bbt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) führt in den Jahren 2007-2009 eine breit angelegte Untersuchung über die Berufsbildung durch. Die Schweiz ist eines von zehn Ländern, in denen Länderbesuche von internationalen Expertinnen und Experten vorgesehen sind. Dabei stehen zwei Themen im Vordergrund: Anpassung und Reaktionsfähigkeit des Berufsbildungssystems an die Bedürfnisse und Änderungen des Arbeitsmarktes sowie Innovationen in der Berufsbildung. Die Schlussberichte erscheinen voraussichtlich im Oktober 2008 (Innovation) und Mai 2009 (Arbeitsmarktanpassung).
http://www.oecd.org/topic/0,3373,en_2649_37455_1_1_1_1_37455,00.html
Kontakt: Adrian Wüest, Projektverantwortlicher BBT, mailto:adrian.wuest@bbt.admin.ch
BBaktuell Ausgabe 207
Die grafisch gestaltete PDF-Version des Newsletters finden Sie unter http://www.panorama.ch/pdf/bbaktuell207.pdf, den aktuellen Veranstaltungskalender unter panorama.ch/pdf/Veranstaltungen.pdf
11. 12. 2007
wt/df. In letzter Zeit ist viel von "Masterplänen" und "Masterplanung" die Rede. Mit der "Masterplanung Berufsbildung" reagieren Bund, Kantone und Organisationenen der Arbeitswelt auf den beschleunigten Wandel in der Berufsbildung. Reformziele und Finanzen werden mit diesem Instrument aufeinander abgestimmt. Einführung in die Thematik: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4293a.pdf
Das BBT legt eine neue Zwischenbilanz zum "Masterplan Berufsbildung" vor. Mit Schulbeginn 2007/08 gelten 48 neue Bildungsverordnungen. Per Anfang 2008 kommen 14 weitere dazu, 18 stehen kurz vor dem Erlass. Ein Ticket für 2009 haben 22 Berufe, für 2010 deren 27.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4293.pdf oder http://www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/00104/index.html?lang=de
jpf. In den Medien wurde dieser Tage berichtet, dass ein "Berufsbildungs-PISA" geplant sei. Es handelt sich aber nicht um ein Vorhaben im Rahmen der OECD wie die PISA-Studien, sondern um ein Projekt im europäischen Rahmen, das auf
die Berufsbildung ausgerichtet ist. Die Vorarbeiten befinden sich noch im Anfangsstadium.
Informationen: http://www.uni-goettingen.de/de/31986.html (Working Paper for an International Large Scale Assessment of Vocational Education and Training VET-LSA) und http://www.sofi-goettingen.de/index.php?id=331 (Angaben zur Machbarkeitsstudie)
Über die Befragung der 15-jährigen ("PISA 2006") wurde in den Medien berichtet. Mehr dazu:
Medienmitteilung des BFS: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4315b.pdf
Originaldokumente der OECD: http://www.oecd.org/document/22/0,3343,en_2649_37455_39713238_1_1_1_3745...
Stellungnahme der Dachverbände der Lehrerschaft: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4315a.pdf
df. Das 2003 unter dem alten Berufsbildungsgesetz in Kraft gesetzte Reglement "Kaufmann/Kauffrau" wird voraussichtlich 2008 revidiert. Spätestens ab Inkraftsetzung der neuen Verordnung sind auch die Handelsmittelschulen (HMS) verpflichtet, danach auszubilden; sie können dann das EFZ ausstellen. Dies erfordert eine Anpassung ihrer Ausbildungsgänge hin zu einem höheren Praxisanteil. Im Rahmen des Pilotprojekts "Zukunft Handelsmittelschulen" prüften ausgewählte HMS, wie die Bestimmungen auf ein vollschulisches Ausbildungsangebot übertragen werden können und welche Ergänzungen bei den jeweiligen Ausbildungsgängen vorzunehmen sind. Der Schlussbericht im Auftrag des BBT zeigt auf, dass alle untersuchten Module das Potenzial bieten, ausgewählte betriebliche Leistungsziele zu erreichen und die Richtlinien für die berufliche Praxis umzusetzen.
Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4282.pdf
wt. Seit 2003 erforscht das Leading House "Lernkompetenzen" lernpsychologische Fragen im Zusammenhang mit dem Unterricht an Berufsfachschulen. Die Arbeiten finden zurzeit einen vorläufigen Abschluss. bbaktuell hat Prof. Dr. Gerhard Steiner, den Leiter des Leading Houses gefragt, was sie für die Berufsbildung gebracht haben und wie es weitergeht: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4306.pdf
df. Die Berufsberatung wird ihre Leistungen vermehrt durch ein gut durchdachtes Marketing zeigen müssen - dies ist eine der Aussagen, die Karl Abegg in einem Interview mit bbaktuell macht. Karl Abegg gehört zu den Persönlichkeiten, die in den letzten dreissig Jahren Wesentliches zur Entwicklung der Berufsberatung beigetragen haben. Nun tritt der Zuger Berufsberater auf Ende Jahr in den Ruhestand.
