammenarbeits-Vereinbarung eine Partnerschaft von Schulen und Unternehmen zu entwickeln. Ziel ist es, einen Pool von Lehrbetrieben rund um die Schulen zu schaffen und die Zahl der Lernenden zu erhöhen. Die Betriebe , die nicht das ganze duale Bildungssegment abdecken können, sollen unterstützt und die Kontakte zwischen Schulen und Betrieben verstärkt werden.
http://www.afpr.ch/pdf/afpr4352a.pdf (nur französisch)
Infos: Jacques-André Maire, chef du Service de la formation professionnelle et des lycées, mailto:JacquesAndre.Maire@ne.ch
df. Die Zentralschweizer Kantone Luzern, Uri, Obwalden und Nidwalden gründen per Sommer 2008 ein Kompetenzzentrum für die Grund- und Weiterbildung von Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern (ehemals Lehrmeisterkurse). Mit dessen Führung wird die in diesem Bereich bereits tätige Berufsbildner AG beauftragt. Info: http://www.berufsbildner.ch und http://www.berufsbildnerkurse-z.ch
jf. Die Deutschschweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz DBK beendete ihre Tätigkeit und blickt in ihrem Schlussbericht auf die 81-jährige Geschichte zurück. Bestellungen: mailto:peter.knutti@sdbb.ch . Die DBK-Produkte und -Dienstleistungen werden von der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK und dem neu gegründeten Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung / Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB weitergeführt: http://www.sbbk.ch und http://www.sdbb.ch .
Die Conférence des chefs de service de la formation professionnelle de Suisse romande et du Tessin, die CRFP, "Schwester" der ehemaligen DBK, hat am 12. Dezember 2007 ihre letzte Sitzung abgehalten. Nach 103-jähriger eigenständiger Tätigkeit wird sie in die Conférence latine de l'enseignement postobligatoire, CLPO, eingegliedert. Diese vereinigt künftig sämtliche Stellen/Verantwortlichen der Sekundarstufe II. In seiner Abschiedsrede zeigte der bisherige Präsident, Jacques-André Maire, die geschichtliche Entwicklung der CRFP auf:
http://www.afpr.ch/pdf/afpr4353a.pdf (französisch)
jf. Ende 2007 hat der Vorstand der Schweiz. Berufsbildungsämter-Konferenz SBBK das mit dem Bundesamt für Statistik BFS erarbeitete Konzept für die Harmonisierung der Gründe zur Auflösung der Lehrverträge genehmigt. Die neue national gültige Liste der Auflösungsgründe ermöglicht künftig vergleichbare Aussagen über die Entwicklung der Lehrabbrüche. Die SBBK koordiniert die Umsetzung mit dem BFS und dem BBT und organisiert 2008 eine Schulung für die Anwender.
Neue Struktur: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4370a.pdf (deutsch und französicsh)
Informationen: Jean-Daniel Zufferey, Sekretär SBBK, mailto:zufferey@edk.ch
jp. Der Jurist Peter Kyburz (41) wird am 1. Juni 2008 als neuer Generalsekretär des Kaufmännischen Verbandes Schweiz die Nachfolge von Prof. Dr. Edi Class antreten. Nach über neunjähriger Tätigkeit als Generalsekretär verlässt Prof. Dr. Edi Class (53) den KV Schweiz, um wieder als Anwalt tätig zu sein. Der neue Generalsekretär Kyburz absolvierte nach dem Gymnasium die Kaufmännische Berufsschule. Auf dem zweiten Bildungsweg studierte er an der Universität Freiburg Rechtswissenschaft. Er bringt breite berufliche Erfahrungen im Profit- und Nonprofit-Bereich mit - unter anderem engagierte er sich beim Schweizerischen Roten Kreuz und in der Jugendarbeit, war Direktor des Bernhard-Theaters und arbeitete als Generalsekretär der SP des Kantons Zürich.
ja. 2007 wurden laut Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie 383 neue Lehrverträge abgeschlossen. Das sind 30% mehr als im Vorjahr. Auch bei den Lehrabschlüssen konnte mit 216 eidgenössischen Fähigkeitszeugnissen eine Zunahme von 14% registriert werden. http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4385a.pdf
Wir halten fest: Flying Teachers ist kein Vertragspartner und es wurden auch keine Unterlagen zur Verfügung gestellt.
Unseres Erachtens braucht es keine speziellen Vorbereitungskurse. Multicheck wird das Angebot an Online-Übungstests erweitern, was allen Kandidat/innen die Möglichkeit geben wird, das Format und den Stil der Multichecks besser kennen zu lernen. Bernhard Hählen, Multicheck
df. Die Modularisierung der Informatikausbildung ist bei Lehrpersonen und Berufslernenden hoch angesehen. Dies ist eine der Kernaussagen einer externen Evaluation des Pilotprojekts Informatik Berufsbildung i-zh im Kanton Zürich. Ebenso positiv wird die Ausrichtung der Ausbildungsinhalte auf zu erlernende Kompetenzen kommentiert. Allerdings sei es bisher nicht gelungen, die inhaltliche Verknüpfung der Kompetenzen überzeugend darzustellen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4204a.pdf
Im Projekt "Validation des acquis" werden unter der Federführung des BBT die Grundlagen zur Erarbeitung von Anrechnungsverfahren entwickelt. In der Informatik kann dank dem Modul-Konzept laut Alfred Breu, Präsident Zürcher Lehrmeistervereinigung Informatik ZLI, im Winter 2008/09 mit ersten Pilotumsetzungen gerechnet werden: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4312a.pdf
jp. Die Hirschmann-Stiftung hat mit der Schweizerischen Direktorinnen- und Direktorenkonferenz der Berufsfachschulen SDK eine Vereinbarung geschlossen mit dem Ziel, kulturelle Barrieren und Sprachschranken, Vorurteile und Mentalitätsschranken unter Berufsschülerinnen und Berufsschülern zu überwinden. Diese Projekte können mit einzelnen Klassen oder mit der ganzen Schule durchgeführt werden. Handlungsorientierte Projekte werden finanziert, damit sich Lernende in einem multikulturellen Umfeld freundschaftlich begegnen können.
Unterlagen: http://www.integration-berufsfachschulen.ch
jf. Während 12 Jahren haben Annemarie Gehring und Otto Egli das Institut Agogis für berufliche Bildung im Sozialbereich gemeinsam geführt und die Ausbildung im Sozialbereich mitgestaltet. Annemarie Gehring ist Ende 2007 altersbedingt zurückgetreten. Seit 1.1.2008 trägt Otto Egli mit einem Leitungsteam die Verantwortung für Agogis. Mehr: http://www.agogis.ch
jf. Das Eidgenössisches Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) hat Dominik Egloff als neuen nationalen Leiter Weiterbildung gewählt. Dominik Egloff wird sein Amt auf den 1. April 2008 antreten: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4406a.pdf .
Das EHB hat auch eine neue Website: http://www.ehb-schweiz.ch
jp. Das im hep-Verlag neu erschienene Lehrerhandbuch "übergang_2" enthält die Materialien für ein Projekt "Laufbahnplanung" in der Berufsfachschule. Die Themen sind: Standortbestimmung: Selbstbild, Fremdbild, Werte; Information: Zukunftsszenarien, Recherchen, Laufbahnseminar im Berufsinformationszentrum und Umsetzung: Arbeitszeugnis, Stellenbewerbung, Vorstellungsgespräch. "übergang_2" basiert auf Unterlagen, die das Laufbahnzentrum Zürich in mehreren Jahren zusammen mit Berufsfachschulen erprobt hat.
jp. Über 1800 Projekte der Bildungsforschung sind in der Datenbank der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung (SKBF) in Aarau dokumentiert. Jedes Projekt wird mit Ziel, Methoden und wichtigen Ergebnissen vorstellt. Die Datenbank ist online und kostenlos zugänglich: http://www.skbf-csre.ch/86.0.html .
Die AMOSA, Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug hat ihren Internetauftritt erneuert: http://www.amosa.net .
Das Volksschulamt im Kanton Zürich hat Elterninformationen zur Volksschule mit Themen wie Berufsbildung und weiterführende Schulzeit in Albanisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch, Türkisch und teilweise Tamilisch übersetzt: http://www.volksschulamt.ch/site/frame_content__gast-d-329-23-329-urlvar... > Downloads.
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) sucht für den Koordinationsbereich Sekundarstufe II und Berufsbildung per sofort oder nach Vereinbarung
eine/n kaufmännische/n Angestellte/n
Detaillierte Stellenbeschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4413a.pdf
Archiv
PANORAMA.aktuell
2012
02 01
2011
21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2010
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01
2009
22 21 20 19 18 17 16 15 14 13f 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1
bbaktuell
2008230 229 228 228 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 209 208
bbaktuell
2007207 206 205 204 203 202 201 200 199 198 197 196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184
2006
183 182 181 180 179 178 177 176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160
2005
159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141 140 139 138 137 136
2004
135 134 133 132 131 130 129 128 127 126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113 112
2003
111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99 98 97 96 95 94 93 92 91 90 89
2002
88 87 86 85 84 83 82 81 80 79 78 77 76 75 74 73 72 71 70 69 68 67 66 65
2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
2000
40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16
1999
15 14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01