Interview: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4298.pdf
ja. Seit 2003 leitet Berno Stoffel die Forschung und Entwicklung des Eidg. Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB). Die in Arbeit stehenden 16 Projekte umfassen die Bereiche Didaktik, Laufbahnentwicklung und Berufsbildungssystematik. Das EHB begleitet auch die Reformen von ca. 60 Bildungsverordnungen und Bildungsplänen.
Interview mit Berno Stoffel: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4302.pdf
df. Eine Fachkommission des SDBB unter der Leitung von Marc Chassot, Chef de service der Berufsberatung des Kantons Freiburg, hat Leitlinien zur Weiterbildung für 2008-2011 erarbeitet. Sie definieren Kompetenzen und regeln die Finanzierung der Weiterbildung. In naher Zukunft wird das SDBB auch die Weiterbildung der Fachleute der Berufsbildung im nicht-schulischen Bereich koordinieren.
Leitlinien 2008-2011: http://www.csfo.ch/dyn/2042.asp oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4341a.pdf
Programm Westschweiz: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4341b.pdf
Programm Deutschschweiz: http://www.svb-asosp.ch/d/weiterbildung/index.htm
jf. Die jurassische Regierung hat sich in ihrem Programm zur Legislaturperiode 2007-10 u.a. zum Ziel gesetzt, die Zahl der Lehrbetriebe um 5% zu erhöhen. Dazu sind mehrere Massnahmen vorgesehen, z.B. der Einsatz eines Lehrstellenförderers, Unterstützung der Lehrbetriebe, Betreuung Jugendlicher mit Schwierigkeiten. Damit sollen die Betriebe überzeugt werden, weiterhin attraktive Lehrstellen anzubieten oder neue Ausbildungsplätze zu schaffen.
Pressemitteilung: http://www.afpr.ch/pdf/afpr4300.pdf (französisch)
Infos: Jean-Luc Portmann, adjoint au chef du Service de la formation des niveaux secondaire II et tertiaire, mailto:jean-luc.portmann@jura.ch
ao. Jugendliche mit ausgeprägten Talenten in Musik oder Kunst können ab Schuljahr 2008/09 wie die sportlich Begabten die berufliche Grundbildung als Kauffrau/Kaufmann an den Frei's Schulen in Luzern in vier statt in drei Jahren absolvieren. Damit haben auch sie mehr Möglichkeit zum Üben und Weiterentwickeln ihrer besonderen Fähigkeiten.
Infos: Daniel Gebistorf, 041 410 11 37, mailto:daniel.gebistorf@freisschulen.ch
ao. Neben der Verordnung über die Berufs- und Weiterbildung zur Regelung des Vollzugs hat der Regierungsrat des Kantons Aargau fünf weitere Verordnungen vollständig oder teilweise revidiert. Das Gesetz über die Berufs- und Weiterbildung und die entsprechenden Verordnungen treten per 1.1.2008 in Kraft. Die Neuerungen betreffen insbesondere die Finanzierung: So zahlt der Kanton den nicht kantonalen Berufsfachschulen zusätzlich 40 Mio. Franken (Teilausgleich der NFA-bedingten Mehrbelastung). Neue Wege werden bei der Finanzierung der höheren Berufsbildung beschritten: Erfolgreichen Aargauer Absolventinnen und Absolventen von eidg. Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen werden bis zu 750 Franken an die Prüfungsgebühren zurückerstattet.
Presse-Communiqué: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4343.pdf
df. Wenn man einen reglementierten Beruf in einem EU-Land ausüben möchte, in dem man diesen Beruf nicht erlernt hat, dann ist eine berufliche Anerkennung erforderlich. Hierzu gab es bislang insgesamt 15 EU-Richtlinien, die nun zu einer Richtlinie zusammengefasst wurden. Am 20. Oktober 2007 endete die Frist für die Umsetzung dieser Anerkennungsrichtlinie ins Recht der einzelnen Länder. Im österreichischen "Newsletter Berufsinformation" sind weitere Details zusammengefasst: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4138.pdf
wt. "Die praktizierte Europäisierung des Bildungswesens wird von der Wissenschaft geschätzt, von der Wirtschaft geduldet, von der Politik in Kauf genommen und von den Europa kritischen Kreisen erst gar nicht wahrgenommen." Dieses Zitat von aNR Hans Zbinden eröffnete die SVB-Tagung "Europa aktuell" vom 6. November 2007. Die Tagungsleiter Eric Frischknecht und Edi Scherrer fassen die Referate und Workshops zusammen und geben so einen "Tour d'horizon" über die aktuelle Situation: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4308.pdf
wt. Modula AG betreibt seit 2004 unter http://www.ausbildung-weiterbildung.ch ein "Schweizer Bildungsportal", bei dem man nun kostenlos Rat bezüglich der eigenen Weiterbildung anfordern kann. Die Antworten sind öffentlich zugänglich: http://www.ausbildung-weiterbildung.ch/karriere/bb-forum.asp
Auf dem Portal orientation.ch, der französischsprachigen Ausgabe des Portals berufsberatung.ch, wurde unter der Rubrik "Formation continue" das neue Modul "Séjours linguistiques" aufgeschaltet: http://www.orientation.ch/dyn/15304.asp
Seit dem 28. November 2007 erscheint das Statistikportal des BFS in einem neuen Kleid. http://www.bfs.admin.ch
An der CH-Q Herbsttagung 2007 setzten sich die Referenten mit Prozessen der Kompetenzentwicklung und Verfahren zur Kompetenzanerkennung auseinander. http://www.ch-q.ch/Tagung.aspx
jf. Die Fédération des écoles techniques (FET) hat die Studie "Nutzen und Kosten der Berufsbildung - Plädoyer für eine erweiterte Optik" von Prof. Hans-Rudolf Schulz, Basel, veröffentlicht. Die Broschüre (d/f) ist gratis beim Sekretariat der FET erhältlich (mailto:FET@mydiax.ch) oder kann heruntergeladen werden: http://www.fet-edu.ch/images/documents/nutzen_und_kosten_der_berufsausbi... oder http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4301.pdf
Die Direktoren der Vereinigung TRIS2 - Treffpunkt Sekundarstufe 2/Rencontre secondaire 2 - haben kürzlich eine Broschüre in Deutsch und Französisch über die drei verschiedenen Typen von Vollzeitschulen publiziert. Die Broschüre "Gymnasium - Fachmittelschule - Handelsmittelschule, Basisinformation zu den drei Vollzeitschulen auf der Sekundarstufe II", kann beim Sekretär TRIS2 bezogen werden. mailto:paul.strasser@bluewin.ch
Mehr: http://www.tris2.ch
df. Das BBT hat eine "Wegleitung über individuelle praktische Arbeiten (IPA) im Rahmen der Abschlussprüfung im Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung" ins Netz gestellt: http://www.bbt.admin.ch/themen/grundbildung/00107/index.html?lang=de
Ebenso sind neu der "Leitfaden für das Einreichen von Prüfungsordnungen" sowie ein "Merkblatt für die Prüfungskommissionen und Qualitätssicherungskommissionen" über Internet zugänglich: http://www.bbt.admin.ch/themen/hoehere/00160/index.html?lang=de
df. Unterrichten Sie an einer Berufsfachschule? Dann laden wir Sie freundlich ein, an einer Umfrage des BCH-FPS teilzunehmen. Sie nimmt etwa zwanzig Minuten in Anspruch. Über die Ergebnisse informieren wir Sie nach Abschluss der Umfrage über unsere Website.
http://www.bch-fps.ch/default.asp?PROJECTID=45
Universität Bern: Modul- und Einzelkursbesuche im Weiterbildungsprogramm Weiterbildungsmanagement (DAS) und -leadership (MAS)
Ausbildungs- und Führungspersonen privater und öffentlicher Weiterbildungsorganisationen profitieren gemeinsam im Weiterbildungsprogramm (DAS und MAS), in zielgruppenspezifischen Modulen und in Einzelkursen. Mit dem Lehrkörper aus der Schweiz, Deutschland und Österreich erleben Sie die Originale!
Start: 11. März 2008. Mehr: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4337.pdf
Details und Anmeldung: http://www.weiterbildungsmanagement.ch
Der Kanton Aargau sucht per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine
Gesamtprojektleiter/in "Vitamin L"
Ihre Aufgabe ist die Leitung des interdepartementalen Gesamtprojekts "Vitamin L", welches die Massnahmen des Kantons Aargau für mehr Ausbildungsplätze und gegen Jugendarbeitslosigkeit koordiniert.
Detaillierte Stellenausschreibung: http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4339.pdf
Das S&B Institut für Berufs- und Lebensgestaltung sucht per Februar 2008 eine/n
Berufs- und Laufbahnberater/in
Es erwartet Sie ein spannendes Arbeitsfeld, das Sie mitentwickeln können. Anspruchsvolle, weitgehend selbstständige Arbeit als Berufs-, Studien- und Laufbahnberater/in, als Seminar- und Workshopleiter/in sowie Mitarbeit bei Projekten.
http://www.bbaktuell.ch/pdf/bba4324.pdf
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2001
64 63 62 61 60 59 58 57 56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43 42 41
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